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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 537 von 563


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

AWO-Familienzentrum Halle-Hesseln hält Kontakt zu Eltern

Das AWO-Familienzentrum Halle-Hesseln will trotz Betreuungsverbots mit seinen Familien in Kontakt bleiben. Täglich von 8 bis 16 Uhr können Eltern über das Kita-Handy oder per E-Mail die Kita erreichen. Das Kita-Team beantwortet dann Fragen zur Betreuung zu Hause. Die Kinder der Einrichtung bekommen darüber hinaus in den nächsten Tagen per Post ein Beschäftigungspaket mit Aufgaben, Spielvorschlägen, Anregungen und auch Rezepte zugeschickt.

 

 

Meldung des AWO-Familienzentrums Halle-Hesseln

"Die gegenwärtige Situation ist eine große Herausforderung für alle Familien. Das AWO-Familienzentrum Halle-Hesseln bleibt trotz Betretungsverbot mit ihren Familien im Kontakt.

Täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr können Eltern über das Kita-Handy unter 0151 - 543 600 83 oder per E-Mail unter kita-halle-hesseln(at)awo-owl.de die Kita erreichen, um ihre Fragen im Zusammenhang mit der Betreuung zuhause mit dem Kita-Team zu besprechen. Telefonische Elterngespräche und Beratungen sind möglich.

Die Kinder der Einrichtung bekommen darüber hinaus in den nächsten Tagen per Post ein Beschäftigungspaket mit Aufgaben, Spielvorschlägen, Anregungen und auch Rezepte zugeschickt. U.a. können die Kinder ein Corona-Tagebuch führen, in dem sie jeden Tag ein Bild malen und die Eltern ein paar Sätze dazu schreiben können. Zum Beispiel, was die Kinder an dem Tag Schönes gemacht haben oder wie es den Kindern geht. Zum Beschäftigungsmaterial für die Kinder gehört u.a. auch eine Blanko-Postkarte zum Anmalen und Verschicken sowie Pflanzensamen zum Säen.

Das Team der Einrichtung wird in regelmäßigen Abständen E-Mails mit weiteren Angebotsvorschlägen an die Familien schicken, um die Kinder zu beschäftigen. Zusätzlich werden die Eltern über die Homepage www.awo-kitas-owl.de über alle wichtigen Ereignisse informiert. Das Kita-Team hofft, dass alle Familien gesund bleiben und freut sich auf das Wiedersehen mit ihnen."

Claas setzt Serienfertigung in Harsewinkel aus

Die Corona-Krise trifft auch Claas in Harsewinkel. Der Landmschinenbauer fährt nach eigenen Angaben die Serienfertigung in Harsewinkel zum Ende der nächsten Woche kontrolliert zurück. Dann soll die Produktion in Harsewinkel bis zum 17. April eingestellt werden. Aktuell werde mit den Mitarbeitern im Werk eine Vereinbarung zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld erarbeitet, heißt es.

 

 

Firmenmeldung:

"CLAAS fährt Serienfertigung am Standort Harsewinkel kontrolliert zurück

Harsewinkel, 20. März 2020. Die weitere Ausbreitung des Corona Virus und die immer größeren Einschränkungen der Zulieferkette führen dazu, dass CLAAS die Serienfertigung in Harsewinkel zum Ende der nächsten Woche kontrolliert zurückfährt und dann für zunächst drei Wochen bis zum 17. April einstellt. Während viele CLAAS Standorte im In- und Ausland weiterarbeiten, war die Produktion in Frankreich bereits vergangene Woche zurückgefahren worden.

 „Wir sind vorbereitet und können als Familienunternehmen nach den Erfahrungen in China, Italien, Frankreich und anderen Ländern aus einer Position der Stärke agieren. Unsere Erntetechnik ist systemrelevant für die Ernährung der Bevölkerung. Daher geht es jetzt darum das zeitweilige Zurückfahren der Serienfertigung sozial verträglich zu gestalten und alle Kräfte für die unmittelbaren Aufgaben zu bündeln“, erklärt Thomas Böck, Vorsitzender der CLAAS Konzernleitung.

 Aktuell wird mit den Mitarbeitern im Werk eine Vereinbarung zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld erarbeitet und ein kontrolliertes Zurückfahren der Serienfertigung gestartet.

„Wir werden weiter eine größtmögliche Menge an Maschinen für die Märkte bereitstellen. Aktuell hilft uns ein breites Maschinenangebot an Neu- und Gebrauchtmaschinen bei den Händlern, das für den unmittelbaren Bedarf verfügbar ist“, so Böck.

Ausgenommen vom Zurückfahren bleiben in Harsewinkel die Bereiche, die trotz der schwierigen Bedingungen weiterarbeiten können. Dazu gehören unter anderem die Abteilungen Maschinen- und Ersatzteilversand sowie Umbau und Endausrüstung. Die Ersatzteilfertigung und Sonderinspektionen laufen ebenfalls vorerst weiter."

Erster Mensch in OWL stirbt an den Folgen einer Coronavirus-Infektion

Im Kreis Lippe ist ein Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der 87-jährige Mann war im Kreis Lippe im Klinikum Lippe intensivmedizinisch behandelt worden. Es ist der erste Menschen bei uns in OWL, der Opfer des Coronavirus wurde. Der 87-jährige ehemalige Bergmann war vorerkrankt – er hatte eine Staublunge. Um ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, greifen die Städte und Gemeinden und auch die Polizei bei uns im Kreis Gütersloh jetzt stärker durch. Damit sich das Virus nicht noch schneller ausbreitet, setzen sie zum Beispiel mehr Mitarbeiter ein, um Versammlungen aufzulösen, die das Land mittlerweile verboten hat. Bei uns im Kreis Gütersloh ist das Coronavirus mittlerweile bei 179 Menschen nachgewiesen worden.

Medikamente: Apotheker im Kreis warnen vor Falschmeldungen im Netz

Apotheker bei uns im Kreis Gütersloh warnen vor Falschinformationen über das Corona-Virus im Internet. Wenn Ihr unsicher seid, fragt am Besten in der Apotheke nach. Das empfiehlt die Sprecherin der Apotheker bei uns im Kreis, Claudia Scherrer. Wenn sich plötzlich Nachrichten zu angeblichen Gefahren und Wunderwirkungen bestimmter Medikamente im Netz verbreiten, dann solltet Ihr vorsichtig sein. Apotheker stehen für Fakten, sagt Claudia Scherrer, statt für Fake-News. So wollen die Apotheker bei uns im Kreis auch Hamsterkäufe von Medikamenten verhindern, für die es keinerlei Grund gebe. Panik-Hamsterkäufe würden allen schaden, die tatsächlich auf Medikamente angewiesen sind.

 

Meldung der Apotherschaft im Kreis Gütersloh

"Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen

Schulen sind geschlossen, ebenso Bibliotheken, Theater, Kneipen und viele Geschäfte – auch im Kreis Gütersloh. Die Apotheken bleiben jedoch auch in der Corona-Krise geöffnet. Eine wichtige Entscheidung, sagt Apothekerin Claudia Scherrer, Sprecherin der Apothekerschaft im Kreis Gütersloh: „In Krisenzeiten ist es wichtiger denn je, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln funktioniert.“

Die Apothekerinnen und Apotheker und ihre Teams im Kreis Gütersloh sind weiterhin für die Patienten da und verzeichnen einen großen Andrang und Aufklärungsbedarf. „Viele Menschen sind verunsichert. Dafür sorgen nicht zuletzt die Falschinformationen über das Corona-Virus, die im Internet kursieren. Wenn sich plötzlich Nachrichten zu angeblichen Gefahren oder Wunderwirkungen bestimmter Medikamente im Netz verbreiten, ist meist Vorsicht geboten. Fragen Sie einen Experten. Apotheker stehen für Fakten statt Fake-News.“ So wollen die Apotheker auch Hamsterkäufe von Medikamenten verhindern, für die es keinerlei Grund gibt. Solche Panikkäufe schaden stattdessen denjenigen, die die anderswo gehorteten Medikamente tatsächlich benötigen.

Um die Versorgung in der Fläche mit Apotheken aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass nun nicht zu viele Apothekenmitarbeiter selbst am Corona-Virus erkranken und in Quarantäne müssen. Dieses Risiko besteht, da Apothekerinnen und Apotheker sowie PTA tagtäglich Kontakt mit potenziellen Virusträgern haben. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, haben viele Apotheken mittlerweile verschiedene Maßnahmen umgesetzt. „Diese sollen bitte nicht als Affront missverstanden werden“, wirbt Scherrer um das Verständnis der Kunden. „Sie sollen die Gesundheit aller Patienten und Apothekenmitarbeiter schützen.“

So fordern zum Beispiel Hinweisschilder dazu auf, zwei Meter Abstand voneinander zu halten. Einige Apotheken haben Plexiglaswände an den Verkaufstischen angebracht, die die Mitarbeiterinnen davor schützen sollen, angehustet oder angeniest zu werden. Andere bitten darum, dass sich beispielsweise nicht mehr als drei oder fünf Kunden zeitgleich in der Apotheke aufhalten. „Je weiträumiger es zugeht, desto geringer das Ansteckungsrisiko für das Personal, aber auch für die Patientinnen und Patienten“, begründet Scherrer. Patienten mit Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten, sollten eine Apotheke am besten überhaupt nicht mehr betreten, sondern sich telefonisch melden.

„Die Apothekerinnen und Apotheker im Kreis Gütersloh bedanken sich bei den Kunden für die Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme“, betont Scherrer. Diese seien wichtig, um in der Krise, von der keiner wisse, wie lange sie dauern wird, die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln sicherzustellen."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.