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Natascha Wittmaack
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Kritik: Datensammlung reicht weiter als Testpersonen wissen

Bielefelder Datenschützer fordern den Gesichtserkennungstest am Bahnhof Südkreuz in Berlin zu stoppen. Der Datenschutzverein Digitalcourage kritisiert, dass bei den Testpersonen eine weitaus umfangreichere Überwachungs-Technik eingesetzt werde, als ihnen mitgeteilt worden sei. Die Testpersonen verpflichteten sich einen Transponder in Größe einer Kreditkarte bei sich zu tragen. Die Datenschützer kritisieren: Dabei werde eine Technik eingesetzt, die auch Rückschlüsse zulasse, was die Personen am Bahnhof getan hätten. Die Testpersonen würden ein kleines Überwachungslabor mit sich herumtragen und wüssten nicht mal, worin sie eingewilligt hätten. Digitalcourage vergleicht die Technik mit einer elektronischen Fußfessel.

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