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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 523 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Polizei setzt Kontaktverbot an sonnigen Tagen konsequent durch

Das Wochenende bringt uns Sonne – Sonntag 19 Grad am Montag wird es noch wärmer – trotzdem gilt weiterhin das Kontaktverbot. Die Polizei bei uns im Kreis Gütersloh kündigt an, dass sie nach wie vor konsequent durchgreifen wird. Auch wenn’s schwer fällt: Grillfeste und Feiern bleiben weiter verboten. Die meisten Menschen würden sich an die Vorgaben halten, so Polizeisprechrin Katharina Felsch im Radio Gütersloh Interview. Unbelehrbaren droht ein Bußgeld ab 200 Euro bis zu 25.000  Euro.

 

Meldung des Kreises

"Seit Montag (23. März) vergangener Woche gelten in ganz NRW die Regelungen der Coronaschutzverordnung der Landesregierung. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörden bei der Umsetzung der Verordnung. Dabei werden auch Ordnungswidrigkeitenverfahren und Strafverfahren eingeleitet. Die Einhaltung der Regelungen ist ein wesentliches Element zur Beeinflussung der pandemischen Ausbreitung.

Wie bereits veröffentlicht, halten sich die meisten Bürgerinnen und Bürger im Kreis Gütersloh an diese Regeln und vor allem Abstand voneinander. In einigen Fällen wurden durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte jedoch schon Ordnungswidrigkeitenverfahren und Strafverfahren eingeleitet. Dabei sind im Bußgeldbereich mindestens 200 Euro pro angetroffener Person zu zahlen.

Unser Appell: Halten Sie sich auch bei den frühlingshaften Temperaturen, welche in den kommenden Tagen angekündigt sind, an die Vorgaben. Insbesondere Zusammenkünfte von mehreren Personen sollten aus eigenem Interesse nicht stattfinden. Landrat Sven-Georg Adenauer: „Halten Sie egal, ob im öffentlichen Raum oder im privaten Umfeld Abstand zueinander! Verzichten Sie auch für Ihre Mitmenschen auf ein Picknick im Park oder den Grillabend unter Freunden.“ Er verstehe, so Adenauer, welch großer Verzicht von den Menschen derzeit verlangt werde. Aber es gebe täglich immer noch Neuinfektionen, die schnell zu weiteren Infektionen führen können. Das gute Wetter darf nicht dazu führen,  dass wir nachlässig werden. Der Abteilungsleiter Polizei, LPD Christoph Ingenohl, betont hierzu deutlich: „Auch wenn Ihnen nun sonnige und warme Tage bevorstehen, ist es weiterhin wichtig, sich diszipliniert und mit Rücksicht auf die Mitmenschen an die derzeitigen Regelungen zum Schutz aller zu halten!“

Die Polizei wird auch weiter verstärkt auf die Einhaltung der aktuellen Vorgaben achten und Verstöße konsequent verfolgen. Spielplätze, Parks und weitere ‚Hotspots‘ an denen sich üblicherweise gerne Gruppen treffen, bleiben insbesondere auch am kommenden Wochenende in unserem Blickpunkt."

Safariland Stukenbrock kämpft mit Folgen der Krise

Das Safariland Stukenbrock kämpft aktuell mit den Folgen der Corona Krise. Gäbe es die nicht, wäre der Park morgen (4. April) in die neue Saison gestartet.

Nun herrscht dagegen große Unsicherheit, denn es fallen monatlich rund 90.000 Euro allein für die etwa 600 Tiere an. Die Hoffnung ist, dass es nun Ende Mai weitergehen kann.

100 Patienten und Pfleger in lippischer Rehaklinik infiziert

In einer Rehaklinik im Nachbarkreis Lippe hat sich das Virus derartig schnell ausgebreitet, dass die Klinik die Versorgung der Patienten nicht mehr sicherstellen. Mehr als 100 Patienten und Pfleger sind infiziert.

Die Rehaklinik hat den Kreis Lippe um Hilfe gebeten. Seit gestern unterstützen Ärzte und Pfleger des Klinikum Lippe bei der Versorgung der Reha-Patienten. Einzelne Patienten sind schon in Krankenhäuser gebracht worden, zwei liegen auf der Intensivstation.

Heute (3. April) wollen die Ärzte den Gesundheitszustand der übrigen Patienten in der Rehaklinik bewerten – und entscheiden, wer ins Krankenhaus muss und wer nach Hause transportiert werden kann. Die Patienten, die in der Reha-Klinik bleiben, sollen im Abstand von mehreren Stunden immer wieder untersucht werden, ob Symptome auftauchen.

Kreis will Schutzmaterial in großem Umfang verteilen

Jetzt am Wochenende beginnt der Kreis Gütersloh damit, in größerem Umfang Schutzmasken zu verteilen. Neben den Kliniken in unserem Kreis sollen auch besonders Alten- und Pflegeheime Schutzmasken bekommen.

Denn in einem Seniorenheim in Werther ist das Virus in einem Fall nachgewiesen worden, so der Leiter des Krisenstabes, Thomas Kuhlbusch, im Radio Gütersloh Interview:

 

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.