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Pausenbrot-Prozess: Das Leiden einer Opferfamilie

Vergiftete Pausenbrote haben das Leben eines jungen Mannes zerstört. Im Pausenbrot-Prozess haben die Eltern geschildert, wie es ihrem Sohn immer schlechter ging. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Sohn mit Quecksilber vergiftet zu haben. Der junge Mann jobbte als Student in den Semesterferien bei ARI in Schloß Holte-Stukenbrock. Das wurde ihm zum Verhängnis. Die Mutter kämpfte mit den Tränen. Sie berichtete, wie ihr Sohn zunächst über Taubheit in den Fingern und Schlappheit klagte und später ins Wachkoma fiel. Bedrückend waren auch die Äußerungen des Vaters. Er sagte vor Gericht: Leben will ich nicht, aber sterben darf ich nicht. Die vergifteten Pausenbrote haben die Familie ins Unglück gestürzt.