Responsive image

on air: 

Monika Olszewski
---
---
Mikroskop_Labor_Probe
Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 283 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Virus geht in die Breite - Inzidenz sinkt im Kreis Gütersloh auf 52,1

Die Corona-Situation im Kreis Gütersloh bleibt angespannt. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz heute früh zwar auf 52,1 leicht gesunken, liegt aber nach wie vor über dem Warnwert von 50. 

Der Corona-Virus ist im Kreis Gütersloh in der ganzen Breite der Bevölkerung angekommen. Betroffen sind junge Azubis genauso wie Altenheimbewohner. Anfang des Jahres sorgten die Rückkehrer aus dem Ski-Urlaub und im Sommer der Corona-Ausbruch bei Tönnies für einen Anstieg der Infektionszahlen. Diesmal ist kein direktes Ereignis dafür verantwortlich, heißt es von der Kreisverwaltung. Viele Infektionen lassen sich allgemein auf private Feiern zurückführen.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Gefährdungsstufe zwei ist erreicht

Gütersloh. Corona ist mit dem neuerlichen Überschreiten der 50er-Inzidenz in der Breite des Kreises angekommen. Zu dieser epidemischen Lage erlässt der Kreis Gütersloh eine weitere Allgemeinverfügung. Sie tritt am Dienstag, 20. Oktober um Null Uhr in Kraft. Waren es im Frühjahr einige Hot-Spots, beispielsweise durch Ski-Urlaubsrückkehrer oder kleinere Ausbrüche, die sich lokalisieren ließen, und im Sommer die Belegschaft eines Fleischzerlegungsbetriebes sowie reiseassoziierte Infektionen, so ist das Infektionsgeschehen mittlerweile diffus. Betroffen sind laut ärztlicher Auskunft mittlerweile alle Alterststufen vom jungen Azubi bis zur Altenheimbewohnerin.

Corona geht in die Breite

Dies trifft Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet, wie Kitas, Schulen, Praxen, Altenpflege-Einrichtungen, Firmen und Kirchengemeinden. Viele Infektionen gehen auf Feiern im privaten Raum zurück.

Geografisch gesehen ist der Süden des Kreises Gütersloh stärker infiziert als der Norden. Weniger betroffen sind derzeit die Kommunen Versmold und Langenberg. Beide grenzen jedoch an den Kreis Warendorf und Versmold zudem an den Landkreis Osnabrück, die beide als Risikogebiete gelten. Obendrein sind die Kommunen umringt von Städten und Gemeinden innerhalb des Kreises Gütersloh, die selbst schon hohe Inzidenzen haben.

In einer kleineren Kommune reicht bereits die Infektion einer Familie mit fünf Personen – und schon ist der Inzidenzwert von 50 Infektionen binnen sieben Tagen erreicht oder überschritten. Derzeit kann aufgrund der gestreuten Gesamtlage in Nordrhein-Westfalen und steigender Infektionszahlen im gesamten Kreis Gütersloh ein Überspringen des Virus‘ auf die noch weniger stark betroffenen Städte nicht ausgeschlossen werden. Aus gesundheitsfachlicher Perspektive macht es daher Sinn, die verschärften Regelungen der Gefährdungsstufe 2 auf das gesamte Kreisgebiet – ohne Ausnahme anzuwenden. Die Ausnahme eines (noch!) minder betroffenen Stadtgebietes würde dieses zudem einer erhöhten Gefahr aussetzen. Denn niemand kann vorhersagen, wie sich derzeit untersagte Aktivitäten dann in dieses Stadtgebiet verlagern (Feiern, Einkaufstourismus, Verlagerung von Gruppenaktivitäten in diese Kommune). Ziel des Infektionsschutzes ist es jedoch, Menschen in einer epidemischen Lage zu schützen. Die kreisangehörigen Kommunen äußersten keine Bedenken gegen dieses Vorgehen und hielten zudem keine weiteren Zonen für erforderlich, in denen die Mundschutzpflicht draußen festgeschrieben wird.

Kreisverwaltung verstärkt Personal

Folgerichtig wurde bereits in der vergangenen Woche der Zyklus von Lagebesprechungen und Krisenstabssitzungen wieder verkürzt. Aus allen Fachbereichen der Kreisverwaltung ist Personal zur Unterstützung der Abteilung Gesundheit angefordert, gegebenenfalls wird weiterer Bedarf an externer Verstärkung angemeldet. 65 bereits bewilligte Stellen für die Abteilung Gesundheit sind in der Ausschreibung beziehungsweise sogar schon besetzt.

Jetzt, da das Virus in der gesamten Bevölkerung angekommen ist, wird mithilfe der mobilen Teams immer dort getestet, wo sich das Infektionsgeschehen zeigt. Noch im Sommer waren Massentests unternommen worden. Sie dienten als Screening, ob außerhalb des Hotspots in der Fleischverarbeitung das Virus präsent ist. Zunehmend schwierig zeigt sich mittlerweile die Kontaktpersonennachverfolgung, an der Personal des Kreises mit Hochdruck arbeitet. Die Zahl der nicht-reiseassoziierten Fälle hat sich seit dem Ferienende deutlich erhöht. Damit zeichnet sich der bundesweite Trend auch auf Kreisebene ab. Das Gebot der Stunde lautet daher, die Anzahl der eigenen Kontakte zu reduzieren. So verlangsamt man Infektionsketten und sie bleiben nachverfolgbar.

Corona-Testungen werden mittlerweile auch routinemäßig von einigen Arbeitgebern selbst veranlasst. Zudem testen niedergelassene Ärzte, die dem Rahmenvertrag der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe beigetreten sind.

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

• Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

• Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

• An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).

• In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

 

Verl will Sperrstunde stark kontrollieren

In Verl hat der Krisenstab der Stadt seine Arbeit wieder aufgenommen. Weil der Inzidenzwert im Kreis Gütersloh die kritische Marke von 50 heute überschritten hat, gelten auch in Verl neue Regeln. Unter anderem wird die Sperrstunde für gastronomische Betriebe verstärkt vom Verler Ordnungsamt kontrolliert. Dazu gehört auch, dass ab 23 Uhr kein Alkohol an Kiosken oder Tankstellen verkauft wird. Für alle anstehenden Veranstaltungen werden die vorliegenden Hygienekonzepte jetzt nochmal auf den Prüfstand gestellt, so die Stadt Verl. Zudem wird darauf hingewiesen, das Rathaus nur in dringenden Angelegenheiten zu besuchen. 

Ferienspiele in Gütersloh abgesagt

Wegen der steigenden Infektionszahlen hat die Stadt Gütersloh die Ferienspiele abgesagt. In Blankenhagen, Spexard und Pavenstädt wird noch eine Notfallbetreuung angeboten. Allerdings gilt dieses Angebot nur für angemeldete Kinder, die eine schriftliche Bestätigung erhalten haben.

24 Corona-Neuinfektionen im Kreis - neue NRW-Verordnung tritt morgen in Kraft

Der Kreis Gütersloh hat detaillierte Zahlen zu den aktuellen Coronafällen bei uns herausgegeben. Heute überschreitet der Kreis den 50er-Grenzwert und kommt auf eine sieben-Tage-Inzidenz von 53,7 auf 100.000 Einwohner, was auch uns zu einem Corona-Risikogebiet macht. Insgesamt sind seit gestern 24 bestätigte Corona-Neuinfektionen in die Statistik für den Kreis eingegangen.

223 Menschen gelten im Kreis Gütersloh aktuell als infiziert. Die meisten befinden sich isoliert zuhause. 15 Menschen werden wegen des Coronavirus im Moment in unseren Krankenhäusern behandelt, zwei davon intensivmedizinisch.

Weil wir den Inzidenzwert von 50 überschreiten, gilt ab morgen die neue Verordnung des Landes, wonach sich unter anderem höchstens fünf Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen.

 

Die Pressemitteilung des Kreises:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 19. Oktober, 0 Uhr, 3.339 (18. Oktober: 3.315) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.095 (18. Oktober: 3.078) Personen als genesen und 223 (18. Oktober: 216) als noch infiziert. Von den 223 noch infizierten Personen befinden sich 208 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 15 Patienten (18. Oktober: 13) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (18. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Oktober 53,7 (18. Oktober: 49,6). Damit ist der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerüberschritten und der Kreis Gütersloh erreicht die Gefährdungsstufe 2 per Allgemeinverfügung. Diese tritt ab Dienstag, 20. Oktober, in Kraft und basiert auf den festgelegten Maßnahmen des Landes NRW. Demnach gelten folgende Regelungen.

 

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

•           Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

•           Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

•           An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).

•           In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

 

Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet ist inzwischen diffus und verteilt sich über alle gesellschaftlichen Gruppen sowie Einrichtungen. Dazu gehören beispielsweise Kitas, Schulen, Alten-Einrichtungen, Kirchengemeinden, Firmen, Familien oder Praxen. Die Allgemeinverfügung gilt solange bis die Inzidenzzahl sieben Tage lang unter 50 liegt.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

43

43

4

4

0

Gütersloh

963

955

93

91

3

Halle (Westf.)

86

85

6

5

5

Harsewinkel

145

145

10

13

1

Herzebrock-Clarholz

165

163

16

16

0

Langenberg

104

103

2

1

0

Rheda-Wiedenbrück

1144

1138

26

20

0

Rietberg

196

195

21

22

0

Schloß Holte-Stukenbrock

106

102

17

13

1

Steinhagen

97

96

9

8

8

Verl

185

185

8

8

0

Versmold

69

69

5

9

0

Werther (Westf.)

36

36

6

6

3

Summe

3339

3315

223

216

21

Davon genesen

3095

3078

 

 

 

Hier gibt es weitere Informationen rund um die Corona-Pandemie im Kreis Gütersloh.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.