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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 542 von 563


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

"Corona-Partys": Verls Bürgermeister erschrocken über verantwortungsloses Verhalten

Kanzlerin Merkel appelliert dringend an uns Bürger, sich an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten. Die Lage sei ernst, Deutschland stehe vor der größten Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg, sagte Merkel am Abend (18. März) in ihrer Fernsehansprache. Die sozialen Kontakte müssten auf ein Minimum heruntergefahren werden, damit sich das Virus nicht zu schnell ausbreite und das Gesundheitssystem nicht überlastet werde.

Bislang ist die Botschaft der Kanzlerin anscheinend noch nicht bei allen angekommen. Während der Rede der Kanzlerin bekam Verls Bürgermeister Michael Esken mehrere Mitteilungen, dass in Verl gefeiert wird.
In Verl am Gymnasium versammelten sich 20 junge Menschen, um bei lauter Musik zu feiern, schreibt Bürgermeister Michael Esken bei Facebook.

In Kaunitz am Sportplatz und am Schmiedestrang in Verl gab es ähnliche Partys. Verls Bürgermeister ist erschrocken über das verantwortungslose Verhalten.

Er schreibt noch mal ganz klar: Alle Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus laufen ins Leere, wenn wir nicht gemeinsam handeln.

>>Alle Infos zum Coronavirus im Kreis Gütersloh

 

Videobotschaft des Herzebrock-Clarholzer Bürgermeisters

Meldung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz

"Der Bürgermeister der Gemeinde Herzebrock-Clarholz wendet sich in einer Videobotschaft an die Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere etabliert die Gemeinde gerade mithilfe des Kreisfamilienzentrums einen Service zur Unterstützung hilfebedürftiger Personen.

Ein entsprechendes Formular für Menschen, die Hilfe leisten möchten, beispielsweise Einkaufen für gefährdete Personen ist auf der Internetseite der Gemeinde www.herzebrock-clarholz.de hinterlegt. Wer helfen möchte, kann sich auch unter der Telefonnummer 05245-8579866 von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 12.00 Uhr an das Kreisfamilienzentrum wenden."

Konzernmeldung: "Tönnies versorgt weiter mit Fleisch und Wurst"

Tönnies-Konzern-Meldung:

"Die Tönnies Unternehmensgruppe zeigt sich in der aktuellen Corona-Pandemie gut gerüstet. Die Lebensmittelversorgung mit Fleisch und Wurst ist aktuell sichergestellt. „In der gesamten Lebensmittelkette, vom Landwirt bis zum Handel, sind wir voll lieferfähig“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der Tönnies Holding. „Wir können in der gesamten Kette mit Stolz sagen: Wir versorgen Deutschland mit Fleisch und Wurst.“

Jetzt zeige sich einmal mehr, wie wichtig die Lebensmittelproduktion im eigenen Land sei, verdeutlicht Tönnies. „Wir sind stolz, in der aktuellen Krise die deutsche Bevölkerung weiterhin mit ausreichend sicheren Lebensmitteln zu versorgen.“ Die Menschen in Deutschland decken sich mit Fleisch und Wurstwaren ein. „Unser Böklunder Würstchen wird beispielsweise vom Verbraucher sehr gerne gekauft. Als leckeres und lang haltbares Produkt erleben wir hier momentan eine enorme Nachfrage“, beschreibt Maximilian Tönnies, Geschäftsführer der zur Mühlen Gruppe die Marktlage. „Die erhöhte Nachfrage wollen wir mit viel Fleiß als Dienstleister der Gesellschaft bedienen.“ Dafür gilt mein Dank allen Beteiligten der Lebensmittelkette: Landwirten, Schlachtung, Veredelung, Handel und all unseren eigenen Mitarbeitern.“ Insbesondere bedankt sich Tönnies bei all seinen Mitarbeitern, mit ausländischen Wurzeln. „Wir meistern diese Situation insbesondere durch die starke Unterstützung der vielen Mitarbeiter aus Süd- und Osteuropa. Für diesen Einsatz bei der deutschen Lebensmittelversorgung gilt mein explizierter Dank.“

Tönnies ist systemrelevant für die Lebensmittelversorgung. Das Familienunternehmen hat bereits vor einigen Wochen begonnen, sich vorzubereiten - unter anderem mit der Einrichtung einer Stabstelle Pandemie. Damit verbunden wurden Vorbereitungen an den Produktionsstandorten getroffen, die die Lebensmittelversorgung gewährleisten. Tönnies ist als Lebensmittelproduzent aufgrund seiner Marktbedeutung für die Fleischversorgung systemrelevant. „Es ist unsere Aufgabe, diesen Versorgungsauftrag anzunehmen, in Zeiten der Krise arbeitsfähig zu bleiben und die Nachfrage der Bevölkerung zu decken“, unterstreicht Tönnies.

„Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität“, beschreibt Geschäftsführer Andres Ruff die Motivation des Unternehmens. „Wir leisten unseren Beitrag zur Verlangsamung der Corona Ausbreitung bei unseren Mitarbeitern und deren Familien.“ Gleichzeitig betont Ruff die die hohe Verantwortung für unsere Mitarbeiter. „Viele Mitarbeiter leisten aktuell Überstunden um unseren Versorgungsauftrag gerecht zu werden.“

Kita-Notgruppen, Informationskampgen und Clusterbildung

Gleichzeitig hat das Unternehmen an mehreren Standorten mit den Städten und Gemeinden Lösungen für Notgruppen in der Kinderbetreuung geschaffen. Daneben werden zahlreiche Präventionsmaßnahmen seit mehreren Wochen in den Betrieben durchgeführt, darunter eine Informationskampagne sowie Clusterbildungen von Mitarbeitern. „Die Mitarbeiter zeigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, wofür wir sehr dankbar sind.“ Das Unternehmen eine eigene firmeninterne Hotline geschaltet und informiert regelmäßig über die Firmennetzwerke in den jeweiligen Landessprachen.

Gleichzeitig stockt seit einigen Wochen die Ganztiervermarktung. Durch die internationale Verunsicherung, insbesondere in der Transportlogistik, erlebt das Unternehmen eine geschwächte Exportnachfrage. Dadurch kann der Schweinekörper nicht optimal verwertet und vermarktet werden.

„Diese Krise zeigt für die Lebensmittelkette in Deutschland, wie wichtig eine einheimische Produktion auf unserem deutschen Standard ist“, sagt Clemens Tönnies.

Über Tönnies

Tönnies ist als mehrstufiges Unternehmen der Lebensmittelbranche weltweit tätig. Die acht Geschäftsfelder sind Meat-Pork, Meat-Beef, Convenience, Sausages, Ingredients, Logistics, International sowie Central Services. Das 1971 gegründete Familienunternehmen befasst sich im Kerngeschäft mit Verarbeitung und Veredelung von Schweinen, Sauen und Rindern."

Stadt Versmold erlässt Allgemeinverfügungen

Meldung der Stadt Versmold

"Aktuell meldet der Kreis Gütersloh 134 laborbestätigte Fälle. Insgesamt fünf davon in Versmold.

Die Stadt Versmold hat zur weiteren Eindämmung des Coronavirus zwei Allgemeinverfügungen erlassen. Unter anderem sind die Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet gesperrt und Geschäfte, die nicht Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmarkt, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemarkt, Apotheke, Sanitätshaus, Drogerie, Tankstelle, Bank und Sparkasse, Poststelle, Frisör, Reinigung, Waschsalon, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau, und Tierbedarfsmarkt und der Großhandel sind, haben zu schließen.

Auf Rathausbesuch verzichten

Bereits Anfang der Woche appellierte Bürgermeister Michael Meyer-Hermann an die Bürgerinnen und Bürger das Rathaus nur in dringenden, nicht aufschiebbaren Gründen, die ein persönliches Erscheinen notwendig machen, aufzusuchen. „Wir müssen jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das Ansteckungsrisiko sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung so gering wie möglich zu halten“, sagt Bürgermeister Michael Meyer-Hermann. Dies führte dazu, dass in den vergangenen Tagen viele Bürger abgewiesen wurden.  „Wir haben dies zum Anlass genommen, um eine Liste zu veröffentlichen, in welchen Fällen die Bürgerinnen und Bürger das Rathaus noch aufsuchen können“, erklärt Meyer-Hermann.

Die persönliche Vorsprache nach Terminvereinbarung ist damit nur für folgende Angelegenheiten möglich:

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Anzeige eines Personenstandsfalles (Geburts- oder Sterbefallanzeige)
  • Anmeldung der Eheschließung und Eheschließung/Ehefähigkeitszeugnisanträge
  • Vater- und Mutterschaftsanerkenntnisse
  • Sowie im Einzelfall bei Änderung der Geschlechtsangaben, Namensrechtliche Erklärung nach PStG, sonstige Namensänderung, Personenstandsregisterberichtigungsanträge, Einbürgerung

Telefonisch und elektronisch sind die Kolleginnen und Kollegen weiterhin erreichbar.

Osterfeuer im Stadtgebiet

„In diesem Jahr werden seitens der Stadt Versmold weder öffentliche noch privates Osterfeuer genehmigt“; macht Ordnungsamtsleiter Thomas Tappe deutlich. Die Entscheidung soll eine weitere Maßnahme zur Kontaktreduzierung im Stadtgebiet sein. Die Stadt bietet am Samstag, 21. Sowie am Samstag, 28. März, eine kostenlose Häckselaktion am städtischen Bauhof an. Hier können Grün- und Strauchschnitt angeliefert werden. Bei weiteren Fragen steht Jens Dieckmann unter Telefon 0 54 23/ 9 54-135 zur Verfügung."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.