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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 322 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Kreis GT: Keine neue Corona-Welle bei Tönnies

Bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind mehr als 30 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon sind laut dem Kreis Gütersloh aber nur drei Patienten neu infiziert. Die restlichen positiv getesteten Menschen sind sogenannte Altpositive. Bei denen war schon bei den Reihentestungen das Coronavirus festgestellt worden. Nachdem dann die zweiwöchige Quarantäne abgelaufen war, wurden sie erneut positiv getestet. Laut dem Robert Koch Institut sind diese Patienten zwar nicht mehr infektiös, sind aber erneut unter Quarantäne gestellt worden.

 

Hier die Pressemitteilung des Kreises:

Keine zweite Welle bei Tönnies

Gütersloh. Gestern haben die Reihentestungen bei Tönnies positive Befunde gebracht. Von insgesamt 7.300 Abstrichen, die seit dem 13. Juli nunmehr zweimal wöchentlich genommen werden, kamen 31 positive Befunde zurück.

Aus Sicht der Abteilung Gesundheit kann von einer zweiten Welle nicht die Rede sein. Die Fachleute sind sich einig, dass die positiven Tests zum größten Teil auf Restpositivität aus der ersten Welle zurückzuführen sind. Von 31 der positiven Befunde sind lediglich 3 echte Neuinfektionen, 18 ließen sich nach Datenabgleich solchen Personen zuordnen, die in der ersten Welle infiziert waren, die Quarantänezeit in Isolation durchlaufen haben und jetzt nicht mehr infektiös sind. Allerdings gehen diese Personen zunächst wieder in Quarantäne und werden einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Die restlichen 10 Positivtests gehören zu Personen außerhalb des Kreises Gütersloh und werden von den dortigen Gesundheitsämtern bearbeitet. Seit der Schlachtbetrieb bei Tönnies wieder läuft, müssen alle Mitarbeiter die auf dem Betriebsgelände tätig sind, zweimal pro Woche abgestrichen werden. Darüber hinaus wurde das Unternehmen verpflichtet, eine Testung von Reiserückkehrern eine Woche lang täglich durchzuführen. Bei den drei neu infizierten Personen läuft derzeit das Kontaktmanagement. Die zuständigen Gesundheitsämter für die übrigen positiv getesteten Personen sind informiert.

Weitere Infektionen bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück

Update 11:00 Uhr

Bei Tönnies sind weitere Mitarbeiter positiv auf das Corona getestet worden. Nach Angaben des Fleischkonzerns gibt es acht weitere Infektionen. Das Virus ist laut Tönnies bei insgesamt 30 Mitarbeitern nachgewiesen worden. Das Unternehmen spricht von 22 Altfällen. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter, die schon bei früheren Untersuchungen positiv getestet worden waren. Ob es sich bei den acht weiteren Mitarbeitern ebenfalls um Altfälle handelt, werde gerade mit dem Kreis abgeglichen. Zur Vorsicht habe Tönnies sofort den Zugangschip zum Unternehmen gesperrt. Die Betroffenen seien informiert und in Quarantäne gebracht worden. Die sei auch mit den Kontaktpersonen geschehen.

 

Update 10:15 Uhr

Erst seit einigen Tagen wird bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wieder geschlachtet. Und jetzt haben sich schon wieder Arbeiter dort mit dem Coronavirus infiziert. Eine Sprecherin des Kreises Gütersloh nahm die zunächst genannte Zahl 20 zurück. Es können weniger Neu-Infizierte aber auch mehr sein. Das werde ab 11 Uhr im Krisenstab des Kreises Gütersloh ermittelt. Zu klären sei dabei, ob es sich um Neuinfektionen handle oder um Infektionen die aus der ersten Welle stammen. 

 

 

Coronavirus offenbar von Westfleisch zu Tönnies übergeschwappt

Der massive Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist wohl auf Kontakte zu Westfleisch-Mitarbeitern zurückzuführen. Und ein Mitarbeiter in der Rinderzerlegung bei Tönnies soll das Virus dann im Stammwerk verteilt haben – ein Expertenteam ist sich sicher, in ihm den „Superspreader“ gefunden zu haben.

Der Mitarbeiter hat nach Einschätzung der Wissenschaftler die Viren auf mehrere Menschen im Umkreis von mehr als acht Metern übertragen.  Möglich sollen das die Bedingungen im Zerlegebetrieb gemacht haben – also kalte Temperaturen, wenige frische Luft, konstante Luftumwälzung durch die Klimaanlage – alles gepaart mit anstrengender körperlicher Arbeit.

Außerdem sollen alle Tönnies-Mitarbeiter mit denselben Viren infiziert gewesen sein, die vorher nur bei Infizierten im Westfleisch-Schlachthof in Dissen nachgewiesen wurde.

Neue Vorwürfe gegen Werkvertragsfirma Besselmann

In Harsewinkel gibt’s neue Vorwürfe gegen die Werkvertragsfirma Besselmann: Laut NW hat das Unternehmen einen Teil des Juni-Lohnes von Arbeiterinnen und Arbeitern einbehalten.  Sie arbeiten in einem Harsewinkler Lebensmittelunternehmen, 150 Euro sollen sie weniger bekommen haben. Laut Zeitungsrecherche begründet Besselmann das mit dem Hinweis auf einen möglichen Produktionsausfall, der in dem Lebensmittelunternehmen durch einen Coronaverdacht entstehen könnte. Die Beelener Werkvertragsfirma Besselmann setzt auch bei Tönnies Arbeiter aus Südosteuropa ein.

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.