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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 374 von 405


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Es drohen satte Strafen bei Verstößen gegen Kontaktverbot

Bei Verstößen gegen das landesweite Kontaktverbot drohen bald satte Strafen. Die Landesregierung arbeitet grade einem entsprechenden Bußgeldkatalog.

Der Katalog ist zwar noch in Arbeit, aber wir wissen schon, dass sich die Strafen zwischen 200 und 25.000 Euro bewegen. Die Bildzeitung will schon mehr erfahren haben und berichtet, dass zum Beispiel 200 Euro fällig werden, wenn man gegen das Besuchsverbot im Krankenhaus verstößt. Wer dagegen eine Disco öffnet, zahlt 5.000 Euro.

Im Kreis Gütersloh hat die Polizei bereits Kontrollen angekündigt.

Miele plant Kurzarbeit, Claas stellt Produktion am Stammsitz vorerst ein

Große Unternehmen im Kreis Gütersloh reagieren auf die Corona Pandemie. Miele, Claas und Hörmann haben Maßnahmen eingeleitet.

Miele aus Gütersloh fährt ab dem ersten April die Produktion an allen deutschen Standorten runter. Bis zum Ende der Osterferien wird nur im Minimalbetrieb gearbeitet. Für die Beschäftigten gilt Kurzarbeit.

Claas stellt die Produktion am Stammsitz Harsewinkel für drei Wochen lang ein. Hörmann in Steinhagen hat für die Zentrale und den Vertrieb Kurzarbeit angemeldet und viele Home Office Arbeitsplätze geschaffen.

Sparkasse Gütersloh-Rietberg schließt ab morgen alle Geschäftsstellen

Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg schließt ab Morgen (Dienstag, 24.3.) vorübergehend alle Geschäftsstellen.Zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter erfolgt eine Beratung dann nur noch am Telefon. Die Bargeldversorgung ist nach Angaben der Sparkasse gesichert. Vorstandsvorsitzender Kay Klingsiek empfiehlt aber, aus Hygienegründen mit Girokarte zu bezahlen. Antragstellungen für KfW-Programme sind ab sofort möglich.

 

 

Meldung der Sparkasse Gütersloh-Rietberg

" „Unser Geschäftsbetrieb ist auch in der aktuellen Krisensituation gewährleistet“, so das Fazit von Kay Klingsieck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. „In wirklichen Ausnahmefällen bieten wir auch weiterhin eine persönliche Beratung an. Die wichtigste Botschaft lautet jedoch, dass die Bargeldversorgung gesichert ist. Von einem häuslichen „Bargeldhorten“ raten wir daher auch im Hinblick auf den Enkeltrick etc. dringend ab. Ein Wunsch von mir: Zahlen Sie aus rein hygienischen Gründen mit Ihrer Girokarte“, so Kay Klingsieck weiter.

Die schnelle Verbreitung des Corona-Virus erfordert außergewöhnliche und besondere Maßnahmen. So hat sich die Sparkasse kurzfristig dazu entschlossen bis auf Weiteres die Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren und alle ihre Geschäftsstellen zum Schutz der Kundinnen und Kunden und auch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 24. März zu schließen. Sie bietet für alle Fragen eine Notfallnummer an: (05241) 1011. Außerdem sind alle Beraterinnen und Berater direkt telefonisch in den jeweiligen Geschäftsstellen der Sparkasse Gütersloh-Rietberg erreichbar. „Ziel ist es, dass wir unseren Kundinnen und Kunden eine Lösung bieten. Ob Kreditvergaben, Daueraufträge, Überweisungen, Wertpapiere oder Bargeld – wir halten unseren Geschäftsbetrieb aufrecht“, so Kay Klingsieck. Die Selbstbedienungsbereiche bleiben von 05.30 Uhr bis 00.00 Uhr geöffnet. Die Sparkasse bittet ihre Kundinnen und Kunden auch die digitalen Angebote unter www.spk-gt-rb.de oder die Sparkassen-App zu nutzen.

Viele Anfragen zu den angekündigten staatlichen Hilfsprogrammen ver-zeichnete die Sparkasse gleich nach ihrem Bekanntwerden. Die Firmenkunden erkundigen sich vor allem nach Hilfen für Liquiditätsengpässe. Und das in der vollen Bandbreite – vom kleinen Handwerksbetrieb über den Freiberufler bis hin zu größeren Unternehmen.

„Wir bereiten uns auf eine große Zahl von Anträgen vor und tun unser Möglichstes, um unsere Firmenkunden durch diese Krise zu begleiten“, so Torsten Neubauer, Vorstandsmitglied der Sparkasse und verantwortlich für den Firmenkundenbereich. Er weist aber auch darauf hin, „dass das Notpaket seine Grenzen hat und die Hilfspakete von Bund und Ländern nur für die Betriebe gedacht sind, die bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Krise Hilfe benötigten“. Informationen stehen zeitnah auf der Internetseite der Sparkasse zur Verfügung, darüber hinaus sind die Firmenkundenberaterinnen und –berater selbstverständlich erreichbar.

Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem direkte Zuschüsse wirksam sind und mit Krediten nur im Ausnahmefall geholfen werden kann“, so Torsten Neubauer. „Sobald wir dazu genaue Details kennen, werden wir darüber informieren.“

 

Eine wichtige Warnung Ihrer Sparkasse:

Die Ausnahmesituation der Corona-Pandemie machen sich auch Kriminelle zu Nutze. So werden unsinnige Ratgeberbroschüren über die Corona-Pandemie an der Tür verkauft. Und es kursiert eine neue Form des Enkeltricks. Vereinzelt versuchen Kriminelle unter dem Vorwand, den Lebensmitteleinkauf zu übernehmen, Gutgläubige um ihre Girokarte zu bringen. Zum Schutz vor Betrugsmaschen empfehlen der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und alle Sparkassen:

• Wehren Sie Telefonate mit unbekannten Personen ab – Geben Sie

  keine Zusagen. Ziehen Sie vertrauenswürdige Personen zu Rate.

• Prüfen Sie angebotene Hilfe von Unbekannten mit gesundem Men-

  schenverstand und gesundem Misstrauen.

• Stellen Sie Geldforderungen von Unbekannten kritisch in Frage."

 

Corona-Krise: Miele plant an allen deutschen Standorten Kurzarbeit

Die Corona-Krise trifft auch Miele. Der Gütersloher Hausgerätehersteller plant an allen deutschen Standorten Kurzarbeit. Miele will ab dem 1. April bis voraussichtlich zum 19. April die Produktion unterbrechen. Nach Unternehmensangaben sollen dann auch alle zugeordneten Funktionen eingeschränkt und nur noch einen Minimalbetrieb aufrecht erhalten werden.

 

 

 

Unternehmensmeldung

"Produktionsunterbrechung ab 1. April, auch zentrale Bereiche betroffen

Kauf von Miele-Produkten weiterhin möglich

Durch die Auswirkungen des Coronavirus (SARS-CoV-2) sieht sich Miele immer mehr vor das Problem gestellt, die Produktion aufgrund von Engpässen bei Zulieferteilen aufrecht erhalten zu können. Hinzu kommt, dass vor dem Hintergrund der angeordneten Geschäftsschließungen, von denen auch der Fachhandel betroffen ist, der Absatz in erheblichem Maß gestört ist. Daher sieht sich das Familienunternehmen gezwungen, an allen seinen inländischen Produktionsstandorten die Fertigung herunterzufahren und bereitet Kurzarbeit ab dem 1. April vor. Bislang ist ein Zeitraum bis Ende der Osterferien vorgesehen, der aber in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Coronavirus auch verlängert werden kann.

Aktuell konnte Miele die Produktion an seinen Standorten in annähernd gewohntem Umfang aufrechterhalten. Nach einem sehr erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr verschlechtern sich jetzt aber die Rahmenbedingungen mit großer Geschwindigkeit. Zum einen wird die Versorgung mit Zulieferteilen täglich schwieriger, und zum anderen wurden in Deutschland sowie vielen anderen Ländern die meisten Einzelhandelsgeschäfte geschlossen. Dies hat zur Folge, dass die Lieferketten bis hin zum Kunden massiv gestört beziehungsweise gänzlich unterbrochen werden.

Vor diesem Hintergrund plant das Unternehmen, den Produktionsbetrieb zu unterbrechen sowie alle zugordneten Funktionen einzuschränken und lediglich einen Minimalbetrieb aufrecht zu erhalten. Dies wird ab dem 1. April beginnen und voraussichtlich bis zum 19. April einschließlich dauern.

Der Vertrieb wird weiterhin aufrechterhalten, so können Geräte beispielsweise uneingeschränkt über das Internet bestellt werden. Zudem werden notwendige Reparaturarbeiten durch den Kundendienst ausgeführt, sowohl im privaten Bereich als auch im gewerblichen Umfeld wie beispielsweise Krankenhäusern."

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.