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Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 37 von 388


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Werksschließung und niedrige Schweinepreise sorgen für leichten Umsatzrückgang bei Tönnies

Die Corona-Pandemie und die niedrigen Schweinepreise haben Tönnies zu schaffen gemacht. Im vorigen Jahr ist der Umsatz des Rheda-Wiedenbrücker Fleischriesen leicht gesunken um drei Prozent auf 7,05 Milliarden Euro. 

Konzernchef Clemens Tönnies bezeichnete das Corona-Jahr 2020 als größte Herausforderung in der Unternehmensgeschichte. Nach einer starken ersten Jahreshälfte sorgte die corona-bedingte Schließung in Rheda für eine Vollbremsung des Hauptwerkes. Außerdem ist der Schweinepreis um neun Prozent gesunken. Clemens Tönnies ist mit dem Jahr untermn Strich trotzdem wirtschaftlich zufrieden. 28 der 29 Produktionsstandorte hätten ein ordentliches Jahr gehabt, so Tönnies.

Nach dem Corona-Ausbruch im Fleischwerk in Rheda hat Tönnies jetzt die Testkosten für die Bevölkerung übernommen. Nach eigenen Angaben zahlt das Unternehmen jetzt für die flächendeckende Testung 1,8 Millionen Euro an den Kreis Gütersloh.

Presseinformation der Firma Tönnies zur Jahresbilanz:

Jahresbilanz 2020: Tönnies Marktführer für Biofleisch

+ 17% Wachstum der internationalen Standorte // Erste Jahreshälfte 2020 mit erfolgreichem Wachstum // Corona-Schließung belastet Standort im Kreis Gütersloh

Die Tönnies Unternehmensgruppe hat sich trotz der Corona bedingten Einschränkungen im Jahr 2020 stabil entwickelt. Nach einer starken ersten Jahreshälfte 2020 fällt die Bilanz für die zweite Jahreshälfte erwartungsgemäß schwächer aus. Hier wirkt sich die Corona bedingte Schließung des Werkes in Rheda aus. Dennoch blickt das Unternehmen positiv auf das Gesamtjahr zurück. „Das Corona-Jahr 2020 war für unser Unternehmen und die Beschäftigten die größte Herausforderung der Unternehmensgeschichte“, bilanziert Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der internationalen Unternehmensgruppe. „In der ersten Jahreshälfte wurden wir durch den Beginn der Corona-Pandemie von der Politik aufgefordert, mehr zu produzieren und die Supermarktregale im Lockdown zu füllen. Die vierwöchige Werksstilllegung und die anschließende Produktionsdrosselung durch den Corona-Ausbruch, der von der Berufsgenossenschaft inzwischen als Betriebsunfall eingestuft wurde, hat die wirtschaftliche Bilanz für Rheda belastet.“

Trotz dieser regionalen Belastung blickt Tönnies wirtschaftlich zufrieden auf die Bilanz der Gesamtgruppe. „Unser Unternehmen besteht aus weltweit 29 Produktionsstandorten, wovon 28 ein ordentliches Jahr hatten“, sagt Clemens Tönnies. Mit den eingeleiteten Corona-Präventionsmaßnahmen gilt Tönnies weltweit als Blaupause für die Prävention in der Lebensmittelindustrie.

Im Jahr 2020 verzeichnet das international tätige Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 7,05 Mrd. Euro (- 3 % gegenüber 2019). Die Stagnation ist vor allem in dem deutlich niedrigeren Schweinepreis begründet (im Jahresdurchschnitt 9,3% niedriger als 2019) sowie der vierwöchigen Werksstilllegung am Standort Rheda.

Veränderung auf dem Schweinemarkt

Der Schweinemarkt ist im vergangenen Jahr kräftig durchgewirbelt worden, insbesondere durch den Gastro-Lockdown. Auch das Ausfuhrverbot von Schweinefleisch in Drittländer aufgrund der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland hat den Export stark eingeschränkt. Der Preis pro Kilogramm Schlachtgewicht variierte im vergangenen Jahr zwischen 2,02 Euro und 1,19 Euro, was den Umsatz des Unternehmens natürlich erheblich beeinflusst.

„Wir brauchen langfristig stabile und auskömmliche Preise für die landwirtschaftlichen Erzeuger, die höher sind als im letzten Quartal“, sagt Dr. Wilhelm Jaeger, Leiter der Abteilung Landwirtschaft. „Wenn wir auch in Zukunft eine landwirtschaftliche Erzeugung in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir die gesellschaftliche Akzeptanz. Deswegen setzen wir uns für die Ziele der Borchert Kommission von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein“, so Jaeger. „Wir haben unser Ziel, die Haltungsform 2 als Standard im Supermarkt zu etablieren, nahezu erreicht. Der Starttermin ist Juni 2021.“

Bio-Markt wächst

Gleichzeitig investiert Tönnies weiter in Offenfrontställe und den Bio-Markt. „Wir sehen gute Wachstumschancen im Bio-Segment, wo wir bereits heute Marktführer sind. Wenn der Verbraucher durch ein Umdenken stärker Bio-Produkte nachfragt, liefern wir.“

Insgesamt verarbeitet Tönnies an seinen deutschen Standorten 16,3 Millionen Schweine (-2 %), wobei der Rückgang sich ausschließlich auf die vierwöchige Schließung des ostwestfälischen Standorts Rheda-Wiedenbrück und die anschließende Produktionsdrosselung bezieht. An den weiteren Standorten, vor allem im Ausland ist das Unternehmen stark gewachsen. 4,5 Mio. Schweine wurden in Dänemark, Spanien, Großbritannien und Polen (+ 17 %) verarbeitet.

Rindfleisch-Sparte: Neues Werk Badbergen geht an den Start

Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei Rindfleisch. Das neue Rindfleischkompetenzzentrum in Badbergen hat die Produktion aufgenommen. Auch hier setzt Tönnies sein Konzept des Schlachtens und der Produktion von Fleisch als biologische Einheit konsequent um. Die Nachfrage nach Rindfleisch ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. „Unsere Investitionen von rund 85 Millionen Euro in das Rindfleischkompetenzzentrum Badbergen zahlen sich nun erstmalig aus. Die Qualität ist top“, berichtet der Geschäftsführer der Sparte Beef, Ulrich Steinemann. „Wir bündeln unsere Mengen an einem hochspezialisierten, digitalisierten Standort, der weltweit Standards setzt. Die Automatisierungsquote ist enorm hoch, so dass weniger als 500 Mitarbeiter am Standort das Unternehmen tragen.“

Auch wenn der laufende Gastro-Lockdown in ganz Europa den Absatz belastet, läuft die Burger Patty Produktion am neuen Standort erfolgreich. Da Tönnies im Rinderbereich vor allem im Foodservice, die durch den Lockdown ebenfalls belasteten europäischen Länder wie Frankreich und Großbritannien beliefert hat die Sparte im Jahr 2020 kein Wachstum erzielt. Insgesamt verarbeitete Tönnies an seinen deutschen Standorten 420.000 Rinder inklusive Zerlegung. Das sind 4% weniger als im Vorjahr.

Internationales Wachstum an Auslandsstandorten

International setzt Tönnies seine Wachstumsstrategie konsequent fort. Die Investitionen in Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Spanien und Polen belaufen sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Allein in Großbritannien investiert Tönnies 25 Millionen Euro in seine Standorte. Mit einem Umsatz von über 500 Mio. Euro ist Tönnies dort Marktführer in zahlreichen Segmenten. „Der britische Markt ist für uns ein Wachstumsmarkt. Dort wollen wir mit unserem Qualitätsfleisch die wachsende Verbrauchernachfrage bedienen“, sagt Tönnies International Vorstand Frank Duffe.

Auch die Produktionsstandorte in Dänemark, Frankreich und Polen entwickeln sich wirtschaftlich sehr positiv. In Spanien wurde ein Letter of Intent zum Bau eines eigenen Schlachthofs in der Region Aragon geschlossen. In China hat vor wenigen Wochen die Grundsteinlegung für das Jointventure mit der chinesischen Dekon Group stattgefunden.

Veggie-Markt wächst

Den Wachstumskurs setzt Tönnies auch auf dem Markt der vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukte fort. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten in diesem Segment mit den Verbrauchermarken „es schmeckt“, „Vevia“ und „Gutfried veggie“ in einem eigenständigen Geschäftsbereich der Vevia 4 You GmbH & Co. KG und einem eigenständigen Produktionswerk in Böklund gebündelt.

„Wir haben im vergangenen Jahr an unserem Stammsitz in Böklund ein eigenes Werk für vegetarische und vegane Produkte errichtet“, berichtet Maximilian Tönnies. „Diese Kapazität bauen wir nun weiter aus und verdoppeln die Produktionsfläche, da die Verbrauchernachfrage und das Vertrauen in die Produkte nachhaltig wachsen.“ Das Interesse an vegetarischen und veganen Produkten steigt seit Jahren. „Wir sehen die Herstellung vegetarischer und veganer Lebensmittel nicht als Konkurrenz zu unseren Fleischprodukten, sondern als eigenständiges Marktsegment und hervorragende Ergänzung unseres eh schon sehr breit aufgestellten Produktportfolios“, unterstreicht Maximilian Tönnies. „Uns war es wichtig, nun den nächsten Schritt einer eigenständigen, separaten Produktion unter höchsten hygienischen Anforderungen zu gehen. Das ist Teil unserer Nachhaltigkeitsagenda t30, mit der wir die gesamte Unternehmensgruppe nachhaltig weiterentwickeln.“

Generationenübergang in vollem Gange

Mit der 2019 verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda t30 befindet sich das Unternehmen im vollen Prozess sich zum nachhaltigsten Lebensmittelunternehmen der Branche zu entwickeln. Maximilian Tönnies (30) übernimmt neben der Divisionsleitung der zur Mühlen Gruppe mehr und mehr Verantwortung im Gesamtkonzern. „Ich freue mich, dass der Generationenübergang in vollem Gange ist“, sagt Clemens Tönnies (64). „Max geht mit dem hochmotivierten Führungsteam in die nächste Generation.“

Fast 100 Neuinfektionen: 917 Menschen im Kreis Gütersloh mit dem Corona-Virus infiziert

Die Corona-Neuinfektionen gehen im Kreis Gütersloh weiter nach oben. Nach Angaben der Kreisverwaltung haben sich fast 100 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der Corona-Infizierten stieg damit auf 917. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dagegen auf 114 weiter zurückgegangen. 

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

99 Neuinfektionen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 1. April, 8.30 Uhr, 14.956 (31. März: 14.857) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 99 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 13.760 (31. März: 13.725) Personen als genesen und 917 (31. März: 853) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 1. April laut RKI 114,5 (31. März: 127,6 laut Kreis Gütersloh). Von den 917 noch infizierten Personen befinden sich 865 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 52 Patienten (31. März: 51) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (31. März: 6) intensivmedizinisch versorgt und 4 von ihnen auch beatmet werden (31. März: 4). Seit Beginn der Pandemie sind 279 Personen (31. März: 279) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 8.30 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

305

304

15

17

2

88,5

Gütersloh

4.522

4.492

283

261

100

136,5

Halle (Westf.)

583

581

31

29

18

73,9

Harsewinkel

975

968

97

93

17

181,6

Herzebrock-Clarholz

713

706

85

78

12

137,6

Langenberg

283

279

10

6

5

57,7

Rheda-

Wiedenbrück

2.785

2.774

71

63

40

68,6

Rietberg

1.270

1.268

50

50

11

76,1

Schloß Holte-Stukenbrock

937

929

92

89

29

154,4

Steinhagen

529

523

35

29

15

102,1

Verl

1.138

1.128

86

84

19

138,6

Versmold

652

648

22

20

6

59,5

Werther (Westf.)

264

257

40

34

5

175,7

Kreis GT

14.956

14.857

917

853

279

115,3

Davon genesen

13.760

13.725

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Kreis Gütersloh will doch keine Corona-Modellregion werden

Der Kreis Gütersloh hat seine Bewerbung als Corona-Modellregion nach Tübinger Vorbild zurückgezogen. Der Kreis hat das jetzt dem NRW-Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Landrat Sven-Georg Adenauer begründete das mit den flächendeckenden Testmöglichkeiten im Kreis Gütersloh, die entsprechende Lockerungen ermöglichen. Wir haben erreicht, was wir wollten. Mehr Lockerungen und mehr Freiheiten seien derzeit nicht angebracht, sagte Adenauer.

Herzebrock-Clarholz will luca-App möglichst schnell nutzen

Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz setzt auf die luca-App. Sobald der Kreis Gütersloh den Startschuss gibt, will Herzebrock-Clarholz die luca-App für viele gemeindeeigene Räume nutzen, um damit eine mögliche Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie zu organisieren. Sportstätten, Jugendhäuser, Trauzimmer und Sitzungsräume werden dafür jetzt mit dem notwendigen QR-Code ausgestattet. Die luca-App kann man sich kostenlos auf sein Smartphone herunterladen.

Pressemitteilung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz:

Herzebrock-Clarholz setzt auf luca-App

Die Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz plant den Einsatz der luca-App für viele der gemeindlichen Räumlichkeiten sobald das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh den Startschuss für den Einsatz der App gibt.

Mit der luca-App möchte die Gemeinde als Vorreiter in Sachen Kontaktnachverfolgung dienen und bereitet bereits jetzt alles Notwendige vor, um möglichst zeitnah alle gemeindeeigenen Sportstätten, Jugendhäuser, Trau- und Sitzungsräume mit den dafür notwendigen QR-Codes auszustatten.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen zum einfachen Einchecken die App auf ihren Smartphones oder iPads installiert haben. Mittels eines Scans des aushängenden QR-Codes können sie sich in der jeweiligen Location einchecken. Dadurch werden die Daten anonym in der luca-App gespeichert und werden erst im Fall einer potentiellen Infizierung mit dem Coronavirus an das Gesundheitsamt weitergegeben. Die Möglichkeit, sich handschriftlich in eine Anwesenheitsliste einzutragen, soll aber weiterhin bestehen bleiben.

„Gern übernehmen wir als Gemeinde damit eine Vorbildfunktion und freuen uns, wenn neben der Gemeinde auch unsere Vereine, die Gastronomie und der Handel dem Beispiel folgen.“, so Bürgermeister Diethelm. „Sollte der Kreis Gütersloh künftig auch andere Systeme verwenden, so werden wir diese Systeme ebenfalls unterstützen“, ergänzt er.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.