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Organisator: Berliner Mopsrennen zum letzten Mal

Ende August sollen die kleinen Vierbeiner wieder über den Rasen «fliegen». Wie es danach weitergeht mit dem tierischen Turnier steht allerdings in den Sternen.

Schluss nach zehn Jahren?

Berlin (dpa) - Das Mopstreffen in Berlin wird in diesem Jahr eine Abschiedsparty. Nach zehn Jahren sei Schluss, er könne das große «Mopssportereignis» wegen des großen Aufwands nicht mehr weiter organisieren, sagte der Veranstaltungssprecher Thomas Zupan am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

«Wie es weitergeht, steht in den Sternen», so der 61-Jährige.

Zum letzten Mopsrennen mit elektronischer Zeitnahme, Zielfoto und Laufvideo von jedem Teilnehmer wurden für den 31. August (ab 13.00 Uhr) nach Angaben des Organisators bislang 205 Tiere angemeldet. Das Rennen gilt als Höhepunkt des Treffens.

«Seit zehn Jahren haben wir versucht, das Image des Mopses zu verbessern. Wir haben gezeigt, dass es gesunde Möpse gibt, die 50 Meter in 6 Sekunden laufen können, die sportlich und agil sind», betonte Zupan laut Mitteilung. Die generelle Kritik von Tierschützern könne er nicht nachvollziehen.

Die Mopshündin Emma, Gewinnerin der vergangenen drei Jahre, werde aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich nicht an den Start gehen, hieß es. 2018 hatte sie in 5,866 Sekunden über 50 Meter die Konkurrenz klar hinter sich gelassen und einen großen Pokal bekommen. Für den Sprecher war die Altdeutsche Mopshündin der «Usain Bolt der Möpse».