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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 78 von 425


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Tests statt Corona-Notbremse im Kreis Gütersloh

Der Kreis Gütersloh setzt auf Schnelltests statt auf die Corona-Notbremse. Weil es hier genügend Möglichkeiten zum Testen gibt, können beispielsweise Handel, Museen und Sportanlagen erst mal geöffnet bleiben – Voraussetzung ist ein negatives Schnelltestergebnis.

Ein negatives Schnelltestergebnis, das nicht älter als 24 Stunden ist, ist quasi die Eintrittskarte, um weiter auf Termin shoppen zu können. Wichtig ist, dass der Test von einer offiziellen Stelle durchgeführt wird. Also in Praxen, Apotheken oder Testzentren. Selbsttests zählen NICHT. Hier im Kreis gibt es rund 100 Testmöglichkeiten. Landrat Sven-Georg Adenauer warnt aber auch: Wenn die Zahlen weiter steigen, muss es weitere Einschränkungen geben.

Mitteilung des Kreises

In der ab heute (Montag, 29.03) geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind die Maßnahmen zur Notbremse festgelegt. Die wird automatisch in Kraft gesetzt, sobald die Inzidenz in Kreisen und kreisfreien Städten über mindestens drei Tage hinweg die 100er Marke überschreitet – das ist im Kreis Gütersloh der Fall. Das bedeutet, Einzelhandel, Sportstätten und Kultureinrichtungen müssten wieder schließen. Einzige Ausnahme: Es gibt genügend Möglichkeiten zu Bürgertestungen.

Voraussetzung für diese Ausnahmeregel ist ein ausreichendes und flächendeckendes Angebot von kostenlosen Bürgertestungen. Mit den rund 100 Testmöglichkeiten in Arztpraxen, Apotheken und Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verteilt auf alle 13 Kommunen erfüllt der Kreis diese Vorgabe. In Absprache mit dem Krisenstab werden die Testzentren des DRK ab Dienstag, 30. März, ihre Öffnungszeiten erweitern. Damit erhöhen sich die Testkapazitäten in DRK-Testzentren, Apotheken und Arzt- sowie Zahnarztpraxen auf rund 22.000 pro Woche.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie verschiedene Angebote und Dienstleistungen weiterhin mit Vorlage eines negativen Schnelltestes, der nicht älter als 24 Stunden ist, wahrnehmen dürfen. Achtung: Selbsttests gelten nicht. Der Test muss von einer offiziellen Stelle durchgeführt worden sein. Die Allgemeinverfügung ist online unter www.kreis-guetersloh.de/amtsblatt einsehbar. 

„Das kostenfreie Testangebot ermöglicht uns, einige Öffnungen beizubehalten, gleichzeitig können so Infektionen schneller aufgedeckt und weitere Infektionsketten vermieden werden. Das ist enorm wichtig – besonders im Hinblick auf die steigenden Inzidenzwerte. Daher mein Appell an Sie: Nutzen Sie das Angebot und tragen Sie so dazu bei, die Pandemie einzudämmen“, betont Landrat Sven-Georg Adenauer. Eine Übersicht aller Testmöglichkeiten im Kreisgebiet, die mit einer Veröffentlichung einverstanden waren, finden Interessierte auf der Coronasonderseite des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de/corona im interaktiven Schnelltest-Dashboard sowie in Form einer nach Kommunen geordneten Liste. Einige Arztpraxen bieten lediglich Tests für ihre Patienten an und möchten keine Werbung. Wer das kostenfreie Angebote annehmen möchte, sollte vorher einen Termin vereinbaren. Nur so können unnötige Wartezeiten vermieden werden. 

Adenauer: „Wir müssen uns auch darauf einstellen, dass wir die Allgemeinverfügung nachschärfen müssen, sollten die Zahlen weiter nach oben gehen. Dann muss es weitere Einschränkungen geben.“

Corona-Zahlen: Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh auf 132 gestiegen

Im Kreis Gütersloh steigen die Corona-Zahlen weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 132 gestiegen. In den Krankenhäusern kamen fünf Corona-Patienten hinzu. Dort werden jetzt 45 Corona-Patienten behandelt – davon sechs auf der Intensivstation. Aktuell sind im Kreis Gütersloh 823 Menschen mit dem Corrona-Virus infiziert. Das sind zwar etwas weniger als gestern, aber das kann auch am Wochenende liegen.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

7-Tage-Inzidenz steigt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 29. März, 8.30 Uhr, 14.755 (28. März: 14.742) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 13 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 13.654 (28. März: 13.636) Personen als genesen und 823 (28. März: 828) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 29. März laut RKI 132,4 (28. März: 130,7). Von den 823 noch infizierten Personen befinden sich 778 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 45 Patienten (28. März: 40) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (28. März: 5) intensivmedizinisch versorgt und 4 von ihnen auch beatmet werden (28. März: 3). Seit Beginn der Pandemie sind 278 Personen (28. März: 278) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 8.30 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

301

301

17

17

2

88,5

Gütersloh

4.457

4.453

248

246

100

143,3

Halle (Westf.)

579

579

30

31

18

78,5

Harsewinkel

952

948

90

86

16

189,3

Herzebrock-Clarholz

697

696

70

71

12

353,0

Langenberg

279

279

6

6

5

34,6

Rheda-

Wiedenbrück

2.763

2.763

61

61

40

66,6

Rietberg

1.265

1.264

55

62

11

105,9

Schloß Holte-Stukenbrock

920

920

83

85

29

188,3

Steinhagen

520

519

28

29

15

87,5

Verl

1.119

1.120

82

83

19

157,8

Versmold

648

645

21

19

6

59,5

Werther (Westf.)

255

255

32

32

5

210,8

Kreis GT

14.755

14.742

823

828

278

133,3

Davon genesen

13.654

13.636

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Schnelltest-Drive Inn am Gütersloher Heidewald öffnet morgen

Gütersloh bekommt ab Morgen (30.03.21) einen Drive Inn für Schnelltests am Heidewald. Das DRK hat dort einen Container aufgestellt. Autofahrer können dort vorfahren, sich testen lassen und wieder abfahren. Das Testzentrum ist an sechs Tagen die Woche geöffnet. Alle weiteren Infos dazu findet Ihr hier.  Bürger können sich am Heidewaldstadion einmal die Woche kostenlos einem Schnelltest unterziehen. Das DRK Zentrum an der Kaiserstraße stellt dafür seine Tests ein.

 

NRW zieht die Notbremse für den Kreis Gütersloh - härtere Regelungen ab Dienstag (30.03.21)

In vielen Kreisen in NRW gelten ab heute neue Corona-Regeln. Das NRW-Gesundheitsministerium hat für den Kreis Gütersloh und die Stadt Bielefeld gestern die Notbremse gezogen, die ab morgen gilt. Der Kreis Gütersloh hat schon am Freitag die Inzidenz von 100 überschritten. Das sind die Folgen für uns:
Heute ist bei uns noch Shoppen mit Termin möglich. Morgen könnte es dann nur noch Click und Collect sein.  Der Kreis könnte die Folgen der Notbremse aber durch Schnellteststationen abmildern. Dann wäre Einkaufen mit negativem Schnelltest möglich. Auch Kontakte müssen wieder eingeschränkt werden. Wir dürfen uns ab morgen nur noch mit einer Person eines Haushalts treffen – Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet. Ostern ist die Ausnahme: Dann dürfen sich fünf Menschen aus zwei Hausständen treffen.  Kinder U-14 ebenfalls nicht eingerechnet.
Die Mitteilung des NRW Gesundheitsministeriums gibt es  hier. So sind körpernahe Dienstleistungen in Nagel-und Kosmetikstudios laut NRW-Gesundheitsministerium verboten. Friseure bleiben allerdings geöffnet.

In den betroffenen Kommunen treten ab Dienstag unter anderem folgende Einschränkungen in Kraft, die sich an den Regelungen orientieren, die bis zum 7. März 2021 galten:

•    Kontakte sind nur zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt. Kinder unter 14 werden nicht mitgerechnet. Eine Ausnahme gilt an Ostern (1.- 5. April). In diesem Zeitraum dürfen sich alternativ auch zwei Hausstände mit maximal fünf Personen im öffentlichen Raum treffen. Kinder unter 14 sind auch hier nicht mitgerechnet.
•    Alle nicht für den täglichen Bedarf privilegierten Geschäfte (Bau- und Gartenmärkte, Textilgeschäfte, Buchhandlungen etc.) dürfen wieder nur Abholservice (Click&Collect), jedoch keinen Verkauf im Geschäft mit Terminvereinbarung (Click&Meet) anbieten.
•    Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, (Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc.) sind wieder unzulässig. Zulässig bleiben nur medizinisch erforderliche Dienstleistungen, Friseurdienstleistungen, Fußpflege und Personenbeförderung.
•    Der Besuch von Museen, Kunstausstellungen etc. ist wieder untersagt.
•    Der Besuch von geschlossenen Räumen in Zoos und Tierparks und Botanischen Gärten etc. ist wieder untersagt.

Zudem können die betroffenen Kommunen die neugeschaffene Test-Option anordnen. Diese bedeutet, dass die Kommunen per Allgemeinverfügung im Einvernehmen mit dem MAGS anordnen können, dass die Nutzung der oben genannten Angebote mit einem tagesaktuellen bestätigten Schnelltest mit negativem Ergebnis zu den bisher geltenden Regelungen zulässig bleibt. Voraussetzung ist ein entsprechend ausreichendes Angebot für kostenlose Bürgertestungen. Davon unberührt bleiben die schärferen Regelungen zur Kontaktbeschränkung, sie gelten auch in Kommunen mit solcher Allgemeinverfügung weiter.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt dazu: „Von der Möglichkeit der Notbremse mit Test-Option macht bislang die große Mehrheit der Kommunen Gebrauch. 25 von den 31 Kreisen und kreisfreien Städten, für die bislang die Notbremse angeordnet wurde, haben bereits eine entsprechende Allgemeinverfügung mit Test-Option erlassen. Ich möchte noch einmal betonen: Die Test-Option ist keine aufgeweichte Notbremse. Im Gegenteil: Die Infektionen verbreiten sich nicht in Geschäften mit begrenzter Kundenanzahl und Maske, sondern vor allem im Privatbereich, wo Menschen eng zusammenkommen. Wenn wir das vermeiden wollen, müssen wir mehr Infektionswege durch mehr Testungen aufdecken. Und genau hier setzt unsere Lösung an: Ein ohnehin nur unter sehr strengen Auflagen zulässiger Besuch im Baumarkt oder Möbelhaus wird mit einem Negativtest noch sicherer. Zudem lassen sich mehr Menschen testen und wir decken mehr Infektionsketten auf.“

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.