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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 324 von 423


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Ausbruch bei Tönnies berge "enorme Pandemiegefahr"

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht ein großes Problem in der breiten Streuung der Wohnorte der Tönnies-Beschäftigten. Der Ministerpräsident sprach von einer schwierigen Lage, weil die Mitarbeiter des Schlachtbetriebs neben dem Kreis Gütersloh auch in der Region verteilt wohnen. Das Virus könnte sich also schön ausgebreitet haben. Diese Streuung berge laut Laschet eine enorme Pandemiegefahr.

Tönnies-Mitarbeiter leben auch in Warendorf, Soest, Bielefeld, Hamm und anderen angrenzenden Orten. In Hamm sind gestern (19. Juni) drei Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen worden, nachdem drei Kinder von Tönnies-Mitarbeitern positiv getestet wurden. Im Nachbarkreis Warendorf rechnet man an diesem Wochenende mit einer zweiten Welle an Neuinfektionen im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch bei Tönnies. Am Nachmittag haben laut Zeiutung außerdem Massentests bei einer Geflügelschlachterei in Delbrück begonnen. Bis Dienstag sollen fast 600 Mitarbeiter getestet werden.

Das NRW-Landeskabinett will sich morgen (21. Juni) in einer Sondersitzung mit dem Corona-Ausbruch bei Tönnies beschäftigen. Dort werde die Landesregierung die Lage erneut bewerten, sagte Laschet.

 

Corona-Krise: Laschet hält Lockdown für möglich/803 Infizierte bei Tönnies

Der Corona-Ausbruch bei Tönnies hat für das Land NRW ungeahnte. Ministerpräsident Laschet hält einen regionalen Lockdown hält einen regionalen Lockdown im Kreis Gütersloh und weit darüber hinaus für möglich.

Ministerpräsident Laschet spricht von einem nie dagewesenen Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen. Er warnt vor einer enormen Pandemiegefahr. Der Corona-Ausbruch bei Tönnies ist um ein vielfaches größer als die Infektionswelle nach Karneval in Heinsberg. Laschet kündigte auch an, die strenge Quarantäne für alle Tönnies-Mitarbeiter mit allen Mitteln durchzusetzen.

Die Bielefelder Polizei teilte mittlerweile mit, den Kreis Gütersloh dabei zu unterstützen. Der Kreis Gütersloh versucht, einen Lockdown mit der Schließung der Schulen und Kitas abzuwenden.

Presseinformation des Kreises Gütersloh

Zahlen steigen weiter

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 19. Juni, 0 Uhr, 1.093 (18. Juni: 959) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 675 (18. Juni: 674) Personen als genesen und 398 (18. Juni: 265) als noch infiziert. Von diesen 398 Personen befinden sich 383 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 15 Patienten (18. Juni: 10) stationär behandelt. Davon werden 2 Personen (18. Juni: 2) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind 20 Personen (18. Juni: 20) verstorben, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. Der hier aufgezeigte Stand entspricht der Situation um 0 Uhr.

Mittlerweile wurden über 3.500 Tests bei der Firma Tönnies durchgeführt, allein heute wurden 1.450 Mitarbeiter auf dem Werksgelände der Firma getestet (Stand 14:15 Uhr). Von den bisher durchgeführten Tests liegen dem Kreis Gütersloh bislang 803 positive Befunde vor. 463 Testergebnisse waren bislang negativ. Die restlichen Befunde stehen noch aus. Es sind noch nicht alle Ergebnisse von den Untersuchungen bei der Firma Tönnies in die Datenbank eingeflossen.

Kommune:

Bestätigte Fälle aktuell

Bestätigte Fälle Vortag

Todesfälle

 

Borgholzhausen

26

26

0

 

Gütersloh

273

223

2

 

Halle (Westf.)

52

52

5

 

Harsewinkel

84

79

1

 

Herzebrock-Clarholz

48

45

0

 

Langenberg

39

36

0

 

Rheda-Wiedenbrück

272

209

0

 

Rietberg

89

86

1

 

Schloß Holte-Stukenbrock

38

38

1

 

Steinhagen

54

54

7

 

Verl

54

46

0

 

Versmold

43

43

0

 

Werther (Westf.)

19

19

3

 

Summe

1093

954

20

 

Davon genesen

675

674

 

 

 

 

 

 

 

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Presseinformation der Bielefelder Polizei:

Polizei Bielefeld unterstützt die Kreise Gütersloh und Warendorf bei Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus Dem Polizeipräsidium Bielefeld ist am Freitag, 19.06.2020, die landesweite Aufgabenwahrnehmung polizeilicher Maßnahmen im Zusammenhang mit stark gestiegenen Coronavirus-Infektionszahlen und Covid-19-Verdachtsfällen, ausgehend von einem Schlachtbetrieb im Kreis Gütersloh, übertragen worden. Die Polizei Bielefeld leistet derzeit dabei unter anderem mit Beamten der Einsatzhundertschaft Amts- und Vollzugshilfe für die zuständigen Ordnungsbehörden des Kreises Gütersloh und des Kreises Warendorf. Darüber hinaus bearbeiten Ermittler der Polizei Bielefeld im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld Strafverfahren, die im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen stehen. Bei der Unterstützung der zuständigen Ordnungsbehörden zum Schutz der Bevölkerung hat für die Polizei Bielefeld auch der Schutz der eigenen Beschäftigten vor Ansteckung mit dem Coronavirus höchste Priorität.

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Meldung des Kreises

Quarantäne für sämtliche Beschäftigte des Konzerns – Konzernspitze eingeschlossen

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Der Kreis Gütersloh hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der nun sämtliche Beschäftigte der Unternehmensgruppe Tönnies am Standort Rheda-Wiedenbrück unter Quarantäne gestellt sind – inklusive der Verwaltung, Management und der Konzernspitze. Sie stellt auch zusätzlich sämtliche Haushaltsangehörige der Beschäftigten mit unter Quarantäne. „Wir werden alles unternehmen, um einen weitreichenden Lockdown im Kreis Gütersloh zu verhindern. Leider müssen wir feststellen, dass die für das Personal in den Produktionsbereichen am 16. Juni erlassenen Quarantänen nicht von allen eingehalten wurden“, erläuterte Landrat Sven-Georg Adenauer diesen Schritt. Die Überprüfung der Quarantäne wird jetzt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Ordnungsbehörden und mit weiteren auswärtigen Kräften deutlich verstärkt werden.

Der Schlachthof wurde bereits am Dienstag, 16. Juni, geschlossen. Heute folgte der Lebensmittelbetrieb. Auch der Werksverkauf steht seit heute Mittag für die Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung. Die Zerlegebetriebe und der Versand werden morgen Abend geschlossen. Der Kreis hatte dem Unternehmen in den Produktionsbereichen noch eine so genannte Arbeitsquarantäne gestattet, um die zuletzt geschlachteten Tiere noch zu Lebensmitteln verarbeiten zu können. Dem Unternehmen werden ab morgen nur in eng begrenzten Bereichen eine Arbeitsquarantäne (wie der Personalverwaltung, Unternehmensführung, Technik) eröffnet sein. Arbeitsquarantäne bedeutet, dass die Betroffenen sich nur zu Hause, in den zugelassen Betriebsbereichen und unter Beachtung von Hygieneauflagen auf dem direkten Weg zur Arbeit und zurück aufhalten dürfen.

Die Maßnahmen zu den weiteren Betriebsschließungen werden von Kreismitarbeitern, die dort unter anderem in der Fleischkontrolle tätig sind, begleitet und überwacht. So haben sie unter anderem Tore verplombt, Eingänge überwacht und Lkws kontrolliert. Die Schließungen umfassen einen Zeitraum von 14 Tagen.

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Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.