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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 518 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

IHK fordert Ausstiegsplan aus den Corona-Schutzmaßnahmen

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen hat einen Ausstiegsplan aus den Schutzmaßnahmen gefordert. Unternehmer in Existenzangst bräuchten eine Perspektive.

Zunächst sollten Einzelhändler wieder öffnen dürfen. Denn, so die IHK, hier gebe es mit den richtigen Abstands- und Schutzmaßnahmen nicht mehr Ansteckungsgefahr als in Supermärkten und die verkaufen jetzt schon seit Wochen auch Bekleidung oder Elektroartikel.

Anschließend könnte die Gastronomie wieder öffnen, natürlich ebenfalls mit geeigneten Abstandsmaßnahmen. Sollte die jetzige Situation noch Monate andauern, werde es auch für Arbeitnehmer in Kurzarbeit zunehmend eng.

Keine Osterfeuer in diesem Jahr

Die liebgewonnene Tradition des Osterfeuers bleibt in diesem Jahr im Kreis Gütersloh wegen der Corona-Schutzverordnung aus. Die Städte Verl, Versmold, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg reagieren auf das Osterfeuerverbot des Landes.

Rietberg teilt mit, dass bisher gegebene Zusagen jetzt per Post zurückgenommen werden. Auch die Städte Rheda-Wiedenbrück und Versmold kontrollieren über die Feiertage verstärkt, ob das Osterfeuer-Verbot eingehalten wird.

Die Stadt Verl weist unter anderem daraufhin, dass die Organisatoren bei Verstößen ein Bußgeld bekommen und die Kosten für den potentiellen Feuerwehreinsatz tragen.

Kreis braucht Beatmungsgeräte - Hilferuf an die Bundeswehr

Der Kreis Gütersloh hat gestern Vormittag (6. April) sein Hilferuf an die Bundeswehr gesendet. Das berichtet heute Morgen die NW.

Der Kreis braucht dringend Gegenstände wie Pflege- und Krankenbetten und Beatmungsgeräte. Die Liste ist zusammen mit den Kliniken erstellt worden. Die Bundeswehr unterstützt die zivilen Behörden aktuell im Kampf gegen das Coronavirus.

Neun Todesfälle: Krisenstab-Leiter erklärt Anstieg

Die Zahl der am Corona-Virus gestorbenen Menschen bei uns im Kreis Gütersloh ist sprunghaft angestiegen. Von vier auf neun gestern (6. April). Im Radio Gütersloh Interview begründet der Leiter des Krisenstabes, Thomas Kuhlbusch, diesen Anstieg:

 

Allein aus der Diakonie-Senioren-WG „Oberes Feld“ in Steinhagen sind drei Bewohner gestorben. Jetzt gelte es, besonders auf Alten- und Pflegeeinrichtungen zu achten, so der Leiter des Krisenstabes. Aktuell hat der Kreis Gütersloh gestern 487 bestätigte Corona-Infektionen.

Bislang sind hier im Kreis in sechs Einrichtungen Corona-Erkrankungen nachgewiesen worden. Dabei handelt es sich um Pflegeinrichtungen, ambulante Dienste und um ein Dialysezentrum.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.