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Stephan Kaiser
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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 336 von 423


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Digitalisierung könnte weitere Arbeitsplätze kosten

Die Corona Pandemie hat auch den Arbeitsmarkt im Kreis Gütersloh massiv getroffen. Zwar gibt die Agentur für Arbeit erst in der nächsten Woche die aktuellen Arbeitslosenzahlen bekannt, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die rosigen Zeiten erstmal vorbei sind.

Jeder Dritte im Kreis Gütersloh ist aktuell von Kurzarbeit betroffen. Mehr als 1000 so genannte Bedarfsgemeinschaften haben erstmals Hartz IV beim Jobcenter des Kreises beantragt. Diese Zahlen sind im Kreisausschuss für Arbeit und Soziales genannt worden.

Der Leiter des Jobcenters Fred Kupczyk befürchtet, dass durch zunehmende Digitalisierung noch weitere Arbeitsplätze wegfallen. Die Unternehmen seien grade dabei ihre Arbeitsweise zu verändern. 

Einnahmeverluste wegen Corona: SV Spexard steigt freiwillig ab

Die Corona-Krise macht vielen Sportvereinen schwer zu schauen. Der SV Spexard meldet jetzt seine erste Fußball-Mannschaft vom Spielbetrieb der Westfalenliga ab und spielt künftig freiwillig drei Klassen tiefer in der Kreisliga A.
Eigentlich stand der Etat für die neue Saison, doch die Corona-Krise hat ein dickes Loch in die Kasse gerissen. Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit ist offen, ob die Sponsoren ihre Zusagen auch einhalten können. Gleichzeitig ist das Spexarder Sportfest ausgefallen und die Vereinszeitung zuletzt nicht erschienen. Die Fußballer des SV Spexard waren viele Jahre nach dem FC Gütersloh die Nummer 2 in der Stadt.

Übernachten im Rietberger Gartenschaupark bald wieder möglich

Auch im Rietberger Gartenschaupark gibt es weitere Lockerungen: Ab der kommenden Woche sind Übernachtungen in den Camping Pods und in den Hexenhäuschen mit Einschränkungen wieder möglich. Auch hier gelten die Hygienebestimmungen. Grillen ist dort aber noch nicht erlaubt. Infos dazu auf Radioguetersloh.de.  

 

Meldung der Stadt Rietberg

Ab Montag, 1. Juni, können die außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten im urigen Ambiente wieder gebucht werden. Die sieben Camping Pods für bis zu vier Personen und zwei Hexenhäuschen für bis zu zwei Übernachtungsgäste sollen nur jeweils zu etwa 50 Prozent ausgelastet werden, damit Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden können. Denn: Auch hier gilt das generelle Kontaktverbot. Die Beschränkungen können sich jederzeit ändern, möglicherweise ist eine 100-prozentige Auslastung schon bald wieder erlaubt.

Auf Dekorationsgegenstände in den Häuschen muss die Gartenschaupark Rietberg GmbH aus Hygienegründen vorerst noch verzichten – gemütlich ist es aber trotzdem in den kleinen Hütten. Der Reinigungsrhythmus der sanitären Anlagen und Duschen wurde erhöht.

Noch nicht zur Verfügung stehen die Feuerstelle, die Grillkota und die Grillplätze, da Grillen in der Öffentlichkeit aktuell nicht erlaubt ist. Picknick ist aber möglich, zudem kann der Kühlschrank im Aufenthaltspavillon benutzt werden. Die normalerweise vorhandenen Spiel- und Freizeitgeräte wie Kicker, Tischtennisschläger und weitere Spiele zur gemeinschaftlichen Nutzung stehen derzeit nicht zur Verfügung, private Spiel- und Freizeitgeräte dürfen aber mitgebracht werden. Die Benutzungsordnung der Camping Pods und Hexenhäuschen wurde um einige Corona-bedingte Punkte erweitert, die Mietern bei der Buchung ausgehändigt werden. Die Kontaktdaten aller Übernachtungsgäste müssen hinterlegt werden, zudem dürfen die Nutzer keine auffälligen Corona-Symptome zeigen, nicht unter Quarantäne stehen und in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu Corona-Erkrankten gehabt haben.

Die Preise gelten für Camping Pods und Hexenhäuschen gleichermaßen: Jeder Erwachsene zahlt für die erste Nacht 25 Euro und 20 Euro für jede weitere Übernachtung, Kinder (bis 14 Jahre) zahlen 12,50 Euro für die erste und 10 Euro für jede weitere Nacht, die Endreinigung ist jeweils im Preis enthalten. Das optionale Wäschepaket schlägt mit 6 Euro pro Person zu Buche.

Für weitere Informationen und Termin-Anfragen steht die Touristikinformation, Rathausstraße 38, Telefon 05244 986-100, E-Mail: tourismus(at)stadt-rietberg.de, zur Verfügung. Auch Buchungen sind hier möglich."

 

Weitere Corona-Fälle im Kreis Gütersloh - Kita-Erzieherin positiv getestet

Meldung des Kreises Gütersloh

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. Mai, 0 Uhr, 649 (27. Mai: 643) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 581 (27. Mai: 577) Personen als genesen und 49 (27. Mai: 47) als noch infiziert. Von diesen 49 Personen befinden sich 47 in häuslicher Quarantäne, laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 2 Patienten (27. Mai: 2) stationär behandelt. Im Kreis Gütersloh sind 19 Personen (27. Mai: 19) verstorben, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten.

Nachdem eine Erzieherin in einer Kita positiv getestet worden ist, wurden die von ihr betreuten Kinder ebenfalls getestet und befinden sich derzeit in Quarantäne. Ein erster Befund ist negativ, weitere Befunde stehen noch aus. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.

Der Anstieg der Fallzahlen ist ansonsten positiven Tests in der Fleischindustrie geschuldet.

Am gestrigen Abend (27. Mai) hat die Unternehmensgruppe Tönnies für den Standort Rheda-Wiedenbrück in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass sich im Rahmen einer Eigentestung 19 positive Befunde ergeben haben. In den oben aufgeführten Fallzahlen ist bisher nur ein Teil dieser infizierten Mitarbeiter berücksichtigt, da der andere Teil der Meldungen erst gestern Abend eingegangen ist.

Seit Freitag, 22. Mai, ruhen die Reihentestungen des Kreises Gütersloh bei der Unternehmensgruppe Tönnies, um einen umfangreichen Datenabgleich vornehmen zu können und den Umfang und den Ablauf der noch ausstehenden Testungen festzulegen. Am Dienstag werden die Reihentestungen wieder aufgenommen und sollen zeitnah abgeschlossen werden.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle aktuell

Bestätigte Fälle Vortag

Todesfälle

 

Borgholzhausen

25

25

0

 

Gütersloh

128

125

2

 

Halle (Westf.)

47

47

5

 

Harsewinkel

66

65

1

 

Herzebrock-Clarholz

26

24

0

 

Langenberg

17

17

0

 

Rheda-Wiedenbrück

80

80

0

 

Rietberg

73

73

1

 

Schloß Holte-Stukenbrock

38

38

1

 

Steinhagen

54

54

7

 

Verl

34

34

0

 

Versmold

42

42

0

 

Werther (Westf.)

19

19

2

 

Summe

649

643

19

 

Davon genesen

581

577

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.