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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 350 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Junger Mensch aus Gütersloh stirbt mit Coronavirus

Bei uns im Kreis Gütersloh ist jetzt ein Mensch an oder mit Corona gestorben, der noch deutlich jünger war. Nach Angaben des Kreises ist der Mensch aus Gütersloh zwischen 20 und 30 Jahren alt gewesen. Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle ist um mehr als 50 gestiegen. Und auch die Zahl der Menschen, die auf den Intensivstationen beatmet werden müssen, hat sich um 4 auf 12 erhöht.

 


Meldung des Kreises

 

"Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 20. November, 0 Uhr, 6.208 (19. November: 6.057) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.206 (19. November: 5.119) Personen als genesen und 966 (19. November: 903) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. November 193,2 (19. November: 183,6). Von den 966 noch infizierten Personen befinden sich 883 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (19. November: 79) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (19. November: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (19. November: 8). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 20-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 36 (19. November: 35) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh appelliert dringend an alle Besucher von Senioreneinrichtungen, sich streng an die bekannten Hygieneregeln zu halten, um die dort lebenden Menschen und Beschäftigten nicht zu gefährden. Es sind bei der Heimaufsicht des Kreises Gütersloh eine Reihe von Rückmeldungen von Einrichtungen eingegangen, wonach sich einige Besucher an diese nicht halten. Abstand halten, Hygieneregeln beachten (Hände gründlich waschen, gegebenenfalls desinfizieren), Alltagsmaske tragen plus Lüften und Corona-Warn-App sind die Grundregeln. Zudem haben die Einrichtungen individuelle Hygienekonzepte, die unbedingt zu befolgen sind, etwa unterschiedliche Ein- und Ausgänge, isolierte Bereiche etc.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

79

77

15

14

0

Gütersloh

1912

1857

316

285

9

Halle (Westf.)

210

202

38

34

5

Harsewinkel

348

342

45

45

2

Herzebrock-Clarholz

304

299

48

47

5

Langenberg

146

146

9

12

1

Rheda-Wiedenbrück

1625

1598

178

172

1

Rietberg

384

371

55

45

0

Schloß Holte-Stukenbrock

263

253

57

50

2

Steinhagen

215

208

43

42

8

Verl

433

424

91

91

0

Versmold

195

192

51

52

0

Werther (Westf.)

94

88

20

14

3

Summe

6208

6057

966

903

36

Davon genesen

5206

5119

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona"

 

NRW-Gesundheitsministerium ordnet mehr Corona-Tests in Tönnies-Produktion an

Tönnies möchte seine Schlachtkapazitäten in Rheda erhöhen und täglich 8.000 Schweine mehr schlachten. Dafür sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Gleichzeitig sollen sich die Mindestabstände in der Produktion verringern. Den Plänen haben die Behörden hier schon zugestimmt, jetzt ordnet das NRW-Gesundheitsministerium von Karl Josef-Laumann schärfere Maßnahmen an. Bei der Zulassung zusätzlicher Arbeitsplätze möchte Tönnies den Mindestabstand in der Produktion von 1,50 Meter auf 1,20 Meter mit einer Plastikabdeckung zwischen rund 10 Mitarbeitern verringern. Doch das reicht dem NRW-Gesundheitsministerium nicht. Es ordnete an, dass Tönnies für seine Pläne die Zahl der Corona-Tests verdoppeln muss. Mitarbeiter müssen jetzt wöchentlich vier anstatt zwei Mal getestet werden. Außerdem wies das Ministerium die Behörden hier an, die erteilte Ausnahmegenehmigung zu befristen.

 

Böllerverbote an Silvester im Kreis Gütersloh?

Im Kreis Gütersloh ist noch offen, ob es dieses Jahr an Silvester zu einem corona-bedingten Böllerverbot kommen wird. Aus Sicht der Stadtverwaltung Gütersloh macht nur ein Verkaufs- und Abbrennverbot auf Bundesebene Sinn. Vor allem mögliche Neuinfektionen durch Menschenansammlungen bereiten Politikern Sorgen. Dabei gehe es gerade jetzt darum, die bereits durch Corona-Patienten belasteten Krankenhäuser zu entlasten. In Rietberg hat der Rat im September ein Böllerverbot in der Altstadt abgelehnt.

Stadt Gütersloh kontrolliert schärfer die Maskenpflicht auf Wochenmärkten

Auf Wochenmärkten herrscht Maskenpflicht. Darauf macht die Stadt Gütersloh aufmerksam. Offenbar scheinen viele Besucher diese Vorschrift nicht zu kennen. Eine Radio Gütersloh Hörerin vermisst in Gütersloh nach eigenen Angaben einen Hinweis darauf, wie zum Beispiel in Harsewinkel. Die Stadt Gütersloh kündigte an, in den nächsten Tagen die Maskenpflicht auf den Wochenmärkten stärker zu kontrollieren. Sie weist darauf hin, dass schon beim Überqueren eines Marktes eine Maske getragen werden muss. Das gilt für das ganze Gelände und nicht nur vor einem Verkaufsstand. Außerdem darf auf dem Markt gekauftes Essen nicht in einem Umkreis von 50 Metern verzehrt werden. Bei Missachtung dieser Regeln droht ein Bußgeld von 150 Euro.

 

Meldung der Stadt Gütersloh:

"Auf dem Wochenmarkt herrscht Maskenpflicht. Daran erinnert das städtische Ordnungsamt ausdrücklich noch einmal alle Innenstadtbesucher und –besucherinnen. Hintergrund: Unter anderem am vergangenen Samstag haben Ordnungsamt und Polizei festgestellt, dass die Maskenpflicht auf dem Gütersloher Wochenmarkt nicht oder nicht ausreichend beachtet worden ist. Daher auf diesem Wege nochmals der dringende Apell, bei einem Besuch oder Einkauf aber auch beim Queren des Wochenmarktes eine Maske zu tragen. Diese Maske muss nicht nur direkt am Stand, sondern auf dem gesamten Gelände getragen werden. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske ist auch unabhängig davon, ob die Mindestabstände eingehalten werden können.

 

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass auf dem Wochenmarkt erworbene Speisen (in einem Umkreis von 50 Metern nicht verzehrt werden dürfen. Speisen dürfen derzeit nur zum Mitnehmen verkauft werden. Das Verzehrverbot gilt natürlich nicht nur auf dem Wochenmarkt, sondern für jeden andere Imbiss – oder Gastronomieeinrichtung.

 

„Die Einhaltung der Vorschriften der Coronaschutzverordnung sind wichtiger Bestandteil zur Eindämmung der hohen Infektionszahlen,“ sagt Thomas Habig, Leiter des städtischen Fachbereichs Ordnung.  „Wir alle möchten in absehbarer Zeit wieder zur Normalität zurückkehren.“ Daher bestehe seitens des Ordnungsamtes wenig Verständnis für Maskenverweigerer auf Märkten. Aus diesem Grund würden in den nächsten Tagen verstärkte Kontrollen vorgenommen werden. Bei Missachtung der Maskenpflicht oder des Verzehrverbots von Speisen müsse mit einem Bußgeld von 150,00 € gerechnet werden.

 

Thomas Habig weist auch darauf hin, „dass schon jede Ausrede bekannt ist, wenn jemand auf die fehlende Maske angesprochen wurde“. Sein Appell: „Bitte ersparen Sie sich die Ausreden sowie ein eventuelles Bußgeld und legen zur Ihrem Schutz, zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Marktständen und zum Schutz der übrigen Marktbesucher die Maske einfach an. Und denken Sie daran: Die Verpflichtungen gelten nicht nur auf dem Berliner Platz sondern auch auf den Wochenmärkten an der Prekerstraße, in Isselhorst und Friedrichsdorf.“"

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.