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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 560 von 574


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Krise: neue Regeln für Restaurants und Geschäfte

Bund und Länder haben sich auf ein rigoroses Paket gegen die Verbreitung des Coronavirus geeinigt. Wir Bürger werden auf weitere Dinge verzichten müssen.

Ab heute dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die für die Grund-Versorgung wichtig sind. Also beispielsweise Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Friseure.

Restaurantbesuche im Kreis reglementiert

Außerdem sollen Restaurants frühestens ab 6 Uhr öffnen dürfen und müssen spätestens um 18 Uhr schließen. Durch Abstandsregeln für Tische und Begrenzungen der Besucherzahlen soll das Risiko einer Virus-Verbreitung eingeschränkt werden.

Ralf Schubert, der Geschäftsführer der Restaurants Bankery und Alex in Gütersloh sagte uns, dass die Besucherzahlen seit Freitag drastisch einbrechen:

Schubert befürchtet, dass viele Gastronomen auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht unterstützt werden. Er gab aber auch zu Bedenken, dass zinslose Darlehen der Bundesregierung nicht zurückbezahlt werden können, wenn die Umsätze nicht mehr hochkommen.

Herzebrock-Clarholz schließt Rathaus, Versmold schränkt ein

Meldung Herzebrock-Clarholz

"Rathaus Herzebrock-Clarholz ab Dienstag für Publikumsverkehr geschlossen

Weitere Einschränkungen für Veranstaltungen betreffen auch politische Sitzungen

Die Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz teilt mit, dass das Rathaus ab Dienstag, 17. März für den allgemeinen Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen ist. Trotzdem bleibt die Gemeindeverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger einsatzfähig. Unter der zentralen Durchwahl 05245-444-0 können sich Bürger bei der Verwaltung melden, wenn sie eine dringende Angelegenheit zu erledigen haben. Darüber hinaus sind alle Fachabteilungen für dringende Angelegenheiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Karten des ausgefallenen Konzerts der Nordwestdeutschen Philharmonie werden im Rathaus erst wieder voraussichtlich nach den Osterferien entgegengenommen und rückerstattet.

Innerhalb der Verwaltung ist ein Arbeitsmodus gefunden worden, der eine wechselseitige Präsenz der Mitarbeiter ermöglicht. Kollegen, die aufgrund von Vorerkrankungen im Sinne der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts risikobehaftet sind, sind im Homeoffice.

Die Verwaltung ist darüber hinaus dabei, eine Allgemeinverfügung zu erlassen, in der weitreichende Regelungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus aufgeführt sind.

Alle gemeindlichen Gebäude wie etwa die Jugendhäuser, die Zehntscheune oder das von-Zumbuschhaus sind geschlossen. Dementsprechend fallen die Veranstaltungen, die dort stattfinden würden, mindestens bis zum 19. April aus. Eine vollständige Liste der Gebäude findet man auf der Internetseite der Gemeinde www.herzebrock-clarholz.de.

Nach den Sporthallen, dürfen ab Dienstag auch die Sportplätze nicht mehr betreten werden.

Für die Kläranlage, die Feuerwehrgerätehäuser und den Bauhof gilt ein Betretungsverbot.

Ebenso werden die Sitzungen der politischen Gremien bis zum Ende der Osterferien vorerst ausgesetzt."

 

Meldung Versmold

"Die Stadt Versmold ergreift weitere Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen.

 Ab heute sind daher alle Sporthallen und öffentliche Sportplätze gesperrt. Dazu hat Bürgermeister Michael Meyer-Hermann gestern eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Begegnungsstätte Kavenstroth steht ebenfalls bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.

 Außerdem werden weitere städtische Veranstaltungen abgesagt. So finden bis zum 19.April keine Gruppenangebote im Haus der Familie statt. Die Drogen- und Schuldnerberatung stellt ihr Angebot bis zum 19. April ebenfalls ein. Kurse und Angebote der städtischen Gleichstellungsbeauftragten fallen ebenfalls aus. Darunter fallen der Abendflohmarkt von Frau zu Frau, Selbstbehauptungskurs für Mädchen, das Osterferienangebot für Jungs oder auch das Treffen der Internationalen Frauengruppe.

Das Theaterstück „Mitsommernachtstraum“, welches am 1. April aufgeführt werden sollte, wird abgesagt. Karteninhaber werden gebeten, ihre Karten per Post mit einem kurzen Hinweis zur Bankverbindung an die Stadtverwaltung zu schicken. Die Kosten für die Karten werden dann auf das Konto überwiesen. Die Abonnenten werden in den kommenden Tagen von der Stadt Versmold informiert.

Die Ausgabe der gelben Tonnen am kommenden Samstag, 21. März, wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Stadt Versmold informiert rechtzeitig über einen neuen Termin.

Die für die kommende Woche angesetzten Ausschusssitzungen finden nicht statt. Dringliche Beschlüsse wird der Bürgermeister in dieser Zeit gemeinsam mit den jeweiligen Ausschussvorsitzenden im Rahmen von Dringlichkeitsentscheidungen auf den Weg bringen. Politische Entscheidungen mit Bürgerbeteiligung werden angehalten und zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen.

Aufgrund des Coronavirus bittet die Stadtverwaltung Versmold alle Bürgerinnen und Bürger, das Rathaus momentan nur in den Fällen aufzusuchen, die nicht telefonisch oder elektronisch erledigt werden können und keinen Aufschub dulden sowie ein persönliches Erscheinen zwingend erforderlich machen! „Wir müssen jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das Ansteckungsrisiko sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung so gering wie möglich zu halten“, sagt Bürgermeister Michael Meyer-Hermann."

 

 

Coronavirus: Städtisches Klinikum warnt vor falscher WhatsApp-Nachricht

Das Klinikum Gütersloh warnt vor einer Corona-Falschmeldung, die auf Whatsapp rumgeht. Demnach werden Text- und Sprachnachrichten verbreitet, die angeblich vom Chefarzt der Anästhesie des Klinikums stammen sollen. Das stimme nicht, das Städtische Klinikum kommuniziere nicht über Whatsapp, sondern nur über seine Internet- und seine Facebook-Seite, heißt es. Geschäftsführerin Maud Beste appeliert, diese falsche Whatsapp-Nachricht nicht weiterzuleiten.

 

Die Pressemeldung des Städtischen Klinikums

"Warnung vor falscher WhatsApp-Nachricht

Angebliche Sprachnachricht eines Chefarztes des Klinikum Gütersloh ist nicht echt

Gütersloh (kgp). Die Verunsicherung vieler Menschen angesichts der Coronavirus-Pandemie führt zu vielen Gerüchten und gezielten Falschmeldungen. Derzeit werden Text- und Sprachnachrichten über WhatsApp verbreitet, die angeblich vom Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikum Gütersloh stammen. Das Klinikum Gütersloh distanziert sich ausdrücklich von diesen Nachrichten, die definitiv nicht vom besagten Chefarzt veröffentlicht wurden.

„Das Klinikum Gütersloh kommuniziert nicht über WhatsApp, sondern nur über seine eigenen offiziellen Medien (Internetseite, Facebook) und nennt bei direkten Aussagen immer Namen und Funktion“, so Maud Beste, Geschäftsführerin des Klinikums. „Wir appellieren an alle, mitzuhelfen, die Verbreitung dieser Nachrichten zu stoppen."

Schloß Holte-Stukenbrocks Bürgermeister mit Corona zu Hause

Im Rathaus von Schloß Holte-Stukenbrock ist ein Cronavirus-Fall bestätigt worden. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr teilte mit, dass er selber betroffen ist. Schloß Holte-Stukenbrocks Bürgermeister arbeitet jetzt von zu Hause aus. Auch seine Familie muss zu Hause bleiben. Am vergangenen Freitag erfuhr er, dass er einige Tage davor mit einem infizierten Urlaubsrückkehrer aus dem Rheinland eine Besprechung hatte. Daran teilgenommen haben auch andere Verwaltungsmitarbeiter aus dem Schloß Holte-Stukenbrocker Rathaus. Am Samstag dann die Bestätigung: Hubert Erichlandwehr ist betroffen. Zur Vorsicht müssen neben weiteren Rathausmitarbeitern auch der erste Beigeordnete Schloß Holte-Stukenbrocks erstmal zu Hause bleiben. Deshalb ist das Rathaus geschlossen. Termine nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger Telefonabsprache. 

 

Hier die komplette Mitteilung des Bürmermeisters:

"Coranavirus und die Folgen für Schloß Holte-Stukenbrock

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich heute in einer besonderen Situation an Sie. Das Coronavirus verbreitet sich auch in unserer Stadt. Das „normale“ Leben ist sehr eingeschränkt. Öffentliche Veranstaltungen sind nahezu alle abgesagt, Schulen und Kitas geschlossen, das Hallenbad geschlossen und auch die VHS hat ihren Betrieb eingestellt.

Das Virus hat auch das Rathaus erfasst. Ich bin persönlich betroffen und befinde mich mit meiner Familie in Quarantäne. Am Freitag habe ich erfahren, dass am Montagnachmittag ein mit dem Coronavirus infizierter Urlaubsrückkehrer aus dem Rheinland an einer längeren Besprechung teilgenommen hat, an der neben weiteren Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter auch ich teilgenommen haben. Am Samstag wurde mir dann telefonisch bestätigt, dass ich mich tatsächlich infiziert habe. Folge ist, dass auch weitere Personen aus dem Rathaus sicherheitshalber zuhause bleiben müssen. Hierzu gehört u. A. auch der 1. Beigeordnete Olaf Junker.  Die Leistungsfähigkeit des Rathauses ist nur noch beschränkt gegeben. Wir haben uns daher heute Morgen dazu entschieden, die Öffnungszeiten des Rathauses auf „null“ zurückzufahren. Termine im Rathaus müssen nun vorher telefonisch angemeldet werden und sind nur noch für dringende Fälle möglich. In dringenden Fällen können Besucherinnen und Besucher über die Telefonnummer 05207 8905-324 oder 05207 8905 124 unaufschiebbare Termine vereinbaren.

In unserem Bürgerportal auf unserer Homepage

https://buergerportal.schlossholtestukenbrock.de/home

erhalten die Bürger/innen alle wichtigen Informationen rund um das Rathaus und zu Online-Dienstleistungen.

Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung zum Schutz der Bürger und Bürgerinnen und der Beschäftigten des Rathauses.

Der Krisenstab arbeitet mit Telefonkonferenzen, an denen ich beteiligt bin. Glücklicherweise sind einige Führungskräfte über VPN mit dem Rathaus verbunden, so dass mit den vor Ort anwesenden Beschäftigten des Rathauses die Verwaltungsarbeit in Grundzügen aufrecht gehalten werden kann.

Eine wirklich besondere Zeit, in der Politik und Verwaltung in Schloß Holte-Stukenbrock nochmals besonders betroffen sind.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Hubert Erichlandwehr"

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.