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Immer mehr Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Wenn ein Kind zuhause geschlagen wird oder verwahrlost, liegt oft ein Fall von Kindeswohlgefährdung vor. Die Jugendämter im Kreis Gütersloh gingen im vorigen Jahr in 700 Fällen so einem Verdacht nach. In fast der Hälfte der Fälle erwies sich der Verdacht laut Zahlen des Statistischen Landesamtes als unbegründet. Seit 2013 ist die Zahl der Verdachtsfälle im Kreis deutlich gestiegen. Das mag daran liegen, dass Jugendämter, Polizei, Kitas und Schulen genauer hinschauen. In rund 60 Fällen griffen die Jugendämter sofort ein, weil sie das Wohl des Kindes gefährdet sahen.  Genauso oft war die Frage ob das Kindeswohl gefährdet war, nicht eindeutig zu beantworten. In 260 Fällen stellten die Jugendämter fest, dass die Eltern Hilfe und Unterstützung brauchten.