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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 30 von 314


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Softwareprobleme: Corona-Zahlen des Kreises Gütersloh beim Robert-Koch-Institut fehlerhaft

Der Kreis Gütersloh hat momentan Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Corona-Zahlen. Ein Softwareproblem sorgte dafür, dass die Daten nicht an das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrum Gesundheit übermittelt wurden. Die dort momentan angegebenen Daten sind deshalb fehlerhaft. Der Softwarehersteller arbeitet derzeit an einer Lösung. Der Kreis Gütersloh ist zuversichtlich, dass morgen die Daten wieder übermittelt werden können. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist die Zahl der aktiven Corona-Fälle um 52 auf 619 gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht zurückgegangen und beträgt 102. Dieser Wert beruht auf den richtigen Daten des Kreises Gütersloh.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Software macht Probleme

Der Kreis Gütersloh hatte am Donnerstag, wie jeden Tag, seine neuen Coronazahlen dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) mitgeteilt. Ein Softwareproblem führte jedoch dazu, dass diese Daten nicht übertragen worden sind. Das hat zur Folge, dass sowohl auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts als auch auf den Internetseiten des LZG eine deutlich niedrigere Inzidenz angezeigt wird – und eine geringere Zahl an Todesfällen. Der Softwarehersteller arbeitet an einer Lösung, es ist davon auszugehen, dass die Zahlen am Samstag in den LZG- und RKI-Daten berücksichtigt sind. Ob bis dahin auch die Zahl der Todesfälle auf dem gleichen Stand ist, bleibt abzuwarten. Seit mehreren Tagen steht der Kreis Gütersloh mit dem LZG im Austausch, weil die Angaben um einen Fall abweichen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. Januar, 0 Uhr, 12.227 (21. Januar: 12.162) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.402 (21. Januar: 11.287) Personen als genesen und 619 (21. Januar: 671) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 22. Januar 102,1 (21. Januar: 106,1). Auf den RKI-Wert wurde aus den eingangs geschilderten Gründen verzichtet, die Inzidenz beruht auf der Datenbank des Kreises Gütersloh. Von den 619 noch infizierten Personen befinden sich 539 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 80 Patienten (21. Januar: 89) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (21. Januar: 13) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (21. Januar: 9). Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind zwei über 80-jährige Personen aus Gütersloh und Halle (Westf.). Seit Beginn der Pandemie sind 206 Personen (21. Januar: 204) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

227

226

13

13

1

77,4

Gütersloh

3.773

3.756

181

191

73

92,9

Halle (Westf.)

498

488

40

42

17

124,7

Harsewinkel

701

699

31

32

15

65,7

Herzebrock-Clarholz

550

548

16

24

8

83,8

Langenberg

249

247

7

7

3

69,3

Rheda-

Wiedenbrück

2.407

2.398

100

109

24

145,3

Rietberg

1.057

1.051

53

59

9

122,4

Schloß Holte-Stukenbrock

747

740

 

40

40

20

86,6

Steinhagen

410

409

29

35

12

68,1

Verl

895

894

56

63

13

138,6

Versmold

524

520

40

46

6

87,0

Werther (Westf.)

189

186

13

10

5

96,6

Summe

12.227

12.162

619

671

206

102,1

Davon genesen

11.402

11.287

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Corona-Bürgerhotline jetzt auch am Wochenende erreichbar

Der Kreis Gütersloh erweitert ab sofort die Sprechzeiten der Corona-Bürgerhotline des Gesundheitsamtes. Die Bürgerhotline ist jetzt auch samstags und sonntags von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Der Kreis Gütersloh rechnet aktuell mit einem höheren Informationsbedarf. Die Verwaltung bittet allerdings um etwas Geduld, da es wegen vieler Anrufe auch zu Wartezeiten kommen kann.

SPD im Gütersloher Kreistag: Kostenlose FFP2-Masken für alle ab 12 Jahren

FFP2-Masken kostenlos für alle im Kreis Gütersloh ab 12 Jahren – das möchte die SPD im Kreistag. Einen entsprechenden Antrag haben die Sozialdemokraten im kommenden Gesundheitsausschuss des Kreises gestellt. Jeder im Kreis Gütersloh ab zwölf Jahren soll kostenlos FFP2-Masken bekommen, und zwar sieben Stück. Das kostet laut SPD rund 2,3 Millionen Euro. Aufgrund neuer Landesvorschriften würden diese Corona-Folgekosten den aktuellen Kreishaushalt aber nicht belasten. Ab Montag gilt eine verschärfte Maskenpflicht. Dann dürfen zum Beispiel in Bussen und Bahnen, Supermärten, in Arztpraxen und in Gottesdiensten nur noch OP- oder FFP2-Masken getragen werden.

 

SPD-Antrag:

„Antrag zur Beratung und Beschlussfassung im Ausschuss für Gesundheit am 27.01.2021, im Ausschuss Wirtschaft, Digitales, Finanzen und Rechnungsprüfung am 17.02.2021, im Kreisausschuss am 22.02.2021 und im Kreistag am 01.03.2021 zur zeitnahen Verteilung von kostenlosen FFP2 Masken an alle Einwohner*innen des Kreises.

Sehr geehrter Herr Dr. Sökeland, sehr geehrte Frau Lange, sehr geehrter Herr Landrat Adenauer,

die SPD-Kreistagfraktion stellt folgenden Antrag zur Beratung zu den oben aufgeführten Ausschüssen:

1.Die Kreisverwaltung wird beauftragt, zeitnah an alle Einwohner*innen des Kreises ab 12 Jahren mindestens 7 kostenlose FFP2 Masken zu verteilen.

2.Bei dem Produkt 202 (Covid-19 Management) werden für die Maßnahme Mittel in Höhe von 2,3 Mio. € veranschlagt.

Begründung: Die Corona-Pandemie hat unseren Kreis trotz sinkender Inzidenzzahlen weiter fest im Griff. Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand 16.01.2021 immer noch deutlich über 100. Über 180 Menschen haben im Umfeld der Pandemie bisher ihr Leben verloren.

Der Einsatz von FFP2-Masken ist mittlerweile auch in der Öffentlichkeit immer mehr im Fokus der Diskussion. Gegenüber den Alltagsmasken und normalen Mund-Nasen-Masken schützen sie nicht nur die Kontaktpersonen, sondern, wenn richtig eingesetzt, auch den Träger vor einer Infektion. Deshalb ist der großflächige Einsatz ein sinnvolles Element des Gesundheitsschutzes, der eine wichtige Aufgabe des Kreises und seiner Institutionen darstellt.

Um eine weitreichende Verteilung und korrekten Einsatz der FFP2 Masken zu erreichen, ist aus unserer Sicht, eine kostenlose Verteilung der Masken verbunden mit einer Informationskampagne zum richtigen Tragen, erforderlich, auch um einkommensschwache Bevölkerungsgruppen zu entlasten und eine hohe Akzeptanz zu erreichen.

Kosten:

Bezugsberechtigt sollen alle Bürger des Kreises über 12 Jahren sein, um nicht verschiedene Maskengrößen ankaufen zu müssen. Bei einem Maskenpreis von 0,5-1 € pro Stück und einem Bevölkerungsanteil von etwa 300.000 Menschen wird die Versorgung bei 7 Masken etwa 2,1 Millionen € kosten. Hinzu kommt noch ein Aufwand für die Verteilung und Infokampagne von etwa 200.000 €.

Die grobgeschätzten Kosten dieser Maßnahme werden also etwa 2,3 Millionen Euro sein. Setzt man diese Kosten aber gegenüber den bisherigen kreisweiten finanziellen Folgen der Pandemie, erscheinen sie niedrig und gerechtfertigt. Zudem belasten sie aufgrund des NKF-CIG den Haushalt 2021 nicht.“

Maskenverweigerer rastet im Zug zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh aus

Im Zug von Rheda-Wiedenbrück nach Gütersloh ist ein Maskenverweigerer ausgerastet. Er beleidigte Bundespolizisten und schlug um sich. Der Deutsche, kasachischer Herkunft, wollte auch nach mehrfacher Aufforderung des Zugbegleiters keine Maske tragen. Auch den Zug wollte er auf keinen Fall verlassen. Der Zugbegleiter rief die Bundespolizei, die der 53-Jährige als Nazis und Rassisten beschimpfte. Die Situation eskalierte: Beim Verlassen des Zuges wehrte sich der Maskenverweigerer und schlug um sich. Die Fahrt endete für ihn am Gütersloher Bahnhof – jetzt hat er mehrere Verfahren am Hals.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.