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Tanina Rottmann
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Gemeinsam gegen Corona

Wir brauchen nochmals eure Hilfe!

Medizinische Schutzausrüstung ist knapp und auch unsere Hausärzte im Kreis Gütersloh brauchen Nachschub. Niemand weiß wie lange die Corona-Krise noch anhält und wann wir den Höhepunkt der Infektionen erreichen. Deswegen sind die Ärzte weiter auf auf ausreichend Material angewiesen. Mit eurer Hilfe konnten wir bereits mehr als 1.000 Schutzmasken für unsere Praxen organisieren!

Unsere Bitte: Wenn ihr noch Schutzmasken oder Schutzkleidung habt - egal welche und egal welche Menge - fragt die Ärzte in eurer Nähe, ob sie die brauchen. Wenn ihr größere Mengen habt (über 50 oder 100) dann meldet euch bitte nochmals bei uns.

Mailt uns an redaktion(at)radioguetersloh.de oder direkt an materialspenden(at)kreis-guetersloh.de

Gemeinsam gegen Corona - helft bitte mit und sagt weiter, dass Radio Gütersloh dringend Atemschutzmasken sucht!

Den neuen Aufruf von Philipp Bernstein aus der Radio Gütersloh-Morningshow könnt ihr hier nachhören:


Nähanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz

Um uns selbst und andere in Zeiten von Lieferengpässen zu schützen, stellen wir euch diese Nähanleitung des Deutschen Hausärzteverbands zur Verfügung. Für jeden Anwender sollten pro Tag zwei Masken eingeplant werden, die abends ausgekocht am nächsten Tag wiederverwendbar sind. Die selbstgenähten Masken solltet ihr unter anderem beim Besuch in Arztpraxen tragen um euch und auch andere zu schützen.

Ihr könnt auch die Arztpraxen unterstützen: Bringt eure selbstgenähten Masken direkt zu den Ärzten in eurer Nähe!

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildern könnt ihr euch auch hier noch mal als PDF runterladen und direkt ausdrucken >>bitte hier klicken<<

I Waschbarer Behelf-Mund-Nasen-Schutz

Benötigtes Material: Atmungsdurchlässiger Baumwollstoff (z.B. Geschirrtuch, Bettlaken, T-Shirt ohne Elasthan etc.) und dünner, biegsamer Draht (z.B. Bastel-, Garten-, Klemmdraht von Gefrierbeuteln)
 
Prüfung der Durchlässigkeit der Atmung: Tuch/ Stoff doppelt legen, dicht um Mund und Nase schließen und wenn Ein- und Ausatmen ohne größeren Atemwiderstand möglich ist, eignet sich das Material.

Herstellung:

1. 20 x 20 cm großes Stofftuch anzeichnen und ausschneiden, eine Seite umnähen, gegenüberliegende Seite zusammen mit Draht umnähen.

2. Textilstück (Muster aus Pappe) falten und Falten auffallen lassen: Stoffstück mit der Außenseite auflegen, in 4 gleiche Teile nach innen falten (Buchfaltung), Falten öffnen, jeweils an die äußere Falte legen und bügeln, auffalten, äußere Falte nach innen legen und bügeln

3. Gefaltetes Textilstück mit Stecknadeln fixieren

4. Zwei Streifen Schrägband aus Baumwollstoff, 90 cm lang, 2 cm breit, beide Streifen halbieren, Textilstück einschieben und festnähen

 

II Einmal Behelf-Mund-Nasen-Schutz
 

Benötigtes Material: 30 x 30 cm atmungsdurchlässiger Baumwollstoff (z.B. Geschirrtuch, Bettlaken etc.) oder auch Einwegmaterial (festes Putztuch o.ä.) und zwei Haushaltsgummis, Büro-Tacker
 
Prüfung der Durchlässigkeit der Atmung, siehe I.

Herstellung:

1. Textilstück als Ziehharmonika falten, abwechselnd Berg- und Talfalte
 
2. Einmal auffalten, Gummi an umgelegte Enden legen und je 2 Mal mit dem Tacker befestigen


Ihr seid der Wahnsinn! Als ihr von unserer Aktion gehört habt, wart ihr sofort bereit, mitzuhelfen. Eine kurze Bilanz:

  • Über 50 Anrufe und Mails an nur einem Tag
  • Über 1.000 Atemschutzmasken werden unseren Ärzten jetzt bereitgestellt
  • Außerdem habt ihr Desinfektionsmittel und Handschuhe in großen Mengen angeboten

Die Ärzte haben gestern (19. März) angefangen, unsere Liste abzutelefonieren und dann hoffen wir alle, dass sie ganz viel davon gebrauchen können in den Praxen. Und sie werden dann auch klären, wie sie an die Schutzausrüstung kommen. Das alles muss jetzt neben der normalen Arbeit in den Praxen passieren. Und dann hoffen wir natürlich alle, 1. dass jetzt ganz schnell der Nachschub kommt, den die Regierung versprochen hat und 2. dass wir diese Zeit bis dahin überbrücken können mit dem, was ihr alle zur Verfügung stellt. Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!

Philipp Bernstein aus der Radio Gütersloh-Morningshow fasst die Bilanz unserer Aktion mit Radio Gütersloh-Chefredakteur Carsten Schoßmeier zusammen:
 


Auch der Gütersloher Arzt Dr. Knut Hermjacob möchte EUCH an dieser Stelle danken:


Schutzmasken kurzfristig benötigt

Das Coronavirus ist für uns alle eine riesengroße Herausforderung! In dieser schwierigen Situation müssen wir alle zusammenhalten. Und wir brauchen eure Hilfe. Beziehungsweise die niedergelassenen Ärzte im Kreis Gütersloh brauchen eure Hilfe.
Die niedergelassenen Ärzte haben uns angerufen, weil sie dringend weitere Schutzkleidung und vor allem Schutzmasken benötigen. Nur mit Schutzkleidung und Schutzmasken können sie sich auch weiter um uns kümmern.

Unser Appell an Handwerker, Firmen, Bürger: Wenn ihr Schutzmasken habt, die ihr vielleicht gerade nicht unbedingt braucht und sie bereitstellen würdet, dann meldet euch bitte bei uns. Schickt uns eine E-Mail an redaktion(at)radioguetersloh.de oder ruft uns an unter 05241/92-000. Wir stellen den Kontakt her!

Das ist sehr wichtig, denn unsere Ärzte wissen aktuell nicht, wann sie wieder eine ausreichende Lieferung an Schutzmasken bekommen.


Philipp Bernstein aus der Radio Gütersloh-Morningshow und Radio Gütersloh-Redakteurin Melanie Faulhaber erklären noch mal, worum es geht und warum es jetzt auf uns alle ankommt: