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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 519 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Krise: Neun Todesfälle im Kreis Gütersloh

Aktuelle  Presseinformation des Kreises Gütersloh:

487 laborbestätigte Coronainfektionen, neun Todesfälle

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh gibt es aktuell, das heißt zum Stand 6. April, 12 Uhr, insgesamt 487 (Vortag: 481) laborbestätigte beziehungsweise klinisch bestätigte Coronainfektionen. Davon gelten 243 (Vortrag: 234) Personen als genesen und 234 (Vortag: 243) als noch infiziert. Von diesen 234 Personen befinden sich 202 (Vortag: 217) in häuslicher Quarantäne und nach Angabe der vier Krankenhäuser 23 (Vortag: 26) in stationärer Behandlung. 8 (Vortag: 6) davon werden intensivpflegerisch versorgt, 5 (Vortag: 5) müssen beatmet werden. Bisher sind im Kreis Gütersloh 9 Todesfälle (Vortag 4) zu verzeichnen. Die neuen Todesfälle betreffen 5 Personen im Alter zwischen 79 und 95 Jahren. Die steigenden Todesfälle resultieren daraus, dass die Kliniken mittlerweile, so einer ihrer Vertreter, vermehrt hochbetagte Patienten behandeln, die mit COVID-19 infiziert seien. Sie gehören zu den Risikogruppen. Da diese Personen deutlich älter sind und mitunter an Vorerkrankungen leiden, steige auch die Sterberate. Zu Beginn habe man vor allem Reiserückkehrer aus den Skigebieten behandelt.

Anmerkung: Aufgrund eines technischen Problems in Folge des Neuaufsetzen der zu Grunde liegenden Datenbank ist heute eine kartografische Darstellung der Zahlen nicht möglich und die Bekanntgabe der Zahlen verzögerte sich erheblich.

Kommune:

Bestätigte Fälle aktuell

Bestätigte Fälle Vortag

Borgholzhausen

13

13

Gütersloh

105

102

Halle (Westf.)

29

29

Harsewinkel

49

49

Herzebrock-Clarholz

23

23

Langenberg

14

14

Rheda-Wiedenbrück

59

59

Rietberg

53

52

Schloß Holte-Stukenbrock

29

29

Steinhagen

46

45

Verl

28

28

Versmold

27

26

Werther (Westf.)

12

12

Summe

487

481

 

 

 

Davon genesen:

243

234

Anzahl verstorben:

9

4

 

Corona-Virus in Senioren-WG in Steinhagen: Drei Menschen sind verstorben
Verl organisiert und zahlt Lieferdienste für Unternehmen
Weitere Nachrichten und Informationen über die Corona-Krise im Kreis Gütersloh

Corona-Virus in Senioren-WG in Steinhagen: Drei Menschen sind verstorben

In einer Senioren-Wohngemeinschaft der Diakoniestation in Steinhagen sind drei Menschen in Folge einer Corona-Virus-Infektion gestorben. Wie das Haller Kreisblatt schreibt, sind in der WG „Oberes Feld“ mehrere Bewohner und auch Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die drei Verstorbenen waren schon vor der Corona-Erkrankung in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, hatten schwerwiegende Vorerkrankungen und waren zum Teil stark pflegebedürftig, heißt es in der Pressemitteilung der Diakonie, so das HK. Zwei weitere Bewohner werden aktuell noch im Krankenhaus behandelt, weitere zwei in der WG - vorsorglich durch externe Pflegefachkräfte.

Die Wohngemeinschaft „Oberes Feld“ in Steinhagen sei aktuell der einzige Bereich der Diakonie im Kirchenkreis Halle mit Corona-Erkrankten.

Entwicklung der Fallzahlen im Kreis Gütersloh noch unberechenbar

Die Entwicklung in Sachen Coronavirus ist auch im Kreis Gütersloh unberechenbar. Am Samstag (4. April) meldete die Kreisverwaltung, dass plötzlich 18 Infizierte auf der Intensivstation liegen. 13 mehr als am Vortag.

Gestern (5. April) kam aus dem Kreishaus die Info, dass seit Sonntag in Anführungsstrichen nur noch sechs Patienten auf der Intensivstation liegen. Die Lage ist ernst und sie kann sich anscheinend jederzeit ändern.

Am Samstag ist hier im Kreis der vierte Mensch infolge des Coronavirus gestorben. 481 bestätigte Infektionen gibt es im Kreis. Aber: Es werden auch immer mehr Menschen wieder gesund. Seit gestern liegt da die Zahl bei 234.

Menschen halten sich auch bei Sonne an Kontaktbeschränkungen

Deutschland hat den ersten Zuhause-Bleiben-Härtetest in der Corona-Krise bestanden. Am ersten richtigen Frühlingswochenende mit Sonne und Wärme satt hielten sich die allermeisten Menschen zwischen Ostsee und Alpen an die Maßnahmen, die die Ausbreitung des Virus bremsen sollen.

Aus der Polizeileitstelle im Kreis Gütersloh hieß es heute Morgen (6. April), dass sich die allermeisten Menschen im Kreis vorbildlich verhalten hätten. Viele Gruppen hätten sich draußen schnell wieder aufgelöst, nur eine Gruppe war beratungsresistent – deshalb gab’s eine Anzeige.

Auch in den Nachbarkreisen- und Städten haben die Menschen trotz Sonne Abstand voneinander gehalten. In Bielefeld sind keine gröberen Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen bekannt geworden.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.