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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 47 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Kreis Gütersloh heute (17.01.) mit Wocheninzidenz 566

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh hat einen ordentlichen Sprung nach oben gemacht. Gestern ist die 500er-Marke überschritten worden, heute kratzt (17.01.) der Kreis mit 566 schon an der nächsten Marke – und ist aktuell auch der Spitzenreiter in OWL. 

Allerdings hat nicht jedes Gesundheitsamt in OWL übers Wochenende neue Fälle ans RKI übermittelt, so dass das Ranking morgen (18.01.) schon wieder ganz anders aussehen kann.

Die meisten Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen verbucht Versmold für sich. Möglicherweise spielt dabei auch der Corona-Ausbruch in einem Altenheim dort eine Rolle.

Nach aktuellen Daten des Landeszentrums Gesundheit NRW gab es im Kreis Gütersloh in der vergangenen Woche 148 Omikron-Fälle. Im OWL-Vergleich ist das eher wenig. Allerdings wird auch nicht jede positive Probe auf Omikron untersucht.

2G-Plus in Teilen gelockert, neue Quarantäneverordnung

Nach nur drei Tagen gibt es bei uns in NRW schon wieder eine neue Corona-Schutzverordung mit angepassten Regeln. Die gute Nachricht aber ist: Die 2G-Plus-Regel ist schon wieder gelockert worden. Die Änderungen sollen der Omikron-Variante Rechnung tragen. 

Von der Testpflicht im Freizeitbereich sind jetzt nicht mehr nur Geboosterte befreit. Sondern auch geimpfte Genesene und doppelt Geimpfte – wenn die Zweitimpfung zwischen 15 und 90 Tage her ist.

Zugang ohne Test gibt’s auch für ungeimpfte Genesene – und zwar dann, wenn der positive PCR-Test 28 bis 90 Tage alt ist.

Wer positiv getestet wurde, muss für zehn Tage in Quarantäne. Wer mindestens zwei Tage keine Symptome hat, kann sich nach sieben Tagen frei testen.

Der Kreis Gütersloh muss die neuen Regeln allerdings noch umsetzen. Das soll im Laufe dieser Woche passieren. 

Folgende Regelungen gelten für Quarantäne und Isolation:

Infizierte: Wer durch einen offiziellen Schnelltest oder einen PCR-Test positiv getestet wurde, muss automatisch und ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn Tage in Isolierung. Diese kann - bei zwei Tagen Symptomfreiheit - durch Negativ-Testung auf sieben Tage verkürzt werden.

Infizierte müssen ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich und eigenständig informieren.

Kontaktpersonen: Wer mit einem Infizierten im gleichen Haushalt lebt, muss automatisch für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann durch Frei-Testung auf sieben Tage verkürzt werden. Bei Kindern in Kindertageseinrichtungen und Schülern kann die Quarantänezeit auf fünf Tage verkürzt werden.

Wenn während der Quarantäne Symptome auftreten, wird ein PCR-Test Pflicht. Sonstige Kontaktpersonen müssen nicht automatisch in Quarantäne, sondern nur bei Anordnung des Gesundheitsamtes. Bei fehlendem oder unvollständigem Impfschutz wird eine Selbstisolierung erwartet.
 

Ausnahmen: Eine Reihe von Kontaktpersonen muss dennoch nicht in Quarantäne. Das sind:

Geboosterte: Als geboostert gelten nur noch Menschen mit drei Corona-Schutzimpfungen. Dies gilt auch für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson.

Geimpfte Genesene: Wer geimpft und genesen ist, muss als Kontaktperson ebenfalls nicht in Quarantäne.

Doppelt Geimpfte: Nach zweimaliger Impfung entfällt die Quarantäne zwischen dem 15. und 90. Tag nach der zweiten Impfung.

Genesene: Sie müssen ab dem 28. Tag ihres positiven Tests bis zum 90. Tag nicht in Quarantäne.

 

Online-Petition: Initiatoren aus dem Kreis für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie

Aus dem Kreis Gütersloh kommt jetzt eine Petition für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie. Auf die Beine gestellt haben das Papier das kreisweite Bündnis gegen Rechts und die Weberei in Gütersloh. Die Online-Petition richtet sich gegen die sogenannten Lichterspaziergänge und Kritiker der Coronamaßnahmen.

Die sogenannten Spaziergänge würden sich zurzeit in ganz Deutschland offen im Schulterschluss mit Rechtsextremisten befinden, so die Initiatoren. In der Petition heißt es: „Im besten Kreis der Welt sei kein Millimeter Platz für antidemokratisches Gedankengut!“ Das Bündnis wünscht sich, dass im Kreis wieder die sachlichen Stimmen Gehör finden.

Am Montag waren rund 800 Coronamaßnahmen-Kritiker in Gütersloh, Rheda, Verl und Harsewinkel auf die Straße gegangen.

Hier geht es zur Petition.

Und hier lest ihr weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronapandemie.

Inzidenz im Kreis am Samstag bei 492,8

Im Kreis Gütersloh sind innerhalb von 24 Stunden 434 neue Coronafälle registriert worden. Die aktuelle Coronainzidenz liegt heute bei uns bei 492,8. Die Zahl der Patienten, die in unseren Krankenhäusern wegen Covid19 behandelt werden, ist um zwei gesunken auf jetzt insgesamt 24 Patienten.

Hier die Pressemitteilung des Kreises:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 15. Januar, 0 Uhr, 38.264 (14. Januar: 37.830) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 434 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 15. Januar laut RKI 492,8 (14. Januar: 435,3). Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 24 Patienten (14. Januar: 26) stationär behandelt. 6 von ihnen (14. Januar: 6) müssen auf der Intensivstation behandelt werden, 3 von ihnen werden auch beatmet (14. Januar: 3). Seit Beginn der Pandemie sind 397 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

neue Fälle

neue Fälle gestern

Todesfälle

7 Tage Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

699

691

8

6

3

278,9

Gütersloh

11.087

10.957

130

109

146

528,5

Halle (Westf.)

1.752

1.727

25

22

24

405,6

Harsewinkel

3.450

3.414

36

20

28

485,4

Herzebrock-Clarholz

1.702

1.681

21

10

17

385,2

Langenberg

757

755

2

16

5

372,2

Rheda-

Wiedenbrück

6.298

6.241

57

55

59

503,4

Rietberg

3.116

3.096

20

16

15

299,0

Schloß Holte-Stukenbrock

2.542

2.514

28

43

34

541,9

Steinhagen

1.637

1.616

21

16

17

380,6

Verl

2.605

2.575

30

58

24

673,7

Versmold

1.837

1.790

47

43

12

774,3

Werther (Westf.)

782

773

9

8

13

360,7

Kreis GT

38.264

37.830

434

422

397

492,6

 

 

 

 

 

 

 

Weitere aktuelle Meldungen rund um die aktuelle Lage der Coronapandemie im KReis Gütersloh findet ihr hier.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.