Responsive image

on air: 

deinfm
---
---
Mikroskop_Labor_Probe
Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 33 von 575


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

69 Coronapatienten in Krankenhäusern im Kreis

Im Kreis Gütersloh sind 349 weitere bestätigte Coronainfektionen registriert worden. Die Coronainzidenz steigt am Dienstag (22.02.) ein weiteres Stück nach oben auf 1.505,7. Auch die Zahl der Coronapatienten in unseren Krankenhäusern hat angezogen, um fünf, auf jetzt 69 Menschen, fünf davon liegen auch auf einer Intensivstation.

Die Pressmitteilung des Kreises:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. Februar, 0 Uhr, 66.898 (21. Februar: 66.549) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 349 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 22. Februar laut RKI 1.505,7 (21. Februar: 1.502,4). Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 69 Patienten (21. Februar: 64) stationär behandelt. 5 von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden (21. Februar: 4) und 1 von ihnen auch beatmet werden (21. Februar: 2). Seit Beginn der Pandemie sind 414 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht. Aktuell ist davon auszugehen, dass eine größere Zahl von COVID-Infektionen als bisher nicht durch die RKI-Daten erfasst wird. In deren Statistik gehen nur positive PCR-Tests ein.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

neue Fälle

neue Fälle gestern

Todesfälle

7 Tage Inzidenz

Aktuell

Borgholzhausen

1.315

1.310

5

8

4

1.528,3

Gütersloh

19.072

18.954

118

161

150

1.431,5

Halle (Westf.)

3.179

3.165

14

31

24

1.338,1

Harsewinkel

5.698

5.669

29

48

30

1.835,2

Herzebrock-Clarholz

2.920

2.901

19

26

17

1.696,2

Langenberg

1.353

1.345

8

18

5

1.500,5

Rheda-

Wiedenbrück

10.599

10.532

67

100

61

1.582,0

Rietberg

5.562

5.523

39

54

17

1.539,1

Schloß Holte-Stukenbrock

4.472

4.465

7

67

36

1.447,5

Steinhagen

3.300

3.290

10

38

17

1.317,4

Verl

4.541

4.521

20

47

25

1.339,5

Versmold

3.417

3.412

5

22

14

1.696,1

Werther (Westf.)

1.470

1.462

8

8

14

1.145,1

Kreis GT

66.898

66.549

349

628

414

1.493,9

 

 

 

 

 

 

 

Und weitere aktuelle Infos rund um die Entwicklung der Coronapandemie findet ihr hier.

Tönnies-Quarantäneregelung: Politisches Nachspiel im NRW-Landtag

Die Quarantäne-Reglung des Kreises Gütersloh bei Tönnies schlägt politisch hohe Wellen – auch NRW-weit. Die Opposition im NRW-Landtag will den Fall genauer beleuchten. Die SPD erwägt eine Sondersitzung des Arbeits- und Gesundheitsausschusses. Die Grünen wollen einen Bericht der Landesregierung dazu. 

Das Vorgehen des Kreises Gütersloh und die mindestens stillschweigende Duldung durch die Landesregierung machten sprachlos, so die Grünen in der NW. Von der SPD heißt es: Kein Lehrer und kein Erzieher werde nach zwei Tagen aus der Quarantäne entlassen. Und wörtlich: Warum habe ausgerechnet Tönnies erneut mit der positiven Hand des Landes zu rechnen. Das NRW-Gesundheitsministerium von Gesundheitsminister Laumann (CDU) stellt sich vor den Kreis Gütersloh. Die komplette Stellungnahme gibt’s bei uns im Netz.

 

Stellungnahme des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales:

„Gesundheitsministerium zu Test- und Quarantäneregelungen in der Fleischindustrie Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium stellt aufgrund der gestrigen Berichterstattung über die Firma Tönnies und das Gesundheitsamt Gütersloh Folgendes klar:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die Kreise und kreisfreien Städte verfolgen gegenüber der Schlachtindustrie ein sehr konsequentes Kontrollregime. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich eigenverantwortlich durch die Kreise und kreisfreien Städte. Im konkreten, in der Berichterstattung genannten Fall war das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Kreis Gütersloh bei der engmaschigen Überwachung der Firma Tönnies transparent über das Vorgehen informiert und betrachtete das Vorgehen des Kreises nicht zuletzt aufgrund des engmaschigen Testregimes bei der Firma Tönnies auch nicht als bedenklich. Die Einholung einer Erlaubnis für das in der Berichterstattung genannte Quarantäneregime gab es nicht.

Zum Hintergrund der Berichterstattung sei folgendes gesagt: Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, das seit dem 1. Januar 2022 landesweit auch für geimpfte, bzw. genesene Mitarbeitende der Fleischindustrie regelmäßig einmal pro Woche Testungen gemäß § 28b Absatz 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes eingeführt hat. Es ist also mindestens wöchentlich ein Antigenschnelltest durchzuführen.

Diese Maßnahme dient der Steigerung des Sicherungsniveaus in den Schlachtbetrieben des Landes. In dem Zusammenhang sind beispielsweise in Nordrhein-Westfalen in der Fleischwirtschaft in der vierten Kalenderwoche zehn Prozent der nicht immunisierten und vier Prozent der immunisierten Beschäftigten positiv getestet worden. So konnte einer Seite 2 von 2 größeren Ausbreitung der Infektion in der Fleischwirtschaft entgegengewirkt werden. Die Firma Tönnies hat sich in den ersten zwei Kalenderwochen dazu entschieden, für die Testung von geimpften, bzw. genesenen Beschäftigten PCR-Tests zu nutzen. In der Übergangszeit nach Einführung des neuen Testregimes konnten daher Fälle auftreten, bei denen bei Personen im Rahmen der sensitiven PCR-Tests auch positive Testergebnisse mit einem sehr hohen ct-Wert ausgewiesen wurden (Hinweis: Ein höherer Wert weist auf niedrigere Infektiosität hin, ein niedriger auf hohe Infektiosität). Solche Werte können sowohl auf eine beginnende wie auch eine abklingende oder bereits überwundene Infektion hinweisen.

Da die geimpften und genesenen Mitarbeiter vor dem Jahreswechsel nicht getestet wurden, konnten kurzfristige PCR-Nachtestungen dazu dienen, diese Frage zu klären. Bei einer beginnenden Infektion müsste der Wert im Folgetest geringer gewesen sein und die Isolierung war fortzusetzen. Ein ansteigender ct-Wert wäre Zeichen für eine bereits vorher überwundene Infektion und bei Symptomfreiheit keine weitere Isolierung erforderlich gewesen.

Ob und wie die Gesundheitsämter hier entsprechende Regelungen vorsehen, liegt in ihrer fachlichen Entscheidungshoheit und ist mit dem Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales nicht vorab abzusprechen. Rechtsgrundlage ist hierzu der landesweit gültige § 17 Test- und Quarantäneverordnung.“

 

 

NRW-Gesundheitsministerium äußert sich zu Quarantäne-Fristen bei Tönnies

Das NRW-Gesundheitsministerium reagiert auf den Fernseh-Bericht über mutmaßlich laschere Corona-Regeln für Tönnies-Beschäftigte während der Omikron-Welle. Es verteidigt das Vorgehen des Kreises Gütersloh im Zusammenhang mit der kürzeren Quarantänefrist für Mitarbeiter des Fleischkonzerns und verweist auf die landesweit gültige Verordnung und die engmaschige Überwachung.

Bei dem betroffenen Mitarbeiter sei durch einen zweiten PCR-Test geklärt worden, ob es sich um eine beginnende oder abklingende Infektion handelt. Je nach Ergebnis hätte die Isolation fortgesetzt oder beendet werden können. Das Ministerium teilt wörtlich mit: „Ein ansteigender ct-Wert wäre Zeichen für eine bereits vorher überwundene Infektion und bei Symptomfreiheit keine weitere Isolierung erforderlich gewesen.“

Die Opposition im NRW-Landtag aus SPD und Grünen sieht weiter noch viele offene Fragen und will dazu Antworten vom Ministerium.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronapandemie im Kreis Gütersloh findet ihr hier.

Inzidenz im Kreis am Montag (21.02.) bei 1.502,4

Für den Kreis Gütersloh sind 628 weitere bestätigte Coronainfektionen registriert worden. Die Coronainzidenz im Kreis steigt wieder auf 1.502,4. In den Krankenhäusern bei uns im Kreis werden aktuell 64 Patienten wegen Corona behandelt, vier von ihnen auch auf einer Intensivstation.

Die Pressemitteilung des Kreises:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 21. Februar, 0 Uhr, 66.549 (20. Februar: 65.921) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 628 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 21. Februar laut RKI 1.502,4 (20. Februar: 1.416,0). Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 64 Patienten (20. Februar: 65) stationär behandelt. 4 von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden (20. Februar: 5) und 2 von ihnen auch beatmet werden (20. Februar: 2). Seit Beginn der Pandemie sind 414 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht. Aktuell ist davon auszugehen, dass eine größere Zahl von COVID-Infektionen als bisher nicht durch die RKI-Daten erfasst wird. In deren Statistik gehen nur positive PCR-Tests ein.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

neue Fälle

neue Fälle gestern

Todesfälle

7 Tage Inzidenz

Aktuell

Borgholzhausen

1.310

1.302

8

20

4

1.494,9

Gütersloh

18.954

18.793

161

197

150

1.421,6

Halle (Westf.)

3.165

3.134

31

39

24

1.352,1

Harsewinkel

5.669

5.621

48

54

30

1.831,2

Herzebrock-Clarholz

2.901

2.875

26

37

17

1.658,9

Langenberg

1.345

1.327

18

17

5

1.581,9

Rheda-

Wiedenbrück

10.532

10.432

100

78

61

1.518,3

Rietberg

5.523

5.469

54

33

17

1.566,3

Schloß Holte-Stukenbrock

4.465

4.398

67

43

36

1.499,5

Steinhagen

3.290

3.252

38

28

17

1.361,3

Verl

4.521

4.474

47

37

25

1.398,6

Versmold

3.412

3.390

22

64

14

1.709,9

Werther (Westf.)

1.462

1.454

8

22

14

1.181,1

Kreis GT

66.549

65.921

628

669

414

1.497,2

 

 

 

 

 

 

 

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronapandemie im Kreis findet ihr hier.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.