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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 317 von 423


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Bayern erlässt Beherbergungsverbot für Menschen aus Gütersloh - Niedersachsen nicht

Die Auswirkungen für die Menschen hier im Kreis Gütersloh durch den Corona-Massenausbruch bei Tönnies sind massiv. Jetzt hat das Land Bayern ein Beherbergungsverbot für Menschen aus dem Kreis erlassen.

Hotels in Bayern dürfen künftig keine Gäste mehr aufnehmen, die aus einem Kreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Durch den Ausbruch bei Tönnies liegt der Kreis Gütersloh deutlich über dieser Grenze. Eine Ausnahme gibt es für Gäste, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Niedersachsen sieht trotz des massiven Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh aktuell keinen Grund zum Abweisen von Touristen aus der angrenzenden Region. "Wir
werden verhältnismäßig und angepasst reagieren", sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung.

Sie sagte aber auch, dass Vermieter etwa von Ferienwohnungen Buchungen von Touristen aus dem Kreis Gütersloh stornieren könnten. Außerdem könne es vorkommen, dass die Polizei Autofahrer aus der
Region Gütersloh nach Zweck und Ziel einer Reise frage. Eine Handhabe, Menschen von dort abzuweisen, gebe es aber nicht.
 

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Kreis Gütersloh sucht 150 Dolmetscher

Der Kreis Gütersloh sucht ab sofort 150 Dolmetscher. Sie sollen die Kreisverwaltung beim Übersetzen der Sprachen Rumänisch, Bulgarisch und Polnisch unterstützen und als Honorkräfte bis zum 30. September arbeiten. Sie unterstützen die mobilen Teams im Corona-Außeneinsatz, das Kontaktpersonenmanagement und das medizinische Personal. Der Kreis Gütersloh erwartet, dass sie die Muttersprache und Deutsch fließend beherrschen. Interessierte melden sich telefonisch bei Cora Geist, Telefon: 05241 85-4596 oder unter E-Mail: C.Geist@kreis-guetersloh.de.

NRW-Ministerpräsideent Laschet kündigt Lockdown an

DGB fordert Lohnfortzahlung für alle Tönnies Arbeiter

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert Unterstützung für die Werkvertragsarbeiter seitens der Firma Tönnies. Der Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern solle eine Lohnfortzahlung für die Mitarbeiter ermöglichen, die jetzt in Quarantäne festsitzen. Die Arbeitsverträge der Werkvertragsarbeiter sehen Lohnfortzahlungen eigentlich nicht vor. Aber Tönnies dürfe sich in der aktuellen Situation nicht aus der Verantwortung stehlen, so die DGB Regionsvorsitzende Anke Unger im Radio Gütersloh Interview. Sie befürchtet, dass diese ansonsten in der Armutsfalle landen. Auch sei ungeklärt, inwieweit die Werkvertragsarbeiter krankenversichert sind. Der DGB unterstützt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, der das System der Werkverträge abschaffen möchte.

Corona-Krise: NRW-Ministerpräsident Laschet kündigt Lockdown im Kreis Gütersloh an

Die Corona-Maßnahmen werden im Kreis Gütersloh verschärft. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigte einen Lockdown für den Kreis Gütersloh an. "Es gilt die Situation zu beruhigen", sagte Laschet. Es treten wieder die Schutzmaßnahmen in Kraft, die bundesweit noch im März gegolten haben. Dazu gehören beispielsweise Kontaktbeschränkungen. Der Lockdown soll bis zum 30. Juni gelten. Gleichzeitig werden die Testungen ausgeweitet werden, um die Corona-Situation im Kreis Gütersloh besser einschätzen zu können. "Nächste Woche am 30. Juni wissen wir mehr und werden die Situation dann neu bewerten", sagte Laschet. Er versprach, den Lockdown möglichst schnell wieder aufzuheben. Es ist das erste Mal, dass ein Lockdown für einen einzigen Kreis verfügt wird. "Man dürfe die Menschen im Kreis Gütersloh nicht unter einen Generalverdacht stellen", betonte Laschet. Fitnesstudios, Kinos und Bars müssen wieder geschlossen sein. Sport in geschlossenen Räumen und zahlreiche Kulturveranstaltungen sind verboten.

Zum Foto: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei seinem Besuch am Sonntag in Gütersloh.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.