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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 553 von 563


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Krise: Betreuung von Schulkindern bis Dienstag sichergestellt

Eltern von Schulkindern haben bis Mittwoch Zeit, eine Betreuung zu organisieren. Wie der Kreis Gütersloh am Abend mitteilte, ist eine Betreuung bis Dienstag sichergestellt. Schulpflicht besteht aber nicht mehr. Zur Betreuung von Kindergartenkindern fordert Landrat Sven-Georg Adenauer eine Klarstellung von NRW-Minister Stamp.

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Veranstaltungsabsagen im Kreisd Gütersloh

 

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Betreuung von Schülern und Kindergartenkindern Gütersloh 

Ab dem kommenden Montag ruht auch im Kreis Gütersloh der Schulbetrieb, so hat es das Ministerium für Schule und Bildung heute Mittag entschieden. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie ihre Kinder bis einschließlich Dienstag, 17. März, aus eigener Entscheidung zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.

Dies gilt auch für die Kinder in den Förderschulen des Kreises. Auch dort wird bis Dienstag eine Betreuung sichergestellt werden. Allerdings wird der Schülerspezialverkehr ab sofort bis auf weiteres eingestellt, so dass Eltern ihre Kinder Montag und Dienstag zur Förderschule bringen müssten.

Gleich ab Montag soll sich nach Ankündigung von Minister Joachim Stamp die Betreuungssituation für die Kindergartenkinder entwickeln. In einer Pressemitteilung hat er angekündigt, dass alle Eltern ab Montag dafür Sorge zu tragen haben, dass ihre Kinder nicht die Kindertagesbetreuungsangebote nutzen, sondern von Personen betreut werden, die nach den Vorgaben des Robert Koch Instituts nicht als besonders gefährdet gelten. Zu den besonders gefährdeten Personen gehören Vorerkrankte und Lebensältere. Das Ministerium hat ein Betreuungsverbot angekündigt, von dem nur die Kinder von Ärztinnen und Ärzten, von Pflegepersonal, von Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, von Personal, das in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeitet.

Wie dies praktisch umgesetzt werden soll, ist derzeit allerdings noch unklar. Landrat Sven-Georg Adenauer fordert das Land auf, hier umgehend Klarheit zu schaffen. Entweder durch eine Übergangsregelung wie in den Schulen oder durch eine Klarstellung noch an diesem Wochenende, welche Bereiche unter die Ausnahmeregelungen fallen und wie der erforderliche Nachweis der Ausnahmen gelingen kann.

Hier können Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen Betreuung für ihr Kind beantragen.

Schwarz-Weiß Marienfeld sagt Sportangebote ab

Schwarz-Weiß Marienfeld stellt bis auf weiteres alle Sportangebote ein. Auch die Schwarz-Weiße Nacht am 4. April wird abgesagt. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Der Verein versucht, einen Ausweichtermin anzubieten. 

 

Pressemeldung Schwarz-Weiß Marienfeld

"Nachdem verschiedene Verbände bereits den Spielbetrieb eingestellt haben und die Stadt Harsewinkel alle städtischen Sportstätten vom 14.03.-19.04.2020 schließt, haben wir uns entschlossen den Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung zu folgen und alle nicht unbedingt erforderlichen sozialen Kontakte zu unterbinden. Wir hoffen, dass diese Maßnahmen bald Wirkung zeigen und wir demnächst wieder gemeinsam Sport treiben können. Wir informieren an dieser Stelle, wenn es wieder losgeht.

Schweren Herzens haben wir uns entschlossen die Schwarz-Weisse-Nacht abzusagen. Diese Entscheidung haben wir nach Rücksprache mit unseren Partnern von der Klosterpforte und HVMC getroffen, bei denen wir uns für ihr Entgegenkommen bedanken möchten.

Bereits gekaufte Eintrittskarten bleiben gültig. Wir werden versuchen einen Ausweichtermin anzubieten, sobald wir wissen, ab wann das wieder Sinn macht. Die Karten können natürlich auch zurückgegeben werden. Zu diesem Zweck wendet Euch bitte an die Mitglieder des Vorstands oder sendet eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir hoffen Ihr bleibt bei bester Gesundheit!

Der Vorstand"

 

Kitas: Stadt Verl bietet in Ausnahmefällen Notbetreuungen an

Pressemeldung Stadt Verl 

"Aufgrund des Coronavirus schließen auf Weisung des Landes NRW ab Montag, 16. März, landesweit alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Somit bleiben auch in Verl die drei städtischen Kitas „Abenteuerland“, „Kleine Strolche“ und „Im Zwergenland“ sowie die weiteren elf Tageseinrichtungen der kirchlichen und freien Träger voraussichtlich bis zum 19. April  (Ende der Osterferien) geschlossen. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme des Infektionsschutzgesetzes. Zum Schutz der in den Einrichtungen betreuten Kinder, aber auch des dort tätigen Personals und der Familienangehörigen der in den Einrichtungen Betreuten oder Tätigen hält die Landesregierung NRW die Schließung für erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
 
Ausgenommen von der Schließung sind Notbetreuungen in kleinen Gruppen. Diese dienen dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere Beschäftigte zum Beispiel aus dem Gesundheitsbereich oder den Bereichen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. „Wir sind uns bewusst, dass durch die Schließung der Kitas und Kindertagespflegestellen große Probleme auf die Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder zukommen. Dennoch hoffen wir auf Verständnis für die durch das Land getroffenen Maßnahmen im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes, der uns allen zugute kommt“, sagt Erster Beigeordneter Heribert Schönauer. „Viele sich nun anschließende Fragen wie etwa zu den Elternbeiträgen für die Ausfallzeit werden wir in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit dem Land klären und die Eltern über Elternbriefe informieren.“ 
 
Für allgemeine Fragen steht das Verler Jugendamt gerne zur Verfügung (Elisabeth Meermeier, Tel. 961280)."   

Gütersloh: Kinderbetreuung und Veranstaltungsabsagen

In NRW fällt ab Montag der Unterricht an allen Schulen aus. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet heute Nachmittag. Bis einschließlich Dienstag sollen die Eltern die Chance haben, Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu organisieren. Neben den Schulen, die landesweit bis zum 19. April geschlossen haben, sollen auch Kitas eingeschränkt werden. In Gütersloh sind bis einschließlich Dienstag die Schulen für Kinder geöffnet, die sonst nicht betreut werden können. 

 

 

Pressemeldung der Stadt Gütersloh

"Die Lage betreffend die Vorsorgemaßnahmen zur Ausbreitung des Corona-Virus entwickelt sich dynamisch. „Wir sind uns sehr bewusst, dass die Maßnahmen, die wir bereits getroffen haben und voraussichtlich auch noch treffen werden, ein tiefer Einschnitt in alle Formen des gesellschaftlichen Lebens mit sich bringen, so wie wir es noch nicht erlebt haben,“ sagt Bürgermeister Henning Schulz. „Wir müssen jedoch die Einschätzung der Fachleute anerkennen und alles tun, um Ansteckungen zu verhindern. In den nächsten Wochen ist besonnenes Handeln, aber auch Solidarität gefragt.“

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Auch für Nordrhein-Westfalen wurde heute (13.3.2020) seitens des Landes NRW die Schließung von Schulen verfügt. Nach Mitteilung des Schulministeriums NRW bedeutet dies, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. 

Ministerpräsident Armin Laschet hat darauf hingewiesen, dass die Einstellung des Schulbetriebes nicht dazu führen darf, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst. 

Auch die Tageseinrichtungen für Kinder werden ab dem kommenden Montag geschlossen. Grundsätzlich gilt: In diesem Fall muss die Betreuung der Kinder von den Eltern selbst organisiert werden. Vorrangiges Ziel aller Maßnahmen ist die Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) und die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung sowie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Daher muss auch bei Schließungen von Tageseinrichtungen für Kinder und im offenen Ganztag eine Betreuung von Kindern der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen medizinischer, pflegerischer Einrichtungen sowie von Behörden, soweit es zur Daseinsvorsorge und Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zwingend erforderlich ist, sichergestellt sein. Wer als alleinerziehender Elternteil oder mit beiden Elternteilen Angehöriger einer der vorgenannten Berufsgruppen ist und keine Möglichkeit hat, die Betreuung der Kinder anderweitig zu organisieren, kann den Betreuungsbedarf bei der Stadt Gütersloh anmelden. Ein entsprechendes Formular wird auf der Internetseite der Stadt Gütersloh bereitgestellt. 

Da hierfür alle zur Verfügung stehenden Betreuungskapazitäten einbezogen werden müssen, geht die Stadt Gütersloh davon aus, dass auch durch nicht-städtische Träger und Einrichtungen des Offenen Ganztags eine Notfall-Betreuung sicherzustellen ist. „Da sich auch noch nicht abschätzen lässt, wie hoch die Betreuungsbedarfe für Kinder vorgenannter Beschäftigtengruppen sind, ist es aus unsere Sicht heute auch nicht angezeigt, über das Zusammenlegen von Betreuungskapazitäten nachzudenken,“ schreibt der zuständige Beigeordnete Henning Matthes in einer Information, die heute nachmittag an alle Träger des Offenen Ganztags und von Kindertageseinrichtungen gegangen ist.

Für Rückfragen stehen für den Aufgabenbereich der Tagesbetreuung von Kindern Herr Bolz und Frau Körber (Kinderbetreuung@guetersloh.de) und für den Bereich der OGS Herr Apel und Herr Schledde (OGS-Betreuung@guetersloh.de) zur Verfügung.

Öffentliche Veranstaltungen

Die Stadt Gütersloh bereitet für Montag eine Allgemeinverfügung vor nach der auch öffentliche Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern im Regelfall untersagt werden und nur in begrenzten Ausnahmefällen nach einem Punktesystem (kleinere Teilnehmerzahl, im Freien oder gut belüfteten Räumen) zulässig sein sollen. Private Veranstalter werden gebeten, bei der eigenen Risikoeinschätzung dies bereits anhand der auf dieser Homepage hinterlegten Matrix eigenverantwortlich ab sofort zu beurteilen und im Zweifel Veranstaltungen abzusagen, wie dies im übrigen bereits auch geschieht.

Städtische Einrichtungen

die Volkshochschule sagt alle Veranstaltungen, Seminare, Vorträge, sonstige Fortbildungen, Bildungsberatungen und Deutschkurse mit sofortiger Wirkung ab. Auch die Oster-Ferienspiele werden nicht stattfinden. Die Gütersloher Stadtbibliothek bleibt für Ausleihen geöffnet, alle Veranstaltungen sind abgesagt, ebenso wird längerer Aufenthalt dort nicht möglich sein.

Rats- und Ausschuss-Sitzungen

Für Rats- und Ausschuss-Sitzungen wurde bis auf Weiteres folgende Regelung vereinbart: Ausschuss-Sitzungen finden weiter im Ratssaal statt, wobei ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Mitgliedern gesichert sein soll. Die Ratssitzung am 27.3. soll – mit der gleichen Vorgabe – im Großen Saal der Stadthalle stattfinden.

Den Besucherverkehr im Rathaus betreffend wird die Stadtverwaltung ebenfalls am Montag weitere Informationen veröffentlichen. Sie appelliert darüber hinaus, ihre Anliegen vorrangig über das Bürgerportal, telefonisch oder über die Kontaktadressen unter www.guetersloh.de zu nutzen. Für das Bürgerbüro wird dringend um eine vorherige Online-Terminvereinbarung  (www.buergerportal.guetersloh.de) gebeten.

Alle Infos und wichtige Links auf dem Themenschwerpunkt unter www.guetersloh.de"

 

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.