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Die fünf häufgsten Verbraucher-Irrtümer

Einkaufswagen-Modell mit Einkaufszetteln

Zum 35. Weltverbrauchertag gibt es bei uns im Programm eine Serie über die häufigsten Rechtsirrtümer rund um das Thema Einkaufen und Bezahlen.

Irrtum Nr.1: Verträge sind nur mit Unterschrift gültig
Verträge können auch ohne Unterschrift gültig sein, nämlich dann, wenn die Form des Vertrages nicht gesetzlich vorgegeben ist. Dass eine bestimmte Form vorgegeben wird, ist eher selten. Vorgegeben ist die Form des Vertrages zum Beispiel bei Mietverträgen oder Eheschließungen. Sind Verträge formfrei, sind sie auch durch ein mündliches Einverständnis, ohne Unterschrift gültig.
https://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsanwalt/zivilrecht/formfreiheit
 

Irrtum Nr.2: Der ausgeschriebene Preis an einer Ware ist bindend
Steht an einer Ware ein falscher, zum Beispiel ein niedrigerer Preis, kann der Kunde nicht auf diesen Preis bestehen. Der Verkäufer muss die Ware nicht für den niedrigeren Preis verkaufen, da er durch seine Preisschilder noch kein rechtlich verbindendes Angebot abgegeben hat. Der Kunde ist im Gegenzug dazu, aber auch nicht verpflichtet, die Ware zu dem teureren Preis zu kaufen.
https://www.wbs-law.de/rechtsfall-des-tages/falsche-preisauszeichnung-27801/

 https://www.anwaltsregister.de/Rechtsfragen/Ware_falsch_ausgepreist_Welcher_Preis_gilt_-_Kasse_oder_Regal_Ausgewiesener_Preis_bindend.d3222.html
 

Irrtum Nr.3: Nach dem Kauf kann Ware immer umgetauscht werden
Von einem Umtausch spricht man dann, wenn es um fehlerfeie Ware geht, die zurückgegeben werden soll. Ware umzutauschen ist nicht immer möglich, sondern nur, wenn es explizit auf dem Kassenbon steht. Wenn eine Ware im Geschäft umgetauscht wird, heißt das nicht immer, dass der Käufer sein Geld zurückbekommt. Ein Gutschein ist rechtlich auch in Ordnung.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/der-umtausch-beim-haendler-5045

http://www.ekritik.de/html/umtausch__gewahrleistung_und_r.html
 

Irrtum Nr.4: Garantie und Gewährleistung sind dasselbe
Die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Daher gilt für den Käufer kein Rechtsanspruch auf eine Garantie. Die Gewährleistung ist gesetzlich gesichert und greift, wenn die Ware zum Zeitpunkt der Übergabe an den Käufer nachweislich mangelhaft war. In einem Zeitraum von 24 Monaten nach dem Kauf, hat der Käufer Anspruch auf eine Reparatur oder einen Ersatz.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/gewaehrleistungsfristen-5113

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/regeln-beim-kaufvertrag-freiwillige-garantien-5102

Irrtum Nr.5: Jede Kartenzahlung kann zurückgeholt werden
Nicht jede Kartenzahlung kann zurückgeholt werden. Es ist möglich, eine Kartenzahlung innerhalb von 8 Wochen zurückzuholen, wenn sie über die des Käufers Unterschrift abgesichert wurde, da sie dann als Lastschriftverfahren gilt. Hat der Käufer beim Bezahlen seine Pin eingegeben, kann die Kartenzahlung nicht zurückgeholt werden.
https://www.finanztip.de/girokonto/ueberweisung-zurueckholen/

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Letzte Meldung: 21.8. - 16:28 Uhr

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