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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 377 von 463


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Rietberger Freibad öffnet am 3. Juni

Das Rietberger Freibad öffnet am 3. Juni. Dann dürfen sich maximal 400 Badegäste hier gleichzeitig aufhalten. Die Eintrittspreise im Rietberger Freibad werden halbiert.

 

Meldung Stadt Rietberg

"Der Sommer steht vor der Tür – egal, wie es mit der Corona-Pandemie weitergeht. Und ein Sommer ohne Freibad wäre für viele wohl noch schlimmer als ein Sommer ohne Großveranstaltungen. Deshalb hat sich die Stadt Rietberg in Absprache mit den politischen Parteien dazu entschlossen, das Freibad ab Mittwoch, 3. Juni, zu öffnen – unter Auflagen und mit gewissen Spielregeln. Die beste Nachricht vorab: Die Eintrittspreise werden im Vergleich zum Vorjahr halbiert.

Maximal 400 Gäste dürfen sich gleichzeitig in der Rietberger Badeanstalt aufhalten. Mehr geben die Abstands- und Hygienevorschriften nicht her. Über eine Einlasskontrolle wird gewährleistet, dass diese Maximalzahl nicht überschritten wird. Alle Besucher müssen sich darüber hinaus mit Namen und Adresse eintragen. Ein entsprechendes Formular kann auf der Webseite der Stadt Rietberg (auf der Startseite ganz unten unter dem Button „Freibad“) heruntergeladen werden. In den Becken werden die Schwimmer über ein Einbahnstraßensystem geleitet, damit sie sich nicht begegnen. Startblöcke und Sprungturm bleiben gesperrt, die Rutsche darf nur einzeln betreten werden. Sammelumkleiden sind nicht nutzbar, Einzelumkleiden und Duschen hingegen schon – unter Wahrung des Mindestabstands. Darüber hinaus wird die Stadt Rietberg die Anlagen noch häufiger reinigen als gewöhnlich. Die Gastronomie bleibt geschlossen, Besucher dürfen eigene Verpflegung gerne mitbringen. Alle Verhaltensregeln können ebenfalls unter dem Button „Freibad“ auf der Startseite der Stadt Rietberg im Detail nachgelesen werden.

Bürgermeister Andreas Sunder weiß, dass maximal 400 Besucher am Tag Einschränkungen für die Badegäste bedeuten. Dennoch ist der Rathauschef überzeugt: „Das Freibad gar nicht zu öffnen, wäre keine Option gewesen. Wenn sich alle an die Spielregeln halten, werden sich hoffentlich viele Menschen trotz der Corona-Krise den Spaß am Schwimmen nicht verderben lassen. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass der Aufenthalt in unserem Bad so angenehm wie möglich verläuft.“ Eine Einschränkung gibt es leider für die ganz jungen Besucher: Infolge von Corona konnte die Erneuerung des Babybeckens nicht abgeschlossen werden. Deshalb wird im Nichtschwimmerbecken als Ersatz ein kleiner, sehr flacher Teil für Familien mit Kleinstkindern abgetrennt.

Dauerkarten können im Bürgerbüro der Stadt Rietberg erworben werden. Grundsätzlich ist das Bürgerbüro (Rathausstraße 31) derzeit nur nach vorheriger Anmeldung zu betreten. Eine Dauerkarte für das Freibad können Interessenten entweder nach vorheriger Anmeldung erwerben, oder sie nutzen einen der folgenden Sondertermine (ohne Anmeldung): Mittwoch und Freitag, 27. und 29. Mai, von 13 bis 16 Uhr, Samstag, 30. Mai, von 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch, 3. Juni, von 13 bis 16 Uhr. Folgende Eintrittspreise sind in dieser Saison gültig (bitte beachten: Sollte das Freibad aufgrund weiterer Corona-Entwicklungen wieder schließen müssen, wird die Gebühr für die Dauerkarte nicht erstattet):

Dauerkarten (nur im Bürgerbüro zu erwerben): Familien mit mindestens einem Kind bis zu 18 Jahren – 35 Euro, Erwachsene – 30 Euro (inklusive eigener Kinder bis zu 18 Jahren), Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche bis zu 18 Jahren – 12,50 Euro, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ab 18 Jahren gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises – 12,50 Euro.

Einzelkarten (im Bad zu erwerben): Erwachsene – 2 Euro, Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche bis zu 18 Jahren – 1 Euro, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ab 18 Jahren gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises – 1 Euro, Kinder bis zu 6 Jahren (Zutritt nur in Begleitung Erwachsener möglich) haben freien Eintritt. Notwendige Begleitpersonen von Schwerbehinderten haben freien Eintritt. Voraussetzung: Der vorzulegende Schwerbehindertenausweis des/der Schwerbehinderten enthält das Merkzeichen „B“.

Öffnungszeiten des Freibads: montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, samstags von 7 bis 19 Uhr und sonntags von 8 bis 19 Uhr (Einlass- und Kassenschluss jeweils eine Stunde vor Schließung)."

Corona-Zahlen des Kreises: Wenige Neuinfektionen

Meldung des Kreises:

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. Mai, 0 Uhr, 642 (25. Mai: 642) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 575 (25. Mai: 574) Personen als genesen und 48 (25. Mai: 49) als noch infiziert. Von diesen 48 Personen befinden sich 46 in häuslicher Quarantäne, laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 2 Patienten (25. Mai: 0) stationär behandelt. Im Kreis Gütersloh sind 19 Personen (25. Mai: 19) verstorben, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle aktuell

Bestätigte Fälle Vortag

Todesfälle

 

Borgholzhausen

25

25

0

 

Gütersloh

125

125

2

 

Halle (Westf.)

46

46

5

 

Harsewinkel

65

65

1

 

Herzebrock-Clarholz

24

24

0

 

Langenberg

17

19

0

 

Rheda-Wiedenbrück

80

78

0

 

Rietberg

73

73

1

 

Schloß Holte-Stukenbrock

38

38

1

 

Steinhagen

54

54

7

 

Verl

34

34

0

 

Versmold

42

42

0

 

Werther (Westf.)

19

19

2

 

Summe

642

642

19

 

Davon genesen

575

574

 

 

 

 

 

 

 

Der Abgang (-2 Langenberg) und der Zugang (+2 Rheda-Wiedenbrück) hängt damit zusammen, dass sich 2 positiv getestete Personen statt bisher in Langenberg nun in Rheda-Wiedenbrück in Quarantäne befinden.

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Gütersloher Nordbad öffnet am Freitag wieder

Darauf haben Schwimmer in Gütersloh sehnlichst gewartet: Das Nordbad öffnet am Freitag wieder. Es gelten strenge Hygieneregeln. Bis zu 1.000 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten – in den Becken dürfen gleichzeitig insgesamt nur 420 Menschen schwimmen. Jeder Gütersloher Nordbadbesucher muss sich registrieren lassen – das Formular gibt’s im Netz.

 

Meldung Stadtwerke Gütersloh

"Die Entscheidung ist getroffen: Am Freitag, 29. Mai, öffnen die Stadtwerke Gütersloh ihr Nordbad-Freibad, Kahlertstraße 70. Aufgrund der Corona-Situation gilt in dieser Saison ein eingeschränkter Freibad-Betrieb. Die Besucher müssen sich an einige Änderungen und strenge Hygieneregeln halten.

„Diese Saison wird in vieler Hinsicht anders sein“, fasst Marko Rempe, Bäderleiter bei den Stadtwerken Gütersloh, mit Blick auf die festgelegten Infektionsschutzmaßnahmen zusammen. „Kurz und knapp gilt bis auf Weiteres: Schwimmen, Planschen und Spielen ist erlaubt.“ Maximal 1000 Besucher dürfen sich künftig zur selben Zeit im Nordbad-Freibad aufhalten. Im Eingangsbereich herrscht Maskenpflicht, die Hände müssen bei Eintritt desinfiziert werden. Überall im Freibad gilt die Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern – auch auf den Rasenflächen, in den Duschen und Schwimmbecken. „In den Becken ist die maximale Personenzahl auf insgesamt 420 reglementiert“, sagt Rempe. „Im Sportbecken können beispielsweise bis zu 175 Menschen gleichzeitig schwimmen.“

Zudem werden die Breitrutsche im Nichtschwimmerbecken, das Planschbecken und der Sprungturm künftig nur nach Bedarf und unter Aufsicht des Bäderpersonals geöffnet. In geschlossenen Räumen besteht auch im Freibad die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wer das Nordbad-Freibad besuchen möchte, muss sich im Vorfeld ein Dokument zur Registrierung von der Nordbad-Webseite herunterladen und bei jedem Besuch des Nordbads vollständig ausgefüllt abgeben. „Eine Vorgabe, der wir nachkommen müssen, um im Falle einer bestätigten Coronavirus-Infektion die Kontaktketten im Nachgang schnell nachvollziehen zu können“, erläutert der Bäderleiter. Zudem erhalten Kinder bis zehn Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen Einlass.

Und auch die Öffnungszeiten werden in diesem Sommer anders sein. Montags bis sonntags sowie feiertags kann von 6 bis 9 Uhr, von 10 bis 14 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geschwommen werden. „Mit der Intervall-Regelung möchten wir täglich möglichst vielen Güterslohern die Gelegenheit bieten, das Nordbad zu nutzen“, begründet Rempe. Zudem seien die Freistunden für die gründliche Reinigung und Desinfektion notwendig. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Stadtwerke an besonders gut besuchten Sommertagen bis zu 5.000 Gäste im Freibad. Damit der Besucherstrom in dieser Saison nicht zum Problem werde, habe man sich für drei größere Zeitfenster entschieden. „Wir möchten den Güterslohern natürlich auch in diesem Sommer Badespaß unter freiem Himmel ermöglichen“, sagt Marko Rempe. „Zugleich gilt es aber, alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten.“

In den vergangenen Wochen hat der Bäderleiter mit seinem Team ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, das sich insbesondere an einem Empfehlungspapier der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) orientiert. Mitte Mai kamen dann noch die Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen hinzu. Wenn der Betrieb im Nordbad-Freibad am 29. Mai losgeht, werden Rempe und sein Team genau hinschauen und auf geltende Maßnahmen hinweisen. Rempe appelliert vor der Öffnung auch an die Eigenverantwortung der Besucher: „Die Gesundheit unserer Schwimmgäste steht an erster Stelle. Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne mithilft und sich in vollem Umfang an die Regeln hält.“

Die Freibad-Saison im Nordbad endet voraussichtlich am 31. August. Die Eintrittspreise bleiben wie gewohnt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Corona kostet den Kreis Gütersloh rund eine Million pro Monat

Die Corona-Pandemie kostet den Kreis Gütersloh rund eine Million Euro pro Monat.

Allein eine halbe Million Euro pro Monat entfallen auf das Jobcenter. Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass deutlich mehr Menschen im Kreis durch den wirtschaftlichen Stillstand Hartz IV beantragen werden.

Die andere halbe Million Euro kommt durch Einnahmeausfälle bei Verwaltungsgebühren, Kita-Beiträgen und Zuschüsse für öffentlichen Nahverkehr zustande.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.