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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 461 von 501


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Kreis richtet am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh Behandlungszentrum ein

Am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh soll so schnell wie möglich ein Diagnose- und Behandlungszentrum entstehen. Das will die Kassenärztliche Vereinigung mit Unterstützung des Kreises dort einrichten. Das Behandlungszentrum soll die niedergelassenen Ärzte entlasten. Es ist eine Anlaufstelle nur für Patienten, die sich entweder mit dem Coronavirus infiziert haben oder unter Atemwegserkrankungen leiden. Im Behandlungszentrum schätzt ein Arzt die Schwere der Infektion und den Behandlungsbedarf ein. Patienten sollen dort erst nach telefonischer Absprache mit dem Hausarzt oder mit einem Krankenhaus Termine bekommen. Ein weiteres Behandlungszentrum ist möglicherweise auch in Halle geplant.

 

Meldung des Kreises Gütersloh

"Um die niedergelassenen Ärzte zu entlasten, wird die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit Unterstützung des Kreises Gütersloh ein so genanntes Diagnose- und Behandlungszentren im Carl-Miele-Berufskolleg (Gütersloh) einrichten. Als weiterer Standort zieht die KVWL Halle/Westf. in Betracht. Das ist das Ergebnis der Beratungen des Krisenstabs und der anschließenden Ortstermine und Abstimmungsgespräche. „Der Bitte der KVWL um Unterstützung beim Aufbau des Zentrums in Gütersloh und eines möglichen weiteren in Halle kommen wir gerne nach“, verdeutlicht Thomas Kuhlbusch, Krisenstabsleiter und Gesundheitsdezernent. Das Carl-Miele-Berufskolleg ist in Kreisträgerschaft.

„Die Einrichtung zentraler Behandlungszentren ist notwendig, um die steigende Anzahl Coronavirus-Patienten adäquat versorgen zu können, da diese Patienten nicht die Haus- und Facharztpraxen aufsuchen sollen. Geplant ist, sie sukzessive flächendeckend in Westfalen-Lippe einzurichten“, verdeutlicht Dr. Hermann Brune, Leiter der Bezirksstelle Bielefeld der KVWL.

Die regionalen Behandlungszentren sind Anlaufstellen ausschließlich für Patienten, die sich entweder mit dem Coronavirus infiziert haben oder die unter respiratorischen Symptomen, also Atemwegserkrankungen, leiden.

Im Behandlungszentrum schätzt ein Arzt – analog zur Versorgung im Notfalldienst – die Schwere der Infektion und den Behandlungsbedarf der Patienten (auch in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen) ein. Er kann Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) ausstellen sowie eine stationäre Einweisung festlegen.

„Das Gütersloher Berufskolleg ist von den Vorrausetzungen her sehr gut geeignet“, meint Dr. Hermann Brune. Genug Parkplatze, ausreichend große und gut einsehbare Wartebereiche. So werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Hausärzte um alle Nicht-CoVid-19-Fälle kümmern und wieder zum Regelbetrieb übergehen können. Das ärztliche und medizinische Personal  für die Diagnose- und Behandlungszentren wird die KVWL stellen, die in OWL 30 solcher Zentren aufbauen will. Der Kreis stellt weiteres Personal und die Räumlichkeiten, die mit der entsprechenden Technik noch ausgerüstet werden müssen.

„Wir arbeiten im Moment mit Hochdruck daran, das Diagnostik- und Behandlungszentrum im Carl-Miele-Berufskolleg in Betrieb nehmen zu können“, bekräftigen Brune und Kuhlbusch.

Um einen geordneten Ablauf und um ausreichend große Abstände zwischen Patienten zur Vermeidung von Ansteckungen zu gewährleisten, sollen Patienten erst nach telefonischer Kontaktaufnahme mit einem Hausarzt oder einem Krankenhaus kurzfristig Termine angeboten werden.

Weitere Einzelheiten zur Inbetriebnahme und zu den Abläufen, insbesondere den Details der Terminvergabe wird die KVWL in Abstimmung mit dem Kreis bekanntgeben."

Soforthilfe: Mehr Kleinunternehmer und können Anträge stellen

Die Industrie und Handelskammer zu Bielefeld hat in der Coronakrise eine gute Nachricht für Kleinunternehmer und Soloselbstständige. Die Förderkriterien werden laufend präzisiert – das bedeutet, dass es jetzt mehr Antragsberechtigte gibt. So kann zum Beispiel die Gründung nach der aktualisierten Regelung auch in diesem Jahr erfolgt sein. Vorher war der 1. Dezember 2019 der entscheidende Stichtag. Bei der IHK-Soforthilfe waren am vergangenen Wochenende mehr als 1.300 Anfragen eingegangen.

 

 

"IHK: Förderkriterien für Soforthilfeprogramm präzisiert – mehr Antragsberechtigte

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) zieht eine positive Zwischenbilanz zum Soforthilfeprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer. Bei der IHK Soforthilfe-Hotline sind am Freitag und Samstag vergangener Woche  insgesamt über 1.300 Anfragen eingegangen und wurden durch das 25-köpfige IHK-Team beraten. „Die IHK begrüßt das Online-Antragsverfahren. Auch die technische Bereitstellung des Antrages scheint nach dem ersten großen Ansturm gut zu laufen“, sagt Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer.

Seit dem Start des Soforthilfeprogramms am vergangenen Freitag werden die Förderkriterien fortlaufend präzisiert und im Sinne der Betroffenen großzügig nachjustiert wurde, so dass sich der Kreis der Antragsberechtigten dadurch erweitert hat. Als Bespiele nannte Grefe den geänderten Gründungstermin des Unternehmens: So kann die Gründung nach der aktualisierten Regelung auch in diesem Jahr erfolgt sein, ursprünglich war der 1. Dezember 2019 der entscheidende Stichtag. Neu ist auch, dass Rentner und Studenten unter be-stimmten Bedingungen nicht kategorisch von der Förderung ausgeschlossen seien. Ebenfalls konnten bislang ALG II Bezieher keinen Antrag stellen, auch dies wurde geändert. Bei der Anzahl der Mitarbeiter war bislang die Zahl der am 31. Dezember 2019 Beschäftigten ausschlaggebend für die gewährte För-derhöhe. Bei saisonal stark schwankenden Mitarbeiterzahlen wie beispielswei-se in Eisdielen ist nun auf den Jahresdurchschnitt abzustellen.

Verlängert wurde auch der Zeitraum, in dem der Antrag gestellt werden kann: Neuer Stichtag ist nun Sonntag, 31. Mai 2020.

Die IHK empfiehlt, auf der Website des NRW-Wirtschaftsministeriums www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 die dort angekündigten fortlaufenden Anpassungen der Förderkriterien im Auge zu behalten und erneut zu überprüfen. Die IHK Soforthilfe-Hotline unter 0521 554-450 steht mit entsprechender Beratung zur Seite. Die Hotline ist in von montags bis donnerstags von 8.30 bis 17.00 Uhr erreichbar, freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr."

373 bestätigte Cornainfektionen im Kreis Gütersloh.

Bei uns im Kreis Gütersloh ist die Zahl der nachweislich am Coronavirus erkrankten Menschen um 11 auf 373 gestiegen. 115 Menschen gelten als genesen.

 

 

 

Meldung des Kreises Gütersloh

Im Kreis Gütersloh gibt es aktuell, das heißt zum Stand 30. März, 12 Uhr, insgesamt 373 (Vortag: 362) laborbestätigte Coronainfektionen. Davon gelten derzeit 115 (Vortrag: 103) Personen als genesen und 257 (Vortag: 258) als noch infiziert. Von diesen 257 Personen befinden sich 229  (Vortag: 232) in häuslicher Quarantäne und nach Angabe der vier Krankenhäuser 28 (Vortag: 26) in stationärer Behandlung. 5 (Vortag: 5) davon werden intensivpflegerisch versorgt. Bisher ist im Kreis Gütersloh ein Todesfall zu verzeichnen.

 

Festzustellen ist: Nach wie vor kommt es zu Neuinfektionen. Auch wenn die Zahl der derzeit laborbestätigt infizierten und noch an CoVid-19 erkrankten Personen nahezu konstant bleibt, nimmt die Zahl der stationär zu versorgenden Patienten zu. 

 

 

Kommune:

Bestätigte Fälle aktuell

Bestätigte Fälle Vortag

Borgholzhausen

12

11

Gütersloh

75

71

Halle (Westf.)

21

21

Harsewinkel

33

32

Herzebrock-Clarholz

21

20

Langenberg

10

10

Rheda-Wiedenbrück

49

48

Rietberg

46

46

Schloß Holte-Stukenbrock

23

23

Steinhagen

33

31

Verl

22

22

Versmold

18

18

Werther (Westf.)

10

9

Summe:

373

362

     

Davon genesen:

115

103

Anzahl verstorben:

1

1

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

 

Pro Familia in Gütersloh rechnet mit mehr häuslicher Gewalt

Die Corona Krise könnte auch Familien an Belastungsgrenzen bringen. Die Beratungsstelle Pro Familia in Gütersloh rechnet mit zunehmender häuslicher Gewalt, auch Kindern gegenüber. Pro Familia empfiehlt auch in der Krise einen strukturierten Tagesablauf. Falls es trotzdem Probleme gibt, hier eine Liste mit Beratungsstellen:

Erziehungsberatung

Diakonie Gütersloh

Telefon: 05241-9867-0

Mail: info@diakonie-guetersloh.de

Caritas (Kreis Gütersloh)
Telefon: 05242/40820

AWO Kinderschutzzentrum Gütersloh e.V.

Telefonnummer: 05241-903550

Mobil: 0157-36386650 (Anfragen per WhattsApp)

Telefonsprechstunde tägl. 9-15 Uhr

www.awo-kinderschutzzentrum.de

pro familia Gütersloh (Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung)

Erreichbarkeit und Beratung zu den Sprechzeiten

Telefon:05241-20450

Mail: guetersloh(at)profamilia.de

Mo, Di, Do, Fr: 9-12 Uhr / Mi: 11-13 Uhr / Mo+Do: 15:30 – 19:00 Uhr

Suchtberatung Caritas

Telefon: 05241/994070 
E-Mail: suchtberatung(at)caritas-guetersloh.de

Frauenberatungsstelle

Telefon: 0 52 41 / 2 50 21   
Mail: frauenberatung-gt(at)frauen4frauen.de

„Wendepunkt“ (Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Kreis Gütersloh)

Tel.:05241-852412

Mail: wendepunkt(at)kreis-guetersloh.de

Krisendienst Gütersloh

Telefon: 05241 - 531300        Mo-Fr: 19:00 - 07:00
Sa-So + Feiertag: 24 Std.

Polizei: 110

Nummer gegen Kummer:

Kinder- und Jugendtelefon: 116111 (Mo-Sa 14-20 Uhr)

Elterntelefon: 0800-1110550 (Mo-Fr 9-11 Uhr / Di+Do 17-19 Uhr)

Corona-Sorgentelefon Caritas (Kreis Gütersloh, Stadt Rheda-Wiedenbrück. Gemeinde Langenberg:

Rheda-Wiedenbrück 05242-963242

Langenberg: 05248-50845

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.