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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 366 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Tönnies reagiert und will Werkverträge in "Kernbereichen" zum Ende des Jahres abschaffen

Das Fleischunternehmen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gerät wegen des massenhaften Corona-Ausbruchs immer weiter unter Druck. Die örtlichen Fridays for Future und Parents for Future Gruppen haben einen Petition gegen den Konzern gestartet,
Sie fordern den Rücktritt von Clemens Tönnies und mehr als 26.000 Menschen (Stand: 23. Juni, 16:30 Uhr) haben auch schon unterschrieben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Gütersloh, Elvan Korkmaz-Emre, nennt Clemens Tönnies‘ Auftreten „scheinheilig“.

Die ganze Region müsse nun die schweren Folgen der menschenverachtenden Praxis in den Schlachtbetrieben tragen. Mit Geld sei das alles kaum aufzuwiegen. Der Caritasverband im Kreis Gütersloh wirft dem Konzern „höchste Fahrlässigkeit“ vor.

Tönnies will Taten folgen lassen

Tönnies reagiert auf die massive Kritik an der großen Zahl an Werksangestellten. Bis Ende 2020 sollen alle Werkverträge «in allen Kernbereichen der Fleischgewinnung» abgeschafft und die Mitarbeiter in der Tönnies-Unternehmensgruppe eingestellt werden. Das teilte Tönnies heute mit. Der Konzern reagierte damit auf die Kritik an dem System, mit Werkverträgen die Lohnkosten zu drücken. Der Tönnies-Konkurrent Westfleisch hatte kurz vorher angekündigt, bis Ende des Jahres alle Mitarbeiter selbst einzustellen und auf Werkvertragsanbieter zu verzichten.

 

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Auch Kreis Warendorf jetzt wieder im Lockdown

Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben die Behörden jetzt auch einen Lockdown für unseren Nachbarkreis Warendorf verhängt. Genau wie hier gelten dort strenge Kontaktbeschränkungen – Sport in geschlossenen Räumen und zahlreiche Kulturveranstaltungen würden verboten, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Am Donnerstag werden in Warendorf Kitas und Schulen geschlossen. Viele der Tönnies-Beschäftigten leben im Nachbarkreis Warendorf - deshalb war auch dort heute (23. Juni) ein wichtiger Schwellenwert für Neuinfektionen überschritten worden.

Bayern erlässt Beherbergungsverbot für Menschen aus Gütersloh - Niedersachsen nicht

Die Auswirkungen für die Menschen hier im Kreis Gütersloh durch den Corona-Massenausbruch bei Tönnies sind massiv. Jetzt hat das Land Bayern ein Beherbergungsverbot für Menschen aus dem Kreis erlassen.

Hotels in Bayern dürfen künftig keine Gäste mehr aufnehmen, die aus einem Kreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Durch den Ausbruch bei Tönnies liegt der Kreis Gütersloh deutlich über dieser Grenze. Eine Ausnahme gibt es für Gäste, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Niedersachsen sieht trotz des massiven Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh aktuell keinen Grund zum Abweisen von Touristen aus der angrenzenden Region. "Wir
werden verhältnismäßig und angepasst reagieren", sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung.

Sie sagte aber auch, dass Vermieter etwa von Ferienwohnungen Buchungen von Touristen aus dem Kreis Gütersloh stornieren könnten. Außerdem könne es vorkommen, dass die Polizei Autofahrer aus der
Region Gütersloh nach Zweck und Ziel einer Reise frage. Eine Handhabe, Menschen von dort abzuweisen, gebe es aber nicht.
 

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Kreis Gütersloh sucht 150 Dolmetscher

Der Kreis Gütersloh sucht ab sofort 150 Dolmetscher. Sie sollen die Kreisverwaltung beim Übersetzen der Sprachen Rumänisch, Bulgarisch und Polnisch unterstützen und als Honorkräfte bis zum 30. September arbeiten. Sie unterstützen die mobilen Teams im Corona-Außeneinsatz, das Kontaktpersonenmanagement und das medizinische Personal. Der Kreis Gütersloh erwartet, dass sie die Muttersprache und Deutsch fließend beherrschen. Interessierte melden sich telefonisch bei Cora Geist, Telefon: 05241 85-4596 oder unter E-Mail: C.Geist@kreis-guetersloh.de.

NRW-Ministerpräsideent Laschet kündigt Lockdown an


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.