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9:8 nach Elfmeterschießen: SC Verl wirft Holstein Kiel im DFB-Pokal raus

Der SC Verl hat die zweite Pokalsensation geschafft: Der Regionalliga-Tabellenführer besiegte den Zweitligisten Holstein mit 9:8 nach Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der SC Verl steht damit als erster Verein aus dem Kreis Gütersloh im Achtelfinale des DFB-Pokals.
Es war ein großer Pokalfight mit einem Elfmeterdrama für Kiel und einem Happy-End für Verl. Nicht nur das Spiel, sondern auch das Elfmeterschießen ging in die Verlängerung. Fast alle Elfmeter waren sehr gut geschossen. Torwart Robin Brüseke hielt schließlich zwei Elfmeter und wurde so zum Verler Pokalhelden. Als Jan Schöppner den entscheidenden Elfer zum 8:7 verwandelte, brach in der ausverkauften Sportclub Arena Riesenjubel aus. Im Spiel hatte Verl zunächst einen schlechten Start erwischt und lag nach einer viertel Stunde zurück. Doch die Verler kämpften sich in dieses Spiel und kamen durch Nico Hecker kurz vor der Pause zum Ausgleich. Die Gastgeber ließen in der zweiten Halbzeit und in der Verlängerung kaum etwas zu und behielten im Elfmeterschießen dann die besseren Nerven. Für Verl lohnt sich der Sieg auch finanziell: Für den Einzug ins Achtelfinale gibt es eine Prämie von 700.000 Euro.