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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 567 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Krise: OWL-Kliniken wollen keine Patientenbesuche

In den Krankenhäusern sollen Angehörige wegen der Corona-Krise auf Patientenbesuche verzichten. Neuen ostwestfälische Kliniken aus Bielefeld, Herford, Lippe, Bünde und Bad Oeynhausen bitten darum, Besuche auf das Notwendigste zu beschränken. Die Kinderklinik Bethel lässt täglich nur noch zwei Besuche pro Patienten zu. Die Kliniken wollen so die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören auch das Klinikum Bielefeld mit dem angeschlossenen Klinikum Halle und das Franziskus-Hospital in Bielefeld. Das Klinikum und das Elisabeth-Hospital in Gütersloh sowie das St. Vinzenz-Hospital in Wiedenbrück haben bisher keine Besuchsbeschränkungen erlassen.

Weitere News zur Corona-Krise im Kreis Gütersloh

Corona-Liveblog mit News aus NRW, Deutschland und aller Welt

Corona-Krise: Kreis Gütersloh prüft weitere Verdachtsfälle

In der Corona-Krise lässt der Kreis Gütersloh weitere Verdachtsfälle prüfen. Aktuell sind nach wie vor fünf Corona-Infektionen bestätigt – vier davon kommen aus Verl und einer aus Rheda-Wiedenbrück. Der Kreis Gütersloh hatte die Ortsangaben am ersten Tag noch zurückgehalten. Kreisgesundheitsdezernent Thomas Kuhlbusch begründet das damit, dass es weder in Verl noch in Rheda-Wiedenbrück eine erhöhte Ansteckungsgefahr gab. Außerdem habe die Abstimmung mit den Betroffenen und den Kommunen eine gewisse Zeit gebraucht. Die Stadt Verl machte dann gestern die Herkunft der vier Verler Corona-Patienten als Erstes öffentlich.    

Weitere News zur Corona-Krise im Kreis Gütersloh

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Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Derzeit keine neuen bestätigten Corona-Infektionen – bisherige in Verl und Rheda-Wiedenbrück

Gütersloh. Die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh liegt derzeit weiterhin bei fünf. Es handelt sich dabei um Rückkehrer aus Italien und Österreich, die sich nach ihrer Heimkehr in häusliche Quarantäne begaben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Es handelt sich bei den Fällen um vier Personen aus der Stadt Verl und einer Person aus der Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Das Gesundheitsamt hat in einem ersten Schritt unmittelbar nach Bekanntwerden der Laborbefunde Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen, die sich schon auf Anraten der Hausärzte bzw. aus eigenem Antrieb nur noch zu Hause aufgehalten haben. Wichtig ist dabei zu klären, wo sich die Betroffenen angesteckt haben. In allen Fällen ließ sich sicher feststellen, dass die Ansteckung im Ausland erfolgt ist. Insoweit hatte sich der Kreis gestern auch mit den österreichischen Gesundheitsbehörden in Verbindung gesetzt. In einem zweiten Schritt hat das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen ermittelt und unverzüglich mit diesen Kontakt aufgenommen, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu veranlassen. Und schließlich hat der Kreis Kontakt mit den Verwaltungsspitzen der Kommunen aufgenommen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Durch die Gespräche mit den Betroffenen konnten die Kontaktpersonen ermittelt werden. „Für die Einwohnerinnen und Einwohner geht durch die bestätigten Fälle weder in Verl noch in Rheda-Wiedenbrück eine erhöhte Ansteckungsgefahr aus“, erklärt Kreisgesundheitsdezernent Thomas Kuhlbusch. „Die Kolleginnen und Kollegen sind weiterhin im Kontakt mit den Betroffenen und den Kontaktpersonen und klären die Sachverhalte weiter auf, um alles Erforderlich zu tun, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir in Fällen wie den aktuell vorliegenden nicht gleich am ersten Tag Ortsangaben machen, sondern erst die Abstimmung mit den Betroffenen und mit den Kommunen vornehmen. Das benötigt eine gewisse Zeit.“, so Kuhlbusch.  „Für die Zukunft müssen wir aufgrund der allgemeinen Entwicklung davon ausgehen, dass es noch weitere bestätigte Fälle im Kreis Gütersloh geben wird. Wir gehen daher den uns gemeldeten Verdachtsfällen nach. Der Verlauf des gestrigen Tages hat gezeigt, wie dynamisch sich die Lage allein innerhalb nur eines Nachmittages entwickeln kann.“

„Wir sind erleichtert, dass es der betroffenen Person den Umständen entsprechend gut geht“, erklärt Rheda-Wiedenbrücks Bürgermeister Theo Mettenborg. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es weiterhin keine Veranlassung, alle Veranstaltungen in Rheda-Wiedenbrück abzusagen. Der Erlass des Landes hat Klarheit geschaffen, dass auf Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen verzichtet wird.“

„Wichtig ist, dass wir das Notwendige tun, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen“, ergänzt Michael Esken, Bürgermeister von Verl. Die Durchführung der Sportabzeichen-Verleihung am 12. März, die Einweihung und der Tag der offenen Tür im neuen Kaunitzer Feuerwehrgerätehaus am 29. März sowie die Feier zum zehnjährigen Bestehen des Jugendamtes am 1. April seien deshalb abgesagt. „Es sind jetzt Maßnahmen nach sorgfältiger Abwägung unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Fachleute zu treffen. Das städtische Leben wird an einigen Punkten eingeschränkt werden müssen, damit die Ausbreitung verlangsamt wird. Wir tun dies, um die Menschen, die besonders gefährdet sind, zu schützen. Keine städtische, öffentliche Veranstaltung kann so wichtig sein, dass sie nicht auch verschoben werden kann.“

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, rät die Abteilung Gesundheit dazu, die allgemeinen Schutzmaßnahmen wie auch bei anderen Atemwegserkrankungen zu befolgen: Häufiges Händewaschen, enge körperliche Kontakte vermeiden und in die Ellenbogenbeuge niesen, nicht in die Hand.

Die Seiten des Robert Koch-Instituts und die Seiten des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales informieren über die aktuelle Lage und die jeweils aktuellen Handlungsempfehlungen:

www.rki.de und www.mags.nrw/

Für Bürgerinnen und Bürger, die Fragen rund um das neuartige Coronavirus haben, hat der Kreis eine Bürger-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 05241 85-4500 erreichbar. Ab 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 angerufen werden.

Vier bestätigte Corona-Fälle in Verl

Vier der fünf bestätigten Corona-Virus-Fälle bei uns im Kreis Gütersloh kommen aus Verl. Das hat die Stadt Verl heute auf ihrer Internetseite bekannt gegeben. Demnach sind alle Betroffenen aus Österreich zurückgekehrt. Seit ihrer Rückkehr am vergangenen Wochenende sind die vier erkrankten in Verl zu Hause geblieben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Nach Angaben der Kreisverwaltung zeigen sie keine oder nur geringe Grippesymptome. Die Kreisverwaltung spricht von verantwortlichem Verhalten der Betroffenen. Die Kontaktpersonen sind informiert worden.

Hier die Info der Stadt Verl

"In Verl gibt es vier laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Alle Betroffenen waren aus Österreich zurückgekehrt und haben sich direkt nach ihrer Rückkehr am vergangenen Wochenende in häusliche Isolierung begeben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Nach Auskunft des Kreises zeigen die Personen keine oder nur geringe grippale Symptome. „Durch das umsichtige und verantwortliche Verhalten der Betroffenen ist es derzeit nicht erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die über die Ermittlung, Information und Beratung der Kontaktperson hinaus gehen“, verdeutlichen Dezernent Thomas Kuhlbusch und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Anne Bunte. Weitere Informationen folgen in Kürze an dieser Stelle.

Der Kreis Gütersloh hat eine Bürger-Hotline mit Informationen rund um das Coronavirus eingerichtet. Unter der Telefonnummer 05241 / 85-4500 können Bürgerinnen und Bürger anrufen, wenn sie Fragen zu der Lungenkrankheit haben. Die Bürger-Hotline bildet die erste Anlaufstelle und ist in den nächsten Tagen von 8 bis 17 Uhr besetzt. Ab 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116-117 angerufen werden. Von der Resonanz wird abhängig gemacht, wie die weitere Besetzung der Hotline aussehen wird.

Die Abteilung Gesundheit bittet nach wie vor darum, sich nicht ohne Symptome und ohne besonderen Grund auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. „Ein Test macht nur dann Sinn, wenn Zeichen eines grippalen Infektes und weitere Risikofaktoren vorliegen“, erklärt Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit des Kreises Gütersloh. Für Personen mit Symptomen gilt nach wie vor: Telefonisch den Hausarzt kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen.

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, rät die Abteilung Gesundheit dazu, die allgemeinen Schutzmaßnahmen wie auch bei anderen Atemwegserkrankungen zu befolgen:

  • häufiges Händewaschen
  • enge körperliche Kontakte vermeiden
  • in die Ellenbogenbeuge niesen, nicht in die Hand.

Sogenannte Hamsterkäufe oder die Ausstattung mit Atemmasken oder Desinfektionsmitteln seien derzeit nicht nötig.

Die frühen und leichten Symptome der Erkrankung wie Husten oder Schnupfen ähneln denen in dieser Jahreszeit auftretenden grippalen Infekten und der ‚echten‘ Virusgrippe (Influenza). Nur bei Kontakt zu nachweislich Erkrankten oder einem Aufenthalt in einem Risikogebiet für die Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in den vergangenen 14 Tagen besteht bei grippalen Symptomen der Verdacht auf eine Erkrankung mit diesem neuartigen Coronavirus.

Oft gestellte Fragen zum Coronavirus:

Wie verhält man sich, wenn man grippeähnliche Symptome hat?
Grippeähnliche Symptome bedeuten nicht zwangsläufig eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Wer Symptome aufweist, sollte sich telefonisch beim Hausarzt melden und das weitere Vorgehen besprechen. Weitere Informationen liefern das Robert Koch Institut unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de.

Können Großveranstaltungen weiterhin durchgeführt werden?
Zur Durchführung von Großveranstaltungen gibt es bislang Empfehlungen des RKI (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html). Die Veranstalter müssen selber abschätzen, ob sie das Event durchführen. Besucher müssen eigenverantwortlich entscheiden, ob sie an der Veranstaltung teilnehmen. Da der weitere Verlauf und die Ausbreitung des Coronavirus jedoch noch unsicher sei, könne sich die Situation täglich ändern.

Können geplante Reisen stattfinden? Oder sollte man diese besser absagen?
Wer verreisen möchte, sollte sich beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de/de/ über die aktuelle Situation und die Bestimmungen in dem jeweiligen Zielland informieren.

Für allgemeine Informationen hat das NRW-Gesundheitsministerium eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet. Generelle Infos für Bürgerinnen und Bürger gibt es hier.

Weitere Informationen:

 

Vorbeugen vor dem Corona-Virus: Immer mehr Veranstaltungen fallen aus

Immer mehr Veranstalter melden uns, dass Konzerte, Partys oder Aufführungen aus Vorsicht vor dem Corona-Virus abgesagt werden. Wir haben dazu eine Sonderseite ins Netz gestellt. Ob es die Jahreshauptversammlung des Wiedenbrücker Turnvereins ist oder die Theateraufführung „Hamlet“ in Versmold. Ob die Ü40-Party im Spexarder Brauhaus, die „Johnny Cash Show“ in der Rietberger Cultura oder der Hobbymarkt in Verl-Kaunitz: Alle abgesagt oder auf einen anderen Termin verschoben. Dabei sind es längst nicht mehr nur Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern, die ausfallen oder viel später stattfinden sollen. Wir ergänzen die Übersicht der abgesagten / verschobenen Veranstaltungen hier fortlaufend.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.