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Monika Olszewski
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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 278 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Menschen im Kreis sollen Kontakte reduzieren

Das Kreisgesundheitsamt appelliert an die Bürger im Kreis, ihre privaten Kontakte auf die nötigsten zu beschränken. Wenn jeder mitmache und die eigenen Kontakte reduziere, helfe das, gefährdete Personenkreise zu schützen, so der Krisenstabsleiter Wilhelm Gröver. Die Zahl von 94 Neuinfektionen innerhalb eines Tages sei ein Hinweis darauf, dass auch die Zahl der zu behandelnden Patienten im Krankenhaus steigen werde. Es gelte den Prozess zu verlangsamen, damit die Kliniken nicht überfordert werden, so der Kreis Gütersloh. Insgesamt gibt es bei uns 53 Intensivbetten, in 44 davon können Menschen beatmet werden.

Weil das Ausbruchsgeschehen weiter unspezifisch ist und keinem Hotspot zugeordnet werden kann, wird auch die Kontaktnachverfolgung der Corona-Infizierten zunehmend schwerer. Die Kreisverwaltung hat die Bezirksregierung deshalb um Hilfe gebeten und forderte weitere 25 Mitarbeiter an.

Die Pressemitteilung des Kreises:

Von gestern auf heute hat es im Kreis Gütersloh 94 Corona-Neuinfektionen gegeben. Der Kreis Gütersloh macht keine Massentestungen, sondern testet immer dort, wo die Infektion sich zeigt. Dazu rücken die vier mobilen Teams aus und nehmen Abstriche. Zunehmend melden sich symptomatische Patienten in den Hausarztpraxen. Zum Vergleich: Im Sommer fanden Massentests in vier bis sechs Testzentren im Kreis Gütersloh statt. Binnen weniger Tage wurden tausende Tests gemacht, von denen (außerhalb der Fleisch verarbeitenden Betriebe) nur wenige positiv waren. Das ist nun anders. Uns trifft gerade ein weiterhin sehr unspezifisches Ausbruchsgeschehen bislang ohne nennenswerte Hotspots. Diese Entwicklung kann sich allerdings sehr dynamisch verändern. So sieht das auch Professor Dr. Dietrich Paravicini, emeritierter Intensivmediziner des Städtischen Klinikums Gütersloh. Er unterstützt momentan die Abteilung Gesundheit des Kreises: „Das Virus unterscheidet nicht zwischen Oktoberfest, Kirmes und privater Feier! Daher kann ich als Mediziner nur eindringlich an die Vernunft appellieren: Bleiben Sie mit Abstand sicher. Vermeiden Sie alle Kontakte, die nicht notwendig sind – gerade im privaten Bereich.“

Die hohe Zahl an Neuinfektionen ist der erste Indikator für das, was kommen wird: Ein Anstieg der hospitalisierten Patienten. Zunehmend werden Patienten dort gegebenenfalls sogar intensivmedizinisch versorgt und beatmet. Diesen Prozess gilt es zu verlangsamen, damit die Kliniken nicht überfordert werden. Im Kreis Gütersloh gibt es 53 Intensivbetten; bei 44 davon ist eine Beatmung möglich. Mit drei durch Covid-Patienten belegten Intensivplätzen ist die Lage momentan entspannt. Dies kann sich aufgrund der Infektionsdynamik aber ändern.

 

Kontaktpersonenmanagement

Im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober wurden 186 neue Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der positiven Fälle befindet sich damit auf einem deutlich erhöhten Niveau im Vergleich zur Vorwoche (128 Fälle). Selbst wenn die Kontaktpersonennachverfolgung zunehmend schwieriger wird und man die Ausgangsperson für ein Infektionsgeschehen nicht mehr in jedem Fall findet, so bleibt es vordinglich wichtig, die gefährdeten Personenkreise zu schützen. Daher appelliert Wilhelm Gröver, aktuell Krisenstabsleiter: „Wenn jeder mitmacht und die eigenen Kontakte reduziert, dann ist das ein wirksamer Beitrag. Wir müssen lernen, mit Corona zu leben, ohne dass die Wucht die Schwächsten in der Gesellschaft trifft.“

 

In der Kreisverwaltung ist bereits im großen Umfang Personal aufgestockt worden, binnen der nächsten Tage wird nochmals verstärkt. „Dazu haben wir gestern ein Amtshilfeersuchen über 25 Verwaltungs-Personen an die Bezirksregierung Detmold gestellt“, so Ingo Kleinebekel, Leiter des Dezernates Personal, Finanzen und zentrale Dienste. Weitere 50 Büroplätze werden freigezogen, um die neuen Mitarbeiter in räumlicher Nähe zur Abteilung Gesundheit unterbringen zu können. Diese hat heute mit zirka 130 Mitarbeitern doppelt so viele, wie noch zu Jahresbeginn.

 

Differenzen in den Fallzahlen

Immer wieder sind Bürgerinnen und Bürger über die Differenz in den Fallzahlen zwischen dem Robert Koch-Institut und dem Kreis Gütersloh irritiert. An der Behebung dieser Differenzen wird gearbeitet. Sie liegen in unterschiedlichen Datenbanksystemen und verschiedenen Zeitpunkten der Auswertung begründet. Nicht ganz auszuschließen sind auch gelegentliche Übertragungsfehler und Korrekturen, die noch eingearbeitet werden müssen. Inzwischen bewegt sich die Differenz im einstelligen Bereich.

 

Schulen /Kitas

Den kreiseigenen Schulen wurde empfohlen, CO²-Ampeln zu beschaffen und aus dem Betrieb Lüftungsregeln abzuleiten. In Kindertagesstätten gibt es vereinzelt Infektionsfälle, die zumeist zu Teilschließungen führen.

 

Weitere aktuelle Informationen zur aktuellen Corona-Lage im Kreis findet ihr hier.

Fragen rund um die Berichterstattung zur Corona-Pandemie im Kreis beantworten wir hier.

Steiler Anstieg: 94 Corona-Neuinfektionen im Kreis Gütersloh

Im Kreis Gütersloh stecken sich immer mehr Menschen mit dem Corona-Virus an. Die Kreisverwaltung meldet 94 Neuinfizierte und 311 aktuelle Corona-Fälle.

Ein Corona-Wert von mehr als 100 ist nur eine Frage der Zeit. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 68,8 – Tendenz stark steigend. Die 94 Neuinfektionen von heute sind im Vergleich zu den 49 von gestern fast eine Verdoppelung. Das hat auch für einen steilen Anstieg der aktuell Infizierten gesorgt, denn den 94 Neuinfektionen stehen nur 25 genesene Fälle gegenüber.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

94 Neuinfektionen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 23. Oktober, 0 Uhr, 3.513 (22. Oktober: 3.419) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.181 (22. Oktober: 3.156) Personen als genesen und 311 (22. Oktober: 242) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. Oktober 68,8 (22. Oktober: 57,3). Von den 311 noch infizierten Personen befinden sich 292 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (22. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (22. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (22.Oktober: 1) muss beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

44

44

4

5

0

Gütersloh

1039

995

136

101

3

Halle (Westf.)

98

93

16

12

5

Harsewinkel

153

149

15

12

1

Herzebrock-Clarholz

171

167

16

12

0

Langenberg

105

105

3

3

0

Rheda-Wiedenbrück

1159

1153

27

26

0

Rietberg

214

205

30

23

0

Schloß Holte-Stukenbrock

111

106

16

11

1

Steinhagen

103

100

12

11

8

Verl

201

193

23

16

0

Versmold

71

70

3

3

0

Werther (Westf.)

44

39

10

7

3

Summe

3513

3419

311

242

21

Davon genesen

3181

3156

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Corona-Pandemie: Sieben-Tage-Inzidenz klettert im Kreis Gütersloh auf 68.8

Die Corona-Welle breitet sich im Kreis Gütersloh immer schneller aus. Wie das Robert-Koch-Institut am Morgen mitteilte, ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter in die Höhe geschnellt. Im Kreis Gütersloh beträgt sie jetzt 68,8. 

Der Trend geht ungebrochen nach oben. Die 49 Neuinfektionen gesten haben das schon angedeutet. Der Kreis Gütersloh wird erstmal eine Corona-Riskogebiet bleiben. 242 Menschen sind nach gestrigem Stand infiziert, auch in den Krankenhäusern nimmt die Zahl der Corona-Patienten zu. Mittlerweile sind es 19. In Bielefeld ist die Entwicklung ähnlich. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,9.

Zusätzliche Busse in Gütersloh nach den Ferien

Im Busbetrieb in Gütersloh wird auf die erhöhten Coronafallzahlen reagiert. Die Stadtbus GmbH setzt ab Montag zum Schulstart mehr Busse ein. Die zusätzlichen Busse verstärken den Verkehr während des Schulbetriebs, damit mehr Abstand unter den Fahrgästen geleistet werden kann. Die Busse fahren morgens und mittags. Das Zusatzangebot soll zunächst bis zu den Weihnachtsferien bestehen bleiben.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.