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Markus Steinacker
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Studioblog - Seite 2 von 2

Die USA haben einen neuen Präsidenten

Joe Biden ist neuer US-Präsident. Bei der Vereidigung ging alles glatt über die Bühne und er hat sofort gehandelt.

Nach Bund-Länder-Gesprächen: Die wichtigsten Corona-Regelungen im Überblick

Die Corona-Zahlen in NRW und Deutschland sinken – Trotzdem wird der Lockdown noch mal bis zum 14. Februar verlängert. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten nach vielen Stunden Videokonferenz geeinigt. Und auch einige Corona-Regeln werden verschärft. Experten und Virologen hatten ja gewarnt, dass die Virus Mutationen die Zahl der Neuinfektionen explodieren lassen könnten. Die wichtigsten Änderungen gibt es jetzt in den Bereichen Maskenpflicht und Homeoffice. Beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen müssen wir künftig medizinische Masken tragen –  also entweder die blauen OP-Masken oder die FFP2 Masken. Heißt, die selbstgenähten Mund-Nasenschutz-Bedeckungen haben erst mal ausgedient. Und die Arbeitgeber müssen, wenn die Tätigkeit es zulässt, den Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen. Andernfalls muss der Arbeitgeber begründen, warum der Mitarbeiter in die Firma kommen muss. Diese Regelung gilt erstmal bis zum 15. März und soll auch bewirken, dass Busse und Bahnen weniger voll sind.

Der größte Streitpunkt bei der Videokonferenz von Bund und Ländern war ja, wann und unter welchen Bedingungen Schulen und Kitas wieder öffnen dürfen. Deshalb haben die Beratungen ja auch bin in den späten Abend, bis Viertel vor zehn Uhr, gedauert. Worauf müssen sich die Eltern denn jetzt einstellen?

Dass ihre Kinder bis zum 14. Februar zu Hause sitzen. Sprich, die Schulen bleiben geschlossen. Es wird Distanzunterricht bzw. eine Notbetreuung angeboten – wie vorher auch. Und bei den Kitas gilt das gleiche. Die Regierung appelliert auch noch mal an die Eltern, die Kindern tatsächlich nach Möglichkeit zu Hause zu lassen. Tja, da war lange gestritten worden, was man Eltern zumuten kann. Es gibt aber schon wieder erste Hinweise, dass einzelne Bundesländer ausscheren wollen- Baden Württemberg hat angekündigt die Schulen ab Februar schrittweise zu öffnen.

Hier die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

Der LOCKDOWN wird bis zum 14. Februar verlängert.

  • Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Einzelhandels bleiben weiterhin geschlossen.
     
  • KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN: Es gilt der dringende Appell, alle Kontakte in den nächsten drei Wochen auf ein absolutes Minimum zu beschränken und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Menschen des eigenen Hausstands dürfen maximal eine weitere Person eines anderen Hausstands treffen. Dabei sollte der Kreis der haushaltsfremden Personen klein und konstant gehalten werden.
     
  • MASKENPFLICHT: Im öffentlichen Personenverkehr und beim Einkaufen besteht die Pflicht eine medizinische Maske (entweder OP-Masken, Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken) zu tragen. Selbstgenähte Mund-Nasenbedeckungen reichen in Bussen und Bahnen damit nicht mehr aus. Das Fahrgastaufkommen im ÖPNV soll zudem durch mehr Homeoffice gesenkt werden.
     
  • HOMEOFFICE: Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Andernfalls müssen die Arbeitgeber ausdrücklich begründen, warum der Mitarbeiter in der Firma arbeiten muss. Die Regelung soll bis zum 15. März gelten.
    In den Unternehmen ist auf ausreichende Abstände zwischen den Arbeitsplätzen und auf Solomittagspausen zu achten. Reichen die Abstände nicht aus, muss der Arbeitsgeber kostenlose, medizinische Masken zur Verfügung stellen.
     
  • SCHULEN UND KITAS: Schulen bleiben bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgenommen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.
     
  • ALTEN- UND SENIORENHEIME: In Alten- und Seniorenheimen gilt für das Personal beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht. Die Einrichtungen müssen außerdem Mitarbeiter und Besucher konsequent testen.
     
  • GOTTESDIENSTE: Bei Gottesdiensten muss der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben. Am Platz muss eine medizinische Maske getragen werden. Gesang bleibt verboten. Wollen mehr als 10 Personen zusammenkommen, muss dies zwei Tage vorher beim Ordnungsamt angemeldet werden, sofern nicht schon eine generelle Anmeldung vorliegt.

 

 

Neue Lockdown-Maßnahmen im Gespräch

Was kommt da auf uns zu? Der Lockdown wird vermutlich verlängert und eventuell auch verschärft. Heute ab 14 Uhr beraten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten darüber.