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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 386 von 405


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Arbeitsagentur richtet Notruf ein

Die Arbeitsagentur will Kunden in finanziellen Notlagen helfen. Dazu hat sie einen Notruf eingerichtet. Das Notfalltelefon ist jeden Tag geschaltet.

 

 

 

 

 

 

 

Meldung Arbeitsagentur:

"Die Agentur für Arbeit Bielefeld und die Geschäftsstelle Gütersloh haben einen Notruf eingerichtet. Dieser ist zusätzlich zum Telefonservice in den gewöhnlichen Öffnungszeiten am Standort in der Werner-Bock-Straße 8 in Bielefeld unter der Nummer 0521 587 5000 verfügbar. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Kundinnen und Kunden über den Notruf in finanziellen Notlagen montags und dienstags je von 8 bis 13 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr zur Verfügung. Der Sammelruf ist zudem von Mittwoch bis Freitag je von 8 bis 13 Uhr aktiv und donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr.

Wegen des Corona-Virus führen die Agenturen für Arbeit in Ostwestfalen-Lippe den Betrieb bis auf Weiteres über den Telefonservice und die eServices im Internet weiter. Den allgemeinen Telefonservice für die Arbeitneh-mer erreichen Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Bielefeld zu den gewöhnlichen Telefonsprechzeiten montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0800 4 5555 00. 2

Arbeitgeber können Internetdienste für das Kurzarbeitergeld nutzen. Die Durchwahl für Arbeitgeber ist die 0800 45555 20. Die telefonische Service-Rufnummer der Familienkasse lautet 0800 4 5555 30."

Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreis steigt auf 134

Die Zahl der infizierten Menschen bei uns im Kreis Gütersloh ist deutlich angestiegen: von 91 auf jetzt 134. Deshalb noch einmal dringend der Appell, wenn es geht zu Hause zu bleiben. Mit Ausnahme von Borgholzhausen meldet der Kreis Gütersloh für jede Stadt und Gemeinde hier mehr Menschen, die das Coronavirus in sich tragen. Die Zahlen werden wohl weiter steigen. Um Zeit zu gewinnen und der schnellen Ausbreitung vorzubeugen, folgen die Kommunen hier bei uns im Kreis Gütersloh den Vorgaben des Landes. So werden zum Beispiel Spiel- und Bolzplätze geschlossen. Feiern und Sitzungen werden abgesagt. Und auch wir bei Radio Gütersloh haben uns aufgeteilt – viele Kollegen arbeiten zur Vorbeugung im Homeoffice. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir es packen. Bleibt zu Hause und gesund.

 

Mitteilung des Kreieses

Aktuelle Situation im Kreis Gütersloh

134 laborbestätigte Coronainfektionen

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh gibt es aktuell, das heißt zum Stand: 18. März, 12.30 Uhr, insgesamt 134 laborbestätigte Coronainfektionen, davon in:

 

Stand: 18.03.

12.30 Uhr

Stand: 17.03. 14 Uhr

Borgholzhausen:            

1

1

Gütersloh:

39

31

Halle:

4

3

Harsewinkel:  

5

4

Herzebrock-Clarholz:   

6

1

Langenberg: 

2

1

Rheda-Wiedenbrück: 

19

10

Rietberg:

19

12

Schloß Holte-Stukenbrock: 

11

7

Steinhagen: 

14

12

Verl:

9

6

Versmold:

5

3

In der rechten Spalte sind die zuletzt veröffentlichten Fallzahlen (Stand 17. März, 14.00 Uhr) aufgeführt.

In Klammern sind die Fallzahlen zum Stichtag 17. März, 14 Uhr aufgeführt.

Die jeweils aktuellen Risikogebiete finden Sie hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Tipps zur häuslichen Quarantäne gibt es unter https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Covid-19.html und https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Inhalt.html.

Spielplätze im Kreis geschlossen

Die Stadt Gütersloh hat Spiel- und Bolzplätze geschlossen. Das betrifft 150 Spielplätze und 26 Sport- und Freizeitanlagen. Hinweisschilder machen auf das Verbot aufmerksam. Mitarbeiter des Gütersloher Ordnungsamtes kontrollieren, dass das Verbot eingehalten wird.

Und auch die Stadt Rietberg hat ihre Spielplätze dicht gemacht. Damit folgt auch sie einem Erlass des Landes, wonach sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind, unter anderem auch Gottesdienste. Trauerfeiern auf den Friedhöfen sind nur im engsten Kreis zugelassen.

 

 

Meldung Stadt Gütersloh

"Auf rund 150 Spiel- und Bolzplätzen sowie auf rund 26 Sport- und Freizeitanlagen in Gütersloh gilt seit heute ein Betretungsverbot – entsprechend dem Erlass des Landes NRW und der daraus abgeleiteten  Verfügung der Stadt Gütersloh. Mit entsprechenden Hinweisschildern (s. Anhang) wird auf das Verbot an allen Einrichtungen hingewiesen.  Die einhaltung des Verbots wird von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes im Rahmen der Möglichkeiten kontrolliert. Das gilt auch für die Schließung von Geschäften und Einrichtungen im Sinne des Erlasses. Vor Ort aber auch telefonisch und über Mail werden zudem Gespräche geführt und Fragen beantwortet, denn für alle Beteiligten und Betroffenen – so auch für die Mitarbeitenden der Verwaltung – ist dies eine außergewöhnliche Situation, in der die Menschen, so die allgemeine Wahrnehmung, aber auch Verständnis für den Ernst der Lage zeigen.

Aus dem Bereich der Schulen und der Kindertageseinrichtungen wird uns zurückgemeldet, dass die Notfallbetreuung  einwandfrei klappt.  Besonders im Bereich des offenen Ganztags bitten die Träger allerdings die Eltern um einen telefonischen Hinweis, falls bereits angemeldete Kinder doch nicht zur Betreuung gebracht werden. Das erleichtert die Personalplanung, die auf unbedingt nötige Mitarbeitende reduziert werden soll. "

 

Meldung Stadt Rietberg

"Spiel- und Sportplätze sind nun gesperrt

Stadt bittet darum, auf Osterfeuer zu verzichten


Rietberg. Die Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen. Es gilt, soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Nur so, betonen die Experten glaubhaft, ist es möglich, die Ausbreitung der Infektionen in den kommenden Wochen zu verlangsamen. Die Stadtverwaltung Rietberg hat am heutigen Mittwoch zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus eine Allgemeinverfügung erlassen. Unter anderem ist darin geregelt, dass

 

  • Spielplätze und Sportstätten nicht mehr genutzt werden dürfen,
  • sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind, unter anderem auch Gottesdienste,
  • Trauerfeiern auf den Friedhöfen nur im engsten Kreis zugelassen sind,
  • zum Beispiel in Altenheimen die Besuche stark reglementiert sind.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt Rietberg nachzulesen und ist dieser Pressemitteilung angehängt.

Weiterhin werden die traditionellen Osterfeuer in der bekannten Form nicht genehmigt. Zwar dürfen zu Ostern mit einer Genehmigung des Ordnungsamtes Grünschnitt und Gartenabfälle verbrannt werden, jedoch ist dabei strikt auf gesellige Menschenansammlung rund um das Feuer zu verzichten. Lediglich eine Aufsicht, die das sicherer Abbrennen des Feuers gewährleistet, darf zugegen sein. Alle bereits erteilten Genehmigungen werden noch einmal angepasst. Grundsätzlich empfiehlt die Stadt Rietberg, in diesem Jahr auf Osterfeuer zu verzichten und Grünabfälle stattdessen fachgerecht zu entsorgen."

 

 

"Versmolder Hilfstelefon" eingerichtet

Die Stadt Versmold will in Zeiten der Krise älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen helfen. Über das „Haus der Familie“ und den DRK-Ortsverein richtet sie das „Versmolder Hilfstelefon“ ein. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ein offenes Ohr für Gespräche oder dafür, wenn jemand konkret Hilfe braucht.

 

Meldung der Stadt Versmold

"Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Verbreitung sollen insbesondere Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen. „Aber die kommenden Wochen mit zahlreichen Einschränkungen stellen diese Menschen vor besondere Herausforderungen und sind sicherlich mit vielen Sorgen und praktischen Problemen im Alltag verbunden“, so Bürgermeister Michael Meyer-Hermann. 

Um hier Unterstützung anzubieten, richten die Stadt Versmold über das „Haus der Familie“ und der DRK-Ortsverein das „Versmolder Hilfstelefon“ ein. Seien es das Bedürfnis nach einem Gespräch oder konkrete Hilfebedarfe - die Mitarbeiterinnen haben dafür ein offenes Ohr. Die telefonische Beratung der Hilfesuchenden wird durch Ehrenamtliche des Hauses der Familie und aus dem DRK Versmold unterstützt. Ein Team aus FSJ‘lern vom SC Peckeloh und der JSG Hesselteich-Loxten stehen zudem für kleine Dienste wie einen Einkauf zur Verfügung. 

 

Das „Versmolder Hilfstelefon“ ist montags bis freitags in der Zeit von 9 - 16  Uhr ausschließlich für Hilfesuchende unter 930208 oder per Email unter wer-hilft-wem(at)drk-versmold.de erreichbar. Sollte es weiteren Bedarf an ehrenamtlichen Helfenden geben, so werden Stadt und DRK dazu noch einmal gesondert aufrufen.

„So möchten wir denjenigen ein Angebot machen, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Ansonsten rufe ich alle dazu auf, dass wir in Versmold zusammenstehen – zwar mit dem nötigen Abstand aber mit dem ebenso nötigen Blick, wo wir in Familie und Nachbarschaft helfen können“, appelliert der Bürgermeister. "

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.