Responsive image

on air: 

Philipp Bernstein
---
---
Mikroskop_Labor_Probe
Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 350 von 382


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Bertelsmann spendet 5000 Schutzmasken an Gütersloher Kliniken

Die kreisweite Sammelaktion für Schutzkleidung und Schutzmasken nimmt Fahrt auf. Bereits gestern hat die Gütersloher Firma britus-Arbeitsschutz der Stadt Gütersloh 3000 Schutzmasken übergeben. Die Firma war unserem Aufruf gefolgt.

Die Stadt Gütersloh will die Masken jetzt so schnell wie möglich an das Klinikum und an weitere Einrichtungen verteilen. Und auch Bertelsmann stellt den beiden Kliniken hier 5000 Schutzmasken aus den eigenen Beständen zur Verfügung.

Darüber hinaus bekommen auch wir immer mehr Anfragen von Hörern, die selbst einfache Masken nähen wollen. Eine Anleitung gibt es hier

Es drohen satte Strafen bei Verstößen gegen Kontaktverbot

Bei Verstößen gegen das landesweite Kontaktverbot drohen bald satte Strafen. Die Landesregierung arbeitet grade einem entsprechenden Bußgeldkatalog.

Der Katalog ist zwar noch in Arbeit, aber wir wissen schon, dass sich die Strafen zwischen 200 und 25.000 Euro bewegen. Die Bildzeitung will schon mehr erfahren haben und berichtet, dass zum Beispiel 200 Euro fällig werden, wenn man gegen das Besuchsverbot im Krankenhaus verstößt. Wer dagegen eine Disco öffnet, zahlt 5.000 Euro.

Im Kreis Gütersloh hat die Polizei bereits Kontrollen angekündigt.

Miele plant Kurzarbeit, Claas stellt Produktion am Stammsitz vorerst ein

Große Unternehmen im Kreis Gütersloh reagieren auf die Corona Pandemie. Miele, Claas und Hörmann haben Maßnahmen eingeleitet.

Miele aus Gütersloh fährt ab dem ersten April die Produktion an allen deutschen Standorten runter. Bis zum Ende der Osterferien wird nur im Minimalbetrieb gearbeitet. Für die Beschäftigten gilt Kurzarbeit.

Claas stellt die Produktion am Stammsitz Harsewinkel für drei Wochen lang ein. Hörmann in Steinhagen hat für die Zentrale und den Vertrieb Kurzarbeit angemeldet und viele Home Office Arbeitsplätze geschaffen.

Sparkasse Gütersloh-Rietberg schließt ab morgen alle Geschäftsstellen

Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg schließt ab Morgen (Dienstag, 24.3.) vorübergehend alle Geschäftsstellen.Zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter erfolgt eine Beratung dann nur noch am Telefon. Die Bargeldversorgung ist nach Angaben der Sparkasse gesichert. Vorstandsvorsitzender Kay Klingsiek empfiehlt aber, aus Hygienegründen mit Girokarte zu bezahlen. Antragstellungen für KfW-Programme sind ab sofort möglich.

 

 

Meldung der Sparkasse Gütersloh-Rietberg

" „Unser Geschäftsbetrieb ist auch in der aktuellen Krisensituation gewährleistet“, so das Fazit von Kay Klingsieck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. „In wirklichen Ausnahmefällen bieten wir auch weiterhin eine persönliche Beratung an. Die wichtigste Botschaft lautet jedoch, dass die Bargeldversorgung gesichert ist. Von einem häuslichen „Bargeldhorten“ raten wir daher auch im Hinblick auf den Enkeltrick etc. dringend ab. Ein Wunsch von mir: Zahlen Sie aus rein hygienischen Gründen mit Ihrer Girokarte“, so Kay Klingsieck weiter.

Die schnelle Verbreitung des Corona-Virus erfordert außergewöhnliche und besondere Maßnahmen. So hat sich die Sparkasse kurzfristig dazu entschlossen bis auf Weiteres die Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren und alle ihre Geschäftsstellen zum Schutz der Kundinnen und Kunden und auch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 24. März zu schließen. Sie bietet für alle Fragen eine Notfallnummer an: (05241) 1011. Außerdem sind alle Beraterinnen und Berater direkt telefonisch in den jeweiligen Geschäftsstellen der Sparkasse Gütersloh-Rietberg erreichbar. „Ziel ist es, dass wir unseren Kundinnen und Kunden eine Lösung bieten. Ob Kreditvergaben, Daueraufträge, Überweisungen, Wertpapiere oder Bargeld – wir halten unseren Geschäftsbetrieb aufrecht“, so Kay Klingsieck. Die Selbstbedienungsbereiche bleiben von 05.30 Uhr bis 00.00 Uhr geöffnet. Die Sparkasse bittet ihre Kundinnen und Kunden auch die digitalen Angebote unter www.spk-gt-rb.de oder die Sparkassen-App zu nutzen.

Viele Anfragen zu den angekündigten staatlichen Hilfsprogrammen ver-zeichnete die Sparkasse gleich nach ihrem Bekanntwerden. Die Firmenkunden erkundigen sich vor allem nach Hilfen für Liquiditätsengpässe. Und das in der vollen Bandbreite – vom kleinen Handwerksbetrieb über den Freiberufler bis hin zu größeren Unternehmen.

„Wir bereiten uns auf eine große Zahl von Anträgen vor und tun unser Möglichstes, um unsere Firmenkunden durch diese Krise zu begleiten“, so Torsten Neubauer, Vorstandsmitglied der Sparkasse und verantwortlich für den Firmenkundenbereich. Er weist aber auch darauf hin, „dass das Notpaket seine Grenzen hat und die Hilfspakete von Bund und Ländern nur für die Betriebe gedacht sind, die bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Krise Hilfe benötigten“. Informationen stehen zeitnah auf der Internetseite der Sparkasse zur Verfügung, darüber hinaus sind die Firmenkundenberaterinnen und –berater selbstverständlich erreichbar.

Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem direkte Zuschüsse wirksam sind und mit Krediten nur im Ausnahmefall geholfen werden kann“, so Torsten Neubauer. „Sobald wir dazu genaue Details kennen, werden wir darüber informieren.“

 

Eine wichtige Warnung Ihrer Sparkasse:

Die Ausnahmesituation der Corona-Pandemie machen sich auch Kriminelle zu Nutze. So werden unsinnige Ratgeberbroschüren über die Corona-Pandemie an der Tür verkauft. Und es kursiert eine neue Form des Enkeltricks. Vereinzelt versuchen Kriminelle unter dem Vorwand, den Lebensmitteleinkauf zu übernehmen, Gutgläubige um ihre Girokarte zu bringen. Zum Schutz vor Betrugsmaschen empfehlen der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und alle Sparkassen:

• Wehren Sie Telefonate mit unbekannten Personen ab – Geben Sie

  keine Zusagen. Ziehen Sie vertrauenswürdige Personen zu Rate.

• Prüfen Sie angebotene Hilfe von Unbekannten mit gesundem Men-

  schenverstand und gesundem Misstrauen.

• Stellen Sie Geldforderungen von Unbekannten kritisch in Frage."

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.