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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 7 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Pandemie: Die FDP im Kreis Gütersloh hat Fragen zum Impfbus

Wie geht es mit dem Impfbus im Kreis Gütersloh weiter? Diese Frage will die FDP im Kreisausschuss für Gesundheit besprechen. Für die FDP im Kreis Gütersloh ist klar, Impfungen sind der entscheidende Weg heraus aus der Corona-Pandemie und zurück zur Normalität. Jetzt möchte die FDP von der Kreisverwaltung wissen, wie lange und in welchem Umfang der Impfbus noch im Einsatz ist, was das kostet und wie viele Menschen sich darin impfen lassen. Außerdem soll die Kreisverwaltung erklären, welche anderen Ideen und Ansätze es für bisher Impfunwillige gibt.

IHK-Umfrage: Firmen im Kreis Gütersloh besorgt über Rohstoffknappheit

Die Arbeitsplätze in der Industrie hier im Kreis Gütersloh sind laut Industrie- und Handelskammer sicherer geworden. Wie IHK-Vizepräsident Markus Miele im Radio Gütersloh Interview sagte, besteht gerade eine große Nachfrage, die Auftragsbücher seien voll. Heute (05.10.21) hat die Kammer die Ergebnisse ihrer Herbst-Konjunktur-Umfrage für den Kreis Gütersloh vorgestellt. Aktuell blicken die Unternehmen positiv in die Zukunft. Die Auslastung sei sehr gut, viele Firmen wollen investieren. Doch es ziehen auch Wolken auf: IHK-Vizepräsident Markus Miele blickt dabei auf die Materialknappheit  und hohe Rohstoffpreise. Allein der Metallpreis ist, laut Miele, seit dem Frühjahr um mehr als 25 Prozent gestiegen. Darin und auch in der Lieferbarkeit von Material sehen die meisten Firmen im Kreis Gütersloh auch für die Zukunft die größten Risiken und Probleme. Nicht die Nachfrage sei  aktuell bestimmend, sondern die Frage, ob die Zulieferer liefern können und das zu welchem Preis, so Miele.

 

Meldung der Industrie- und Handelskammer:

"Die Konjunktur im Kreis Gütersloh nimmt wieder Fahrt auf. Zu diesem Ergebnis kommt die Herbstkonjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) für den Kreis Gütersloh, die heute (5. Oktober) beim Pressegespräch vorgestellt wurde. „Nachdem Corona für eineinhalb Jahre das konjunkturelle Lagebild dominiert hat, können wir nun eine deutliche Erholung feststellen, besonders getragen durch die Industrie“, erklärte IHK-Vizepräsident Dr. Markus Miele. Viel positiver als im Frühjahr werde die aktuelle Geschäftslage auch im Handel gesehen, und im Dienstleistungssektor habe sich die aktuelle Geschäftslage ebenfalls entspannt.

Die Befragung fand von Anfang August bis Mitte September statt. Daran beteiligten sich im Kreis Gütersloh insgesamt 407 Unternehmen mit 33.246 Beschäftigten aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung. Der IHK-Konjunkturklimaindex für die gesamte Wirtschaft im Kreis ist vom Frühjahr zum Herbst von 132 auf 147 Punkte angestiegen, wobei die 100er-Linie für eine ausgeglichene Stimmung steht, wenn sich Optimisten und Pessimisten im Saldo die Waage halten.

In der Industrie haben sich sowohl die Einschätzungen zur momentanen Geschäftslage als auch zu den Erwartungen für die kommenden zwölf Monate gegenüber dem Frühjahr verbessert. „Natürlich ist die Lage nicht überall wieder so gut wie vor dem Corona-Ausbruch. Aber das Stimmungsbild, das die Einschätzungen zur Geschäftslage zeichnen, ist nach dem tiefen Tal, in dem sich auch die Industrie im vorigen Jahr befunden hat, wieder sehr erfreulich“, konstatierte Miele. Nicht nur die Investitionen hätten wieder angezogen, sondern auch die allgemeine Produktionsauslastung habe sich deutlich verbessert: 41 Prozent der Betriebe geben an, dass ihre Produktionskapazität zu über 95 Prozent ausgelastet sei (Frühjahr: 19 Prozent), nur fünf Prozent seien zu unter 80 Prozent ausgelastet (Frühjahr: 28 Prozent). „Die Auftragsbücher vieler Unternehmen sind also gut gefüllt“, betonte der IHK-Vizepräsident.

Eine erfreuliche Entspannung zeige sich auch bei der Beschäftigung. Während im Vorjahr doch ein größerer Beschäftigungsabbau zu befürchten gewesen sei, überwiege mittlerweile wieder deutlich der Anteil der Industriebetriebe, die ihre Beschäftigung ausweiten wollen. „Das sind grundsätzlich gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt, wenn das gesuchte Personal denn zu finden ist“, äußerte sich Miele besorgt.  Denn eines der größten Probleme für die wirtschaftliche Entwicklung der Industrie sei der Fachkräftemangel. Die größten Risiken seien aber die Lieferengpässe, die das Wachstum ausbremsen, und die Rohstoffpreise. 89 Prozent der Betriebe bezeichnen die Rohstoffpreise als Risiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung. „Das ist ein Wert, den wir noch nie auch nur ansatzweise bei einem der seit 2011 abgefragten Risiken erlebt haben“, erklärte der IHK-Vizepräsident. „Unverändert mehr als jedes zweite Unternehmen sieht aber auch in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen Risiken für die weitere Entwicklung. Um es ganz deutlich zu sagen, eine solide wirtschaftliche Basis ist der beste Schutz vor Krisen. Je wettbewerbsfähiger die Wirtschaft ist, desto resilienter ist sie auch in schwierigen Situationen.“ Miele nannte exemplarisch die Themen Gewerbe- und Indus-trieflächen, Energiewende, Steuern und Digitalisierung, in denen die neue Bundesregierung ihre Hausaufgaben machen müsse, um die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht zu erhalten.

Zum Handel führte Miele aus, dass er gegenwärtig ebenfalls optimistisch sei. So beurteilten immerhin 48 Prozent ihre aktuelle Geschäftslage mit gut, unzufrieden seien hingegen nur 8 Prozent. Diese positive Stimmung sei sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel gleichermaßen zu verzeichnen, wobei der Großhandel, der zu Teilen stärker an der Industriekonjunktur hängt, etwas positiver gestimmt sei. „Corona ist noch nicht vorbei, deshalb ist der Einzelhandel verständlicherweise noch etwas zurückhaltend“, erklärte der IHK-Vizepräsident. Die Beschäftigungspläne im Handel seien auch eher zurückhaltend, zu tief und einschneidend seien die letzten eineinhalb Jahre gewesen. 15 Prozent der Unternehmen wollen eher Personal einstellen, aber auch 10 Prozent Beschäftigung abbauen.

Im Dienstleistungssektor hat sich die wirtschaftliche Situation ebenfalls entspannt: 37 Prozent der Dienstleister bezeichnen ihre Geschäftslage als gut, 16 Prozent als schlecht. Auch die Erwartungen an die kommenden zwölf Monate seien leicht positiv: 22 Prozent rechneten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, aber auch 18 Prozent mit einer Verschlechterung. Innerhalb der Branche sei die Spanne zwischen Reise- und Gastgewerbe und beispielsweise den IT-Dienstleistern sehr groß. „Große Beschäftigungsimpulse sind unterm Strich im Dienstleistungsbereich in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, industrienahe Dienstleister mal ausgenommen“, fasste Miele zusammen.

Laut IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden seien die Gesamtumsätze der Industrie im Kreis Gütersloh von Januar bis Ende Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro gestiegen. Dabei hätten sowohl der Inlandsumsatz (um 0,3 Prozent) als auch der Auslandsumsatz (um 5,9 Prozent) zugenommen. Als einziger Kreis in Ostwestfalen konnte Gütersloh auch bei der Beschäftigung leicht zulegen, und zwar um 0,7 Prozent auf 63.048 Frauen und Männer (Ostwestfalen: -0,2 Prozent)."

Zwei weitere Corona-Patienten im Kreis Gütersloh gestorben

Bei uns im Kreis Gütersloh sind zwei weitere Corona-Patienten gestorben. Es handelt sich um einen über 60-jährigen Menschen aus Rietberg und um einen über 90-jährigen Menschen aus Gütersloh. Damit sind seit Beginn der Pandemie hier im Kreis Gütersloh insgesamt 338 Corona-Patienten gestorben. Aktuell werden in den Krankenhäusern im Kreis 14 Corona-Kranke behandelt, zwei von ihnen ringen um ihr Leben.

 

Meldung des Kreises Gütersloh

"Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 5. Oktober, 0 Uhr, 23.285 (4. Oktober: 23.277) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 8 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. 22.456 (4. Oktober: 22.409) Personen gelten als genesen und 491 (4. Oktober: 532) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 5. Oktober laut RKI 53,5 (4. Oktober: 60,6). Von den aktuell 491 noch infizierten Personen befinden sich 477 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 14 Patienten (4. Oktober: 13) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen intensivmedizinisch behandelt und auch beatmet werden (4. Oktober: 2). Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben: Gestorben sind eine über 60-jährige Person (Rietberg) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind 338 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben (4. Oktober: 336).

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

400

400

10

10

2

55,8

Gütersloh

7.083

7.081

166

176

125

59,6

Halle (Westf.)

913

912

10

9

22

28,0

Harsewinkel

1.777

1.777

54

54

20

150,0

Herzebrock-Clarholz

983

982

13

12

13

55,9

Langenberg

450

450

7

9

5

46,5

Rheda-

Wiedenbrück

4.266

4.266

72

78

52

47,3

Rietberg

1.944

1.943

30

39

12

23,8

Schloß Holte-Stukenbrock

1.506

1.506

38

40

33

55,7

Steinhagen

858

858

12

13

16

14,6

Verl

1.624

1.620

42

42

22

63,0

Versmold

1.018

1.019

27

39

8

18,4

Werther (Westf.)

463

463

10

11

8

45,1

Kreis GT

23.285

23.277

491

532

338

53,5

Davon genesen

22.456

22.409

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona"

 

Corona-Inzidenz sinkt im Kreis Gütersloh wieder

Das Auf und Ab bei der Corona-Inzidenz im Kreis Gütersloh geht weiter. Nach dem gestrigen Anstieg ist die Sieben-Tage-Inzidenz heute früh wieder von 60 auf 53 gesunken, wie das Robert-Koch-Institut mitgeteilt hat. In Bielefeld ist sie auf 51 zurückgegangen. Der Kreis Gütersloh hat in Ostwestfalen-Lippe derzeit die dritthöchste Sieben-Tage-Inzidenz. Nur in den Kreisen Minden-Lübbecke und Lippe gibt es derzeit mehr Corona-Neuinfektionen.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.