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Philipp Bernstein
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Sanierung abgeschlossen: Gesperrter Kreisverkehr in Rietberg wieder befahrbar

Der Kreis Gütersloh hat in Rietberg die Sanierungsarbeiten am Kreisverkehr Neuenkirchener Straße/Platzstraße abgeschlossen. Der Kreisverkehr kann ab morgen befahren werden, nachdem Anfang der Woche die Tragschicht des äußeren Kreisrings eingebaut wurde. In Rietberg gab es allerdings auch kritische Stimmen, weil der Kreisverkehr voll gesperrt und an der Baustelle zeitweise nicht gearbeitet wurde.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Kreis beendet Sanierungsarbeiten K9 planmäßig

Ab Freitag läuft der Verkehr im Kreisel rund

Der Kreisverkehr Neuenkirchener Straße/Platzstraße an der K9 in Rietberg wird heute (Donnerstag, 25. November) fertig und kann ab Freitag befahren werden. „Autofahrer können die Umleitung ignorieren, die Ampelanlagen und die Umleitungsschilder werden nach und nach zurückgebaut“, sagt Tiefbauamtsleiter Hendrik Egeler vom Kreis Gütersloh. Bereits Anfang der Woche konnte die Tragschicht des äußeren Kreisringes eingebaut werden. Sukzessive kamen Binder- und Deckschicht hinzu.

Auch wenn die Maßnahme planmäßig umgesetzt und erfolgreich abgeschlossen werden konnte, gab es kritische Stimmen. Warum wurde an der Baustelle lange Zeit nicht gearbeitet, musste wirklich voll gesperrt werden und warum ist der Kreisverkehr sanierungsbedürftig?

„All diese Fragen sind nachvollziehbar und können im Einzelfall gut begründet werden“, erklärt Egeler. Eine Vollsperrung beispielsweise ermögliche es der Baufirma effizient zu bauen, ohne gegen Arbeitsschutzbestimmungen verstoßen zu müssen. Die Einschränkung der Verkehrsteilnehmer sei in der Zeit zwar größer, die Maßnahme insgesamt jedoch deutlich schneller abzuschließen. Auch der zwischenzeitliche ‚Stillstand‘ auf der Baustelle sei planmäßig gewesen: „Der eingebaute Beton braucht Abbindezeit.“

Einzig die verkürzte Lebensdauer des Kreisverkehrs war nicht planmäßig. „Die Sanierung hätte erst in einigen Jahren stattfinden sollen. Hier haben Straßenbaulastträger bundesweit lernen müssen, dass Kreisverkehre in Pflasterbauweise hohen Verkehrslasten nicht dauerhaft standhalten können – auch wenn die Bauweise den einschlägigen Richtlinien entspricht“, erklärt der Bauingenieur des Kreises Gütersloh weiter. In Folge dessen wurde der innere Kreisring nun in Betonbauweise erstellt, so dass der Zyklus bis zur nächsten Sanierung länger sein wird. Egeler: „Wir sind mit dem Ergebnis der Baumaßnahme zufrieden. Auch die Verkehrsteilnehmer können sich über einen sanierten, verkehrssicheren und komfortabel zu befahrenen Kreisverkehr freuen, der die Einschränkungen der vergangenen Wochen hoffentlich etwas kompensiert.“

Bildzeile: So sieht der Kreisverkehr nach der Sanierung aus. Der innere Kreisring besteht nun aus Ortbeton und verspricht eine längere Haltbarkeit. Foto: Kreis Gütersloh

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