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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 489 von 574


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Gütersloher Nordbad öffnet am Freitag wieder

Darauf haben Schwimmer in Gütersloh sehnlichst gewartet: Das Nordbad öffnet am Freitag wieder. Es gelten strenge Hygieneregeln. Bis zu 1.000 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten – in den Becken dürfen gleichzeitig insgesamt nur 420 Menschen schwimmen. Jeder Gütersloher Nordbadbesucher muss sich registrieren lassen – das Formular gibt’s im Netz.

 

Meldung Stadtwerke Gütersloh

"Die Entscheidung ist getroffen: Am Freitag, 29. Mai, öffnen die Stadtwerke Gütersloh ihr Nordbad-Freibad, Kahlertstraße 70. Aufgrund der Corona-Situation gilt in dieser Saison ein eingeschränkter Freibad-Betrieb. Die Besucher müssen sich an einige Änderungen und strenge Hygieneregeln halten.

„Diese Saison wird in vieler Hinsicht anders sein“, fasst Marko Rempe, Bäderleiter bei den Stadtwerken Gütersloh, mit Blick auf die festgelegten Infektionsschutzmaßnahmen zusammen. „Kurz und knapp gilt bis auf Weiteres: Schwimmen, Planschen und Spielen ist erlaubt.“ Maximal 1000 Besucher dürfen sich künftig zur selben Zeit im Nordbad-Freibad aufhalten. Im Eingangsbereich herrscht Maskenpflicht, die Hände müssen bei Eintritt desinfiziert werden. Überall im Freibad gilt die Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern – auch auf den Rasenflächen, in den Duschen und Schwimmbecken. „In den Becken ist die maximale Personenzahl auf insgesamt 420 reglementiert“, sagt Rempe. „Im Sportbecken können beispielsweise bis zu 175 Menschen gleichzeitig schwimmen.“

Zudem werden die Breitrutsche im Nichtschwimmerbecken, das Planschbecken und der Sprungturm künftig nur nach Bedarf und unter Aufsicht des Bäderpersonals geöffnet. In geschlossenen Räumen besteht auch im Freibad die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wer das Nordbad-Freibad besuchen möchte, muss sich im Vorfeld ein Dokument zur Registrierung von der Nordbad-Webseite herunterladen und bei jedem Besuch des Nordbads vollständig ausgefüllt abgeben. „Eine Vorgabe, der wir nachkommen müssen, um im Falle einer bestätigten Coronavirus-Infektion die Kontaktketten im Nachgang schnell nachvollziehen zu können“, erläutert der Bäderleiter. Zudem erhalten Kinder bis zehn Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen Einlass.

Und auch die Öffnungszeiten werden in diesem Sommer anders sein. Montags bis sonntags sowie feiertags kann von 6 bis 9 Uhr, von 10 bis 14 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geschwommen werden. „Mit der Intervall-Regelung möchten wir täglich möglichst vielen Güterslohern die Gelegenheit bieten, das Nordbad zu nutzen“, begründet Rempe. Zudem seien die Freistunden für die gründliche Reinigung und Desinfektion notwendig. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Stadtwerke an besonders gut besuchten Sommertagen bis zu 5.000 Gäste im Freibad. Damit der Besucherstrom in dieser Saison nicht zum Problem werde, habe man sich für drei größere Zeitfenster entschieden. „Wir möchten den Güterslohern natürlich auch in diesem Sommer Badespaß unter freiem Himmel ermöglichen“, sagt Marko Rempe. „Zugleich gilt es aber, alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten.“

In den vergangenen Wochen hat der Bäderleiter mit seinem Team ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, das sich insbesondere an einem Empfehlungspapier der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) orientiert. Mitte Mai kamen dann noch die Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen hinzu. Wenn der Betrieb im Nordbad-Freibad am 29. Mai losgeht, werden Rempe und sein Team genau hinschauen und auf geltende Maßnahmen hinweisen. Rempe appelliert vor der Öffnung auch an die Eigenverantwortung der Besucher: „Die Gesundheit unserer Schwimmgäste steht an erster Stelle. Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne mithilft und sich in vollem Umfang an die Regeln hält.“

Die Freibad-Saison im Nordbad endet voraussichtlich am 31. August. Die Eintrittspreise bleiben wie gewohnt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Corona kostet den Kreis Gütersloh rund eine Million pro Monat

Die Corona-Pandemie kostet den Kreis Gütersloh rund eine Million Euro pro Monat.

Allein eine halbe Million Euro pro Monat entfallen auf das Jobcenter. Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass deutlich mehr Menschen im Kreis durch den wirtschaftlichen Stillstand Hartz IV beantragen werden.

Die andere halbe Million Euro kommt durch Einnahmeausfälle bei Verwaltungsgebühren, Kita-Beiträgen und Zuschüsse für öffentlichen Nahverkehr zustande.

Polizei sprengt "Corona-Party" in Rheda

Die Polizei hat eine Party in Rheda gesprengt. 30 Menschen hatten Samstagnacht in einer Kneipe an der Berliner Straße gefeiert. Als die Beamten eintrafen, herrschte alles andere als Einsicht. Polizeisprecherin Katharina Felsch sagte uns:

Neben dem Quertreiber hat die Polizei noch zwei weitere Partygäste vorläufig festgenommen. Alle Gäste der Party hatten Abstands- und Hygieneregeln missachtet.

Stadt Gütersloh will Gastwirte entlasten

Nach wochenlanger Zwangspause will die Stadt Gütersloh den Gastronomen vor Ort helfen. Damit mehr Gäste bewirtet werden können, will die Stadt kostenfrei zusätzliche Flächen zur Verfügung stellen.

Wochenlang waren die Türen von Restaurants und Kneipen geschlossen. Vor zwei Wochen durften sie wieder öffnen – unter strengen Abstands- und Hygieneregeln. Um Abstände einzuhalten, mussten viele Lokale ihre Plätze reduzieren.

Dort, wo es möglich ist, dürfen die Wirte für ihre Außengastronomie mehr städtische Fläche benutzen – kostenlos. Außerdem reduziert die Stadt die Sondernutzungsgebühr.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.