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NRW-Landtagspräsident Kuper aus Rietberg hat das Rücktrittsschreiben von Ministerpräsident Laschet entgegen genommen.

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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 341 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Alle Mitarbeiter von Westphal in Herzebrock-Clarholz auf Corona getestet

Bei Westphal in Herzebrock-Clarholz sind Corona-Reihentestungen abgeschlossen. Getestet wurden 80 Mitarbeiter der Fleischzerlegefirma und 40 weitere Mitarbeiter des Westphal Schlachthofs, der räumlich getrennt ebenfalls an der Dieselstraße untergebracht ist.
Firmenchef Mike Westphal gibt sich zuversichtlich. Eine Ausbreitung des Virus sei wenig wahrscheinlich. Westphal verweist auf das Hygienekonzept des Landes NRW, an das sich der Betrieb gehalten habe. So arbeitet die Belüftungsanlage nach Firmenangaben nicht mit Umluft wie bei Tönnies, sondern mit einer Frischluftufuhr. Die Reihentestungen bei Westphal in Herzebrock-Clarholz wurden erforderlich, weil drei Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

Corona-Zahlen des Kreises Gütersloh

Meldung des Kreises Gütersloh

"Zahl der Neuinfizierten in der übrigen Bevölkerung weiterhin auf niedrigem Niveau

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 8. Juli, 0 Uhr, 2.487 (7. Juli: 2.472) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.941 (7. Juli: 1.934) Personen als genesen und 526 (7. Juli: 518) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 28,6 (7. Juli: 35,4), Stand 8. Juli, 0 Uhr. Von den 526 noch infizierten Personen befinden sich 506 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 20 Patienten (7. Juli: 22) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (7. Juli: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (7. Juli: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese Zahl wurde in Abstimmung mit dem RKI bereits am Dienstag, 7. Juli, von 21 auf 20 korrigiert.

In den vergangenen 7 Tagen (1. bis 7. Juli) wurden 54 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 7 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

30

30

2

3

0

Gütersloh

673

667

185

181

2

Halle (Westf.)

55

55

3

3

5

Harsewinkel

109

109

10

10

1

Herzebrock-Clarholz

126

126

20

19

0

Langenberg

78

76

18

16

0

Rheda-Wiedenbrück

963

961

216

216

0

Rietberg

148

146

29

27

0

Schloß Holte-Stukenbrock

44

43

5

4

1

Steinhagen

69

68

8

9

8

Verl

118

117

22

22

0

Versmold

51

51

6

6

0

Werther (Westf.)

23

23

2

2

3

Summe

2487

2472

526

518

20

Davon genesen

1941

1934

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor."

 

Tönnies in Rheda darf schrittweise wieder hochfahren

Tönnies darf schrittweise wieder öffnen. Nach Angaben der Stadt Rheda-Wiedenbrück darf die Verwaltung am Hauptstandort in Rheda wieder anfangen zu arbeiten. Seit heute ist das Betretungsverbot im Bereich der Tönnies-Verwaltung aufgehoben. Die Mitarbeiter, die das Tönnies-Gelände betreten dürfen, seien namentlich bekannt. Morgen öffnet dann auch die DRK-Kita auf dem Tönnies-Gelände wieder.

 

 

 

 

Pressemeldung der Stadt Rheda-Wiedenbrück

"Schrittweise Wiederinbetriebnahme des Unternehmens Tönnies

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Wie in den Behördentreffen der letzten Tage vereinbart, wurden die Möglichkeiten einer schrittweisen Öffnung des Unternehmens Tönnies umfangreich erörtert. Gestern fanden erste Begehungen auf dem Betriebsgelände in Rheda-Wiedenbrück statt.

In Abstimmung mit Land, Bezirksregierung und Kreis Gütersloh wurde gestern am späten Abend eine Ausnahmegenehmigung zur Allgemeinverfügung durch Bürgermeister Theo Mettenborg erlassen: Diese ermöglicht in einem ersten Schritt die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Teilbereiches „Verwaltung“ am Hauptstandort. Seit heute ist das Betretungsverbot des Werksgeländes für Beschäftigte im Bereich der „Verwaltung“ nicht mehr in Kraft. Die Mitarbeitenden des Unternehmens sind namentlich benannt, die das Betriebsgelände betreten dürfen.

Mit Blick auf das relativ geringe Infektionsrisiko wird die Wiederaufnahme der Betriebsverwaltung nicht unverhältnismäßig hinausgezögert. Durch geeignete Maßnahmen ist sicherzustellen, dass eine räumliche Trennung zu anderen Arbeitsbereichen jederzeit eingehalten werden kann. Die Einhaltung der Vorgaben wird durch die Ordnungsbehörde kontrolliert.

Am morgigen Tag öffnet auch die DRK-Kita auf dem Werksgelände wieder. Am heutigen Nachmittag wurde diese Entscheidung zum Wohle der betroffenen Familien getroffen. Ausschlaggebend war auch das Argument, das der Kitabereich von anderen Bereichen des Betriebes getrennt zugeordnet ist. Die Kita verfügt über einen externen Zugang und ist selbst auch nicht Teil der Unternehmensgruppe. Diese Regelung wurde in großem Einvernehmen aller Beteiligten getroffen."

Noch keine Quarantäne für Westphal-Mitarbeiter in Herzebrock-Clarholz

Die rund 120 Mitarbeiter des Herzebrock-Clarholzer Fleischunternehmens Westphal gehen erstmal nicht in Quarantäne. Das hat Bürgermeister Marco Diethelm im Radio Gütersloh Interview gesagt. Bei drei Fleischarbeitern dort war das Coronavirus nachgewiesen worden. Die drei Fleischarbeiter haben zusammen in einer Unterkunft gewohnt. Sie sind jetzt woanders unter Quarantäne gestellt worden. Heute haben mobile Teams des Kreises bei den rund 120 Westphal-Mitarbeitern in Herzebrock-Clarholz Tests durchgeführt. Die Ergebnisse sollen morgen vorliegen. Das Unternehmen hat die Schlachtung sofort eingestellt, die Zerlegung läuft bis heute oder spätestens morgen. Wie Bürgermeister Marco Diethelm im Radio Gütersloh Interview außerdem sagte, habe das Unternehmen sofort nach Bekanntwerden des ersten Falls die Gemeinde und die Behörden informiert. 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.