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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 544 von 563


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Spielplätze im Kreis geschlossen

Die Stadt Gütersloh hat Spiel- und Bolzplätze geschlossen. Das betrifft 150 Spielplätze und 26 Sport- und Freizeitanlagen. Hinweisschilder machen auf das Verbot aufmerksam. Mitarbeiter des Gütersloher Ordnungsamtes kontrollieren, dass das Verbot eingehalten wird.

Und auch die Stadt Rietberg hat ihre Spielplätze dicht gemacht. Damit folgt auch sie einem Erlass des Landes, wonach sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind, unter anderem auch Gottesdienste. Trauerfeiern auf den Friedhöfen sind nur im engsten Kreis zugelassen.

 

 

Meldung Stadt Gütersloh

"Auf rund 150 Spiel- und Bolzplätzen sowie auf rund 26 Sport- und Freizeitanlagen in Gütersloh gilt seit heute ein Betretungsverbot – entsprechend dem Erlass des Landes NRW und der daraus abgeleiteten  Verfügung der Stadt Gütersloh. Mit entsprechenden Hinweisschildern (s. Anhang) wird auf das Verbot an allen Einrichtungen hingewiesen.  Die einhaltung des Verbots wird von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes im Rahmen der Möglichkeiten kontrolliert. Das gilt auch für die Schließung von Geschäften und Einrichtungen im Sinne des Erlasses. Vor Ort aber auch telefonisch und über Mail werden zudem Gespräche geführt und Fragen beantwortet, denn für alle Beteiligten und Betroffenen – so auch für die Mitarbeitenden der Verwaltung – ist dies eine außergewöhnliche Situation, in der die Menschen, so die allgemeine Wahrnehmung, aber auch Verständnis für den Ernst der Lage zeigen.

Aus dem Bereich der Schulen und der Kindertageseinrichtungen wird uns zurückgemeldet, dass die Notfallbetreuung  einwandfrei klappt.  Besonders im Bereich des offenen Ganztags bitten die Träger allerdings die Eltern um einen telefonischen Hinweis, falls bereits angemeldete Kinder doch nicht zur Betreuung gebracht werden. Das erleichtert die Personalplanung, die auf unbedingt nötige Mitarbeitende reduziert werden soll. "

 

Meldung Stadt Rietberg

"Spiel- und Sportplätze sind nun gesperrt

Stadt bittet darum, auf Osterfeuer zu verzichten


Rietberg. Die Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen. Es gilt, soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Nur so, betonen die Experten glaubhaft, ist es möglich, die Ausbreitung der Infektionen in den kommenden Wochen zu verlangsamen. Die Stadtverwaltung Rietberg hat am heutigen Mittwoch zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus eine Allgemeinverfügung erlassen. Unter anderem ist darin geregelt, dass

 

  • Spielplätze und Sportstätten nicht mehr genutzt werden dürfen,
  • sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind, unter anderem auch Gottesdienste,
  • Trauerfeiern auf den Friedhöfen nur im engsten Kreis zugelassen sind,
  • zum Beispiel in Altenheimen die Besuche stark reglementiert sind.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt Rietberg nachzulesen und ist dieser Pressemitteilung angehängt.

Weiterhin werden die traditionellen Osterfeuer in der bekannten Form nicht genehmigt. Zwar dürfen zu Ostern mit einer Genehmigung des Ordnungsamtes Grünschnitt und Gartenabfälle verbrannt werden, jedoch ist dabei strikt auf gesellige Menschenansammlung rund um das Feuer zu verzichten. Lediglich eine Aufsicht, die das sicherer Abbrennen des Feuers gewährleistet, darf zugegen sein. Alle bereits erteilten Genehmigungen werden noch einmal angepasst. Grundsätzlich empfiehlt die Stadt Rietberg, in diesem Jahr auf Osterfeuer zu verzichten und Grünabfälle stattdessen fachgerecht zu entsorgen."

 

 

"Versmolder Hilfstelefon" eingerichtet

Die Stadt Versmold will in Zeiten der Krise älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen helfen. Über das „Haus der Familie“ und den DRK-Ortsverein richtet sie das „Versmolder Hilfstelefon“ ein. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ein offenes Ohr für Gespräche oder dafür, wenn jemand konkret Hilfe braucht.

 

Meldung der Stadt Versmold

"Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Verbreitung sollen insbesondere Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen. „Aber die kommenden Wochen mit zahlreichen Einschränkungen stellen diese Menschen vor besondere Herausforderungen und sind sicherlich mit vielen Sorgen und praktischen Problemen im Alltag verbunden“, so Bürgermeister Michael Meyer-Hermann. 

Um hier Unterstützung anzubieten, richten die Stadt Versmold über das „Haus der Familie“ und der DRK-Ortsverein das „Versmolder Hilfstelefon“ ein. Seien es das Bedürfnis nach einem Gespräch oder konkrete Hilfebedarfe - die Mitarbeiterinnen haben dafür ein offenes Ohr. Die telefonische Beratung der Hilfesuchenden wird durch Ehrenamtliche des Hauses der Familie und aus dem DRK Versmold unterstützt. Ein Team aus FSJ‘lern vom SC Peckeloh und der JSG Hesselteich-Loxten stehen zudem für kleine Dienste wie einen Einkauf zur Verfügung. 

 

Das „Versmolder Hilfstelefon“ ist montags bis freitags in der Zeit von 9 - 16  Uhr ausschließlich für Hilfesuchende unter 930208 oder per Email unter wer-hilft-wem(at)drk-versmold.de erreichbar. Sollte es weiteren Bedarf an ehrenamtlichen Helfenden geben, so werden Stadt und DRK dazu noch einmal gesondert aufrufen.

„So möchten wir denjenigen ein Angebot machen, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Ansonsten rufe ich alle dazu auf, dass wir in Versmold zusammenstehen – zwar mit dem nötigen Abstand aber mit dem ebenso nötigen Blick, wo wir in Familie und Nachbarschaft helfen können“, appelliert der Bürgermeister. "

 

Landeserlass trifft heimische Händler hart

Viele Händler bei uns im Kreis Gütersloh haben ihre Geschäfte heute schon geschlossen. Andere folgen morgen. Wie uns der Chef der Gütersloher Einzelhändler, Reiner Schorcht sagte, sei der Erlass des Landes NRW erst spät in der vergangenen Nacht gekommen, zugesagte Aufträge müssten heute noch abgearbeitet werden. Der Erlass zur Vorbeugung einer Ausbreitung des Corona-Virus treffe den Handel hart, so Reiner Schorcht. Um die Versorgung zu gewährleisten, dürfen Lebensmitteleinzelhändler, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Tankstellen, Banken aber auch Frisöre und Reinigungen geöffnete bleiben. Wer darf öffnen, wer muss schließen? Die komplette Meldung des Landes NRW gibt’s hier.

Bauern im Kreis versprechen Versorgungssicherheit

Die Bauern bei uns im Kreis Gütersloh äußern sich Hamsterkäufen. Nach Angaben des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes ist die Versorgung mit heimischen Grundnahrungsmitteln gesichert. Die Bauern werden demnach auch weiterhin die Menschen bei uns im Kreis Gütersloh mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln versorgen können. Grundnahrungsmittel wie Getreide, Kartoffeln, Milch, Fleisch, Obst und Gemüse werde es auch in Zeiten der Corona-Krise in ausreichender Menge geben. Der Chef des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, Andreas Westermeyer sagte wörtlich: „Keiner hätte gedacht, dass die Regionalität wieder so eine Bedeutung bekomme.“

 

Meldung Landwirschaftlicher Kreisverband / Westfälisch-Lippischer Landwirschaftsverband

""Wir Bauern werden auch aktuell weiterhin die Bevölkerung mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln versorgen können“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh Andreas Westermeyer und ergänzt, keiner hätte gedacht, das die Regionalität wieder so eine Bedeutung bekomme.

Mögliche Engpässe bei Saisonprodukten wie Spargel oder Erdbeeren

Grundnahrungsmittel wie Getreide, Kartoffeln, Milch, Fleisch, Obst und Gemüse werde es auch in Zeiten der Corona-Krise in ausreichender Menge geben. Zu Engpässen könne es allerdings im Frühjahr bei Saisonprodukten wie beispielsweise Spargel oder Erdbeeren kommen wenn die notwendigen Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland als Erntehelfer ausbleiben würden. Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln hingegen könne die heimische Landwirtschaft gewährleisten."

Bauern befürchten Ausfall von Erntehelfern

Die heimischen Bauern befürchten angesichts der Grenzschließungen wegen der Coronavirus-Krise einen akuten Mangel an Erntehelfern aus dem Ausland. „Das kann ein riesengroßes Problem werden", erklärt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh Andreas Westermeyer.

„Die meisten Saisonarbeitskräfte auf deutschen Feldern kommen aus Ost- und Südosteuropa“, sagt der Landwirtevorsitzende und führt weiter aus: „Wenn die Grenzen dicht sind, bleiben diese Arbeitskräfte aus“. Besonders betreffen würde das die Bauern, die Saisonprodukte wie Spargel oder Erdbeeren anbauen würden. Wenn die notwendigen Erntehelfer zum Stechen des Spargels und zum Pflücken der Erdbeeren ausblieben, bleibe auch ein Großteil des Spargels und der Erdbeeren auf den Feldern. Genauso treffe es die Gemüsebauern; zunächst sei die Pflanzarbeit und dann die Ernte des Gemüses auf den Feldern angesagt. Ohne ausländische Arbeitskräfte sei das Arbeitspensum nicht zu stemmen."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.