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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 77 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Ausbruch: Die Stadt Rheda-Wiedenbrück schließt den Fleischbetrieb Daut

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat den Fleischbetrieb Daut wegen des Corona-Ausbruchs geschlossen. Die Betriebschließung ist erstmal bis Montag angeordnet. Die Stadt hat jetzt eine Stellungnahme zum Corona-Ausbruch bei Daut und der hohen Sieben-Tage-Inzidenz herausgegeben. 

Aus Sicht der Stadt Rheda-Wiedenbrück spielt die Arbeitsmigration eine große Rolle bei den hohen Inzidenzwerten in den letzten Monaten. Dazu gehört auch die Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation. Nach Ansicht der Stadt gehen die Betroffenen aber auch unbekümmerter mit einer Covid-Infektion um. Das gilt aber ausdrücklich nicht für Tönnies, so die Stadt Rheda-Wiedenbrück. Der Corona-Ausbruch bei Daut drückt schon seit Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz im ganzen Kreis Gütersloh nach oben.

 

Die Stellungnahme der Stadt Rheda-Wiedenbrück haben wir bei Radioguetersloh.de ins Netz gestellt.

Die Presseerklärung der Stadt Rheda-Wiedenbrück:

Stellungnahme der Stadt Rheda-Wiedenbrück
zu den aktuellen Coronainzidenzen:

„Die Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt heute bei 69,9, in Rheda-Wiedenbrück beträgt sie 207,6. Dafür gibt es folgende Ursachen: In dem mittelständischen fleischverarbeitenden Betrieb Paul Daut GmbH & Co KG zeichnet sich ein erhebliches Infektionsgeschehen ab.

Hieraus begründen sich die hohen Inzidenzwerte wesentlich. Am gestrigen Tag ist der Betrieb durch eine Anordnung der Stadt bis Ende Mai geschlossen worden. Alle notwendigen Maßnahmen sind mit Beteiligung der Geschäftsführung und in Abstimmung aller Aufsichtsbehörden durch die Stadt ordnungsbehördlich ergriffen worden.

Ein weiterer Faktor für die seit mehreren Monaten hohen Inzidenzwerte in Rheda-Wiedenbrück liegt in der Bevölkerungsgruppe, die dem Hintergrund der Arbeitsmigration zuzurechnen ist. Ein erhöhtes Infektionsgeschehen lässt sich – in Teilen – mit der Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation und dem unbekümmerteren Umgang mit der Covid-Infektion begründen.

Ausdrücklich ist das Unternehmen Tönnies hierin nicht enthalten. Hier zeigt sich, dass die festgelegten Maßnahmen – wie z. B. umfangreiche Testungen der Mitarbeiter – greifen.

Eine Klarstellung: Die Bewertung der täglich vorliegenden Quarantänedaten zeigt, dass sich bisher das Infektionsgeschehen nicht im Flora-Park, am Konrad-Adenauer-Platz oder anderen öffentlichen Plätzen vollzieht. Das Ordnungsamt der Stadt richtet daher die Kontrollen nach dem Infektionsgeschehen aus. Kontrollen finden schwerpunktmäßig in den Unternehmen, in der Wohn- und Lebenssituation der Arbeitsmigranten und auch der in Quarantäne befindlichen Personen statt.

Natürlich gilt weiterhin: Alle sind gefordert, sich an die grundlegenden Regeln (AHA+L, …) zu halten und weiterhin alle Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.“

Hohe Corona-Inzidenz in Rheda-Wiedenbrück: Grüne kritisieren die Stadt

In Rheda-Wiedenbrück hat sich die Corona-Situation wieder verschärft. Die Sieben-Tage-Intzidenz ist von 161 gestern auf 207 heute gestiegen. Das hat dann auch für einen leichten Anstieg der kreisweiten Inzidenz gesorgt. Die Corona-Probleme in Rheda-Wiedenbrück sorgen mittlerweile für politischen Streit. 
Die Grünen nennen die Kommunikation der Stadt Rheda-Wiedenbrück verantwortungslos. Diese habe die Umstände der hohen Inzidenz verschleppt. Die Stadt spricht von einemCorona-Ausbruch in einem mittelständischen Fleischbetrieb. Die Grünen fordern, dass die Wohn- und Arbeitssituation dort verstärkt kontrolliert wird. Die grüne Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Helga Lange, begrüßt, dass sich Landrat Sven-Georg Adenauer um Sonderkontingente zum Impfen bemüht.

Einen Überblick über die Corona-Situation im Kreis Gütersloh gibt’s hier.

Weniger Corona-Infizierte im Kreis Gütersloh, aber Sieben-Tage-Inzidenz höher

Im Kreis Gütersloh gibt es immer weniger Corona-Infizierte. Die Zahl der aktiven Fälle ist seit gestern um 39 auf 818 gesunken. 

Die Infiziertenzahl geht im Kreis Gütersloh fast überall zurück. Nur in Rheda-Wiedenbrück gibt es einen Rückschlag. Hier sind jetzt 223 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert – acht mehr als gestern. Gleichzeitig bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheda-Wiedenbrück sprunghaft. Sie ist nach der gestrigen Entspannung wieder auf 207 hochgeschnellt. Das hat dafür gesorgt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im gesamten Kreis Gütersloh auf 71 leicht gestiegen ist.

Presseinformationen des Kreises Gütersloh:

68 neue Fälle, Inzidenz leicht gestiegen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 27. Mai, 0 Uhr, 19.525 (26. Mai: 19.457) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 68 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 18.398 (27. Mai: 18.292) Personen als genesen und 818 (26. Mai: 857) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 27. Mai laut RKI 71,5 (26. Mai: 69,3). Von den aktuell 818 noch infizierten Personen befinden sich 782 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 36 Patienten (26. Mai: 36) stationär behandelt. Davon müssen 4 Personen (26. Mai: 5) intensivmedizinisch versorgt und 3 auch beatmet werden (26. Mai: 3). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Gestorben ist eine über 80-jährige Person aus Halle (Westf.). Seit Beginn der Pandemie sind 309 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben (26. Mai: 308).

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

355

355

5

5

2

22,3

Gütersloh

5.915

5.897

263

281

110

78,3

Halle (Westf.)

794

793

32

34

20

13,9

Harsewinkel

1.458

1.452

61

62

20

75,5

Herzebrock-Clarholz

864

862

37

39

13

56,2

Langenberg

383

383

15

20

5

69,6

Rheda-

Wiedenbrück

3.627

3.591

 

223

215

48

207,6

Rietberg

1.618

1.618

35

41

11

27,1

Schloß Holte-Stukenbrock

1.200

1.198

38

38

30

40,9

Steinhagen

693

693

24

26

15

14,6

Verl

1.375

1.375

39

49

20

11,8

Versmold

842

841

25

25

7

13,9

Werther (Westf.)

401

399

21

22

8

71,7

Kreis GT

19.525

19.457

818

857

309

69,9

Davon genesen

18.398

18.282

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Antisemitische Aufkleber in Rheda - Corona-Leugner unter Verdacht

Der Staatsschutz ermittelt in Rheda-Wiedenbrück. Grund dafür sind offenbar Corona-Leugner, die antisemitische Aufkleber an Schaufensterscheiben von mehr als 10 Geschäften und an die Rathausfassade geklebt haben. 

Aufkleber mit Davidstern und Schriftzug: „Wir müssen draußen bleiben“. Es geht offenbar um ein angebliches Betretungsverbot für Ungeimpfte. Bürgermeister Theo Mettenborg spricht auf Radio Gütersloh-Anfrage wörtlich von einem abscheulichen Vergleich, der eine Auseinandersetzung um die Themen Corona und Impfungen mit der massenhaften Verfolgung und Tötung von Menschen im Dritten Reich gleichsetzt. Das sei eine Verhöhnung der Opfer der Judenverfolgung, so Mettenborg. 

Eine Sprecherin des Staatsschutzes in Bielefeld geht im Radio Gütersloh-Interview davon aus, dass Corona-Leugner hinter der Aufkleber-Aktion in Rheda-Wiedenbrück stecken. Sie bittet Zeugen, sich bei der Polizei zu melden. 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.