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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 345 von 382


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Krise: Beckhoff aus Verl hiflt bei Beatmungsgeräten

Beckhoff Automation aus Verl hilft bei der Bekämpfung der Folgen der Corona Pandemie. Die Bundesregierung hat ein deutsches Unternehmen beauftragt 10.000 Beatmungsgeräte herzustellen und hierbei kommt auch Beckhoff Technik zum Einsatz.

Ziel ist es die Zahl der Intensivbetten in Deutschland von 28.000 um etwa ein Drittel aufzustocken. Beckhoff ist es ein großes Anliegen, dass so viele Menschenleben wie möglich gerettet werden können.

Außerdem unterstützt Beckhoff nach eigenen Angaben auch die Entwicklung eines Beatmungsgeräts in Tschechien. Die tschechische Regierung fördert die Entwicklung, weil sie sich erhofft, dass so eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden kann.

Konkret hat der Geschäftsführer der tschechischen Beckhoff Tochter, Tomáš Halva, das Steuerungssystem kostenlos konzipiert und programmiert. Und es so einfach gehalten, dass es notfalls auch Ungeschulte bedienen können.

 

 

Handwerksbetriebe im Kreis können Soforthilfe beantragen

Ab heute Mittag (27. März, 12 Uhr) können Handwerksbetriebe im Kreis Gütersloh die staatlichen Soforthilfen wegen der Corona-Krise beantragen. Die Handwerkskammer in Bielefeld bittet aber darum, dass sich zuerst nur die Firmen um Gelder bewerben, die bereits in ganz großer Not sind. Denn die Kammer rechnet mit einem großen Ansturm.

Die Antragsfrist läuft bis zum 30. April. Die Handwerkskammer hält alle wichtigen Informationen und Antragsformulare auf ihrer Internetseite bereit. Die Corona-Hotline der Handwerkskammer ist unter Tel.: 0521/5608-444

Corona-Krise: Kreis Gütersloh bittet Bundeswehr um Hilfe

In der Corona-Krise hat der Kreis Gütersloh die Bundeswehr um Hilfe gebeten. Der Kreis hat die Bundeswehr um 10.000 Atemschutzmasken gebeten, da Gütersloh in Ostwestfalen-Lippe am stärksten betroffen ist. An der Radio Gütersloh-Spendenaktion haben sich auch schon viele Hörer und Firmen beteiligt. Wir brauchen dringend mehr Material, lautet der Hilferuf des Krisenstabes. Ob die Bundeswehr helfen kann, ist allerdings ungewiss. Der Kreis Gütersloh befürchtet, dass die Reserven schnell aufgebraucht sind, wenn die Corona-Fallzahlen weiter steigen. Neben Atemschutzmasken werden auch Einmalhandschuhe, Schutzbrillen und Kittel benötigt. Kreisgesundheitsdezernent Thomas Kuhlbusch bedankt sich Allen, die bisher schon Material gespendet haben.

Extra-Seite: Schutzkleidung- und Masken benötigt (mit weiteren Infos)
Weitere Informationen und News zur Corona-Krise im Kreis Gütersloh

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Hilfegesuch an Bundeswehr gestellt

Krisenstab bittet um weitere Spenden

Gütersloh. Der Krisenstab, der heute (26. März) zu seiner 7. Sitzung zusammenkam, hofft auf weitere Spenden. Was bisher an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) – also Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe, Schutzbrillen und Kittel – eingegangen ist, sei gemessen am Bedarf noch überschaubar, so Thomas Kuhlbusch, Leiter des Krisenstabs. Im gleichen Atemzug dankte er allen Spendern ausdrücklich, unter ihnen Klein-Spender, die etwa acht Kittel gespendet haben oder 21 Schutzbrillen, aber auch viele Firmen aus dem Kreis Gütersloh, die größere Mengen gespendet haben. An letztere hatte sich der Spendenaufruf ausdrücklich gerichtet. Insgesamt sind über 5.000 Atemschutzmasken unterschiedlichster Bauart nach dem ersten Spendenaufruf des Krisenstabs gestiftet worden. Zudem Besucherkittel, OP-Mäntel, Schutzbrillen, Schutzoveralls, Infektionsschutzanzüge und vieles mehr.

Am Vortag hatte das Kreisverbindungskommando - das ist der Bundeswehroffizier, der als Verbindungsperson zur Abteilung Bevölkerungsschutz tätig ist - die Bundeswehr um Unterstützung und die Lieferung von 10.000 Atemschutzmasken sowie weiterem Materials gebeten, da der Kreis Gütersloh in Ostwestfalen am stärksten betroffen ist. Ob dieser Bitte entsprochen wird, ist ungewiss.

„Wir brauchen dringend mehr Material“, lautet der Appell des Krisenstabsleiters. „Denn wir müssen befürchten, dass bei den weiter steigenden Fallzahlen das, was bisher noch an Reserven vorhanden ist, schnell aufgebraucht sein wird“.

Um die Annahme von Spenden, die Sichtung kommerzieller Angebote von Herstellern und Händlern sowie die Verteilung zu regeln, hat der Krisenstab in der Abteilung Bevölkerungsschutz die Arbeitsgruppe für die Bewirtschaftung der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe hat zwei E-Mailadressen eingerichtet:

Unter Materialspenden@kreis-guetersloh.de können sich Spender melden.

Die E-Mail PSA@kreis-guetersloh.de steht für kommerzielle Anbieter, aber auch für Arztpraxen und Krankenhäuser zur Verfügung, die dringenden Bedarf haben. Grundsätzlich ist die Kassenärztliche Vereinigung für die Versorgung der Arztpraxen mit Persönlicher Schutzausrüstung zuständig, die aus der Materialbeschaffung des Bundes beliefert werden soll. „Nach den Maßgaben des Krisenstabes, in dem auch anlassbezogen ein Vertreter der KVWL vertreten ist, können in Not- und Ausnahmefällen einzelfallbezogen aber auch Praxen unterstützt werden“, so Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch.

Die oberste Priorität des Krisenstabs liegt auf der Sicherstellung der medizinischen Versorgung, so dass Krankenhäuser und die Rettungsdienste an erster und zweiter Stelle stehen. Dann folgen Arztpraxen, die Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe und schließlich Einrichtungen der Kinder- und Jugendpflege. Sollten in Alten- und Pflegeeinrichtungen oder in Einrichtungen der Eingliederungshilfe Fälle CoViD-19-positiver Patienten oder sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie I auftreten, wird es in diesen Bereichen schnell Hilfe geben.

Zweithöchster Anstieg der Coronazahlen

Der Kreis Gütersloh hat den zweihöchsten Anstieg der Coronavirusinfektionen seit Ausbruch der Krankheit verzeichnet. Von gestern auf heute registrierte der Kreis Gütersloh 38 weitere positive Tests. Die meisten Neuansteckungen gibt es in Harsewinkel. Hier sind seit gestern acht weitere Menschen positiv getestet worden. Insgesamt haben sich im Kreis Gütersloh 315 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 40 wieder als genesen. Die meisten Menschen, die noch an dem Coronavirus leiden, sind im Kreis Gütersloh in häuslicher Quarantäne untergebracht. 19 Menschen müssen im Krankenhaus behandelt werden. Um in Sachen Coronavirus noch weiter aufzuklären, stellt das Kommunale Integrationszentrum alle Infos zu der Krankheit auf seiner Internetseite mehrsprachig zur Verfügung.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.