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Familienstreit bei Tönnies wieder aufgeflammt

Zwei Jahre nach dem Frieden von Rheda ist bei Tönnies der Familienstreit wieder aufgeflammt. Die Geschäftsführung zeigte sich überrascht, dass Robert Tönnies den Kauf zweier Werke mit einer Einstweiligen Verfügung verhindern will. Für die Geschäftsführung kommt Robert Tönnies mit seinem Veto zu spät. Der Vertrag sei rechtskräftig. Eine Zustimmung des Tönnies-Beirates sei außerdem nicht nötig gewesen, weil der Kaufpreis zu niedrig sei. Nach einem NW-Bericht gibt es im Hintergrund aber noch weitere Streitpunkte. So will Robert Tönnies beispielsweise dem Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag entnehmen, was der Beirat allerdings abgelehnt hat.