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Zeitung: Neymar muss sich zu Barça bekennen - Real-Angebot

Barcelona oder Madrid - auf alle Fälle Spanien! Brasiliens Fußball-Superstar Neymar von Paris Saint-Germain steht offenbar kurz vor der Rückkehr in seine frühere Wahlheimat.

Transfermarkt

Nachdem zuletzt ein Wechsel zu Rekordmeister Real Madrid wahrscheinlicher geworden war, brachte das spanische Blatt «Sport» wieder Neymars Ex-Club FC Barcelona ins Spiel. Jedoch müsse der Torjäger selbst Druck machen und sich dazu bekennen, zu den Katalanen zurückkehren zu wollen - sonst werde PSG dem Rück-Transfer nicht zustimmen, so die Zeitung, die von einem «Ultimatum» sprach.

«Neymar muss jetzt entscheiden, ob er den letzten Schritt gehen oder die Angelegenheit offen lassen will - was Madrids Absichten, ihn zu holen, erleichtern würde», so «Sport». Barça soll dem Club des deutschen Trainers Thomas Tuchel bereits mehrere Angebote gemacht haben, die aber abgelehnt worden seien. PSG wolle für den 27-Jährigen von den Blaugrana 100 Millionen Euro sowie obendrauf den Brasilianer Coutinho, den Portugiesen Nelson Semedo und einen weiteren Spieler haben. Dem wolle Barça nicht zustimmen.

PSG sei überzeugt, aus Madrid das bessere Angebot bekommen zu haben, so dass nur noch Neymar selbst einen Vertragsabschluss mit den Königlichen verhindern könne, hieß es. Real soll dem Club 120 Millionen Euro geboten und dem Verein zusätzlich einen Transfer von Weltfußballer Luka Modric in Aussicht gestellt haben. 

Beim PSG-Ligaauftakt am Sonntag gegen Olympique Nîmes stand der Angreifer bereits nicht mehr im Kader. Die Fans sind ohnehin sauer auf ihn: Im Pariser Prinzenpark habe es Transparente und Gesänge mit Beleidigungen gegen Neymar gegeben, so die Sportzeitung «L`Équipe». «Es ist schwer vorstellbar, wie Neymar, wenn sein Transfer scheitert, das PSG-Trikot eines Tages wieder tragen könnte», schrieb das Blatt.

Neymar war 2017 für die bisherige Rekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt.