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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 277 von 425


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Quarantänen dauern im Kreis Gütersloh an

Noch 215 Menschen im Kreis Gütersloh mit dem Corona-Virus infiziert

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Corona: Quarantänen dauern an

Infektionsschutz bislang erfolgreich

Gütersloh. Quarantäne ist kein Vergnügen – nicht für diejenigen, die in Quarantäne geschickt wurden, noch für die, die immer wieder Menschen in Quarantäne schicken müssen. Ein konsequentes Kontaktpersonenmanagement ist aber der einzige Weg, die Infektionsketten in einem Ausbruchsgeschehen zu kappen. Disziplin des Einzelnen schützt hier die gesamte Gesellschaft. Dazu Krisenstableiter Wilhelm Gröver, der jetzt Dezernent Frank Scheffer nach vier Wochen Krisenstableitung abgelöst hat: „Dass das Management des Kreises Gütersloh bislang erfolgreich war, zeigt vor allem, dass die Ziele im Infektionsmanagement erreicht wurden: Es gibt kaum Bewegungen des Coronavirus‘ aus den Ursprungskreisen rund um Tönnies in die übrige Gesellschaft, beispielsweise in Altenpflegeeinrichtungen hinein, was besonders dramatisch gewesen wäre. Das Überspringen des Virus‘ konnte erfolgreich unterbunden werden, durch die Vorratsquarantäne. Des Weiteren ist es gelungen, die Zahl der Neuinfektionen so gering zu halten, dass es nicht zur Überlastung der regionalen Hospitäler gekommen ist. Und: es hat in der ganzen Zeit seit dem Tönnies-Ausbruch nicht einen einzigen Corona-Sterbefall zu beklagen gegeben.“

In der aktuellen Phase des Ausbruchsgeschehens (heute 215 aktive Fälle bekannt) ist es erforderlich, konsequent die Infizierten von den Nicht-Infizierten zu trennen. Denn nur so lässt sich vermeiden, dass immer neue Familienmitglieder oder Wohngemeinschaftsmitglieder angesteckt werden. Dazu hat der Kreis Gütersloh die Häuser an der Töpferstraße zur Verfügung gestellt. Nachdem eine infizierte Person dorthin umzieht, können die verbliebenen Kontaktpersonen nach Ablauf von 14 Tagen sicher sein, dass sie nicht infiziert wurden. Für die Verbliebenen sind das weitere 14 Tage Quarantäne – kein Vergnügen aber das Mittel der Wahl die Infektionen sicher zu beenden.

Aufgrund der unzulänglichen Adresslisten von Tönnies-Mitarbeitern, die den Behörden während der Pandemie zur Verfügung standen, ist es zu vielen Misslichkeiten gekommen: Manche Häuserblocks mit zwanzig Wohnungen haben ein und dieselbe Adresse. Es war zunächst nicht klar, welche Personen den Tönnies-Kreisen zuzurechnen sind. Vorratsquarantäne gilt in diesem Fall für die gesamte Adresse – eine Sicherheitsmaßnahme, weil es im Infektionsgeschehen immer auch um Zeit geht. Gemeinsam machen sich nun die Ordnungsämter der Kommunen und der Kreis Gütersloh daran, die Listen zu bereinigen, Quarantänen dort zu verkürzen, wo dies mit dem Infektionsschutzgesetz vereinbar ist. Immer wieder müssen die Behörden positiv Getestete von den negativ getesteten Menschen trennen.

Das Robert-Koch-Institut gibt als Grenzwert für einen Lockdown 50 Neuinfektionen pro 100.000 Bewohner in sieben Tagen an. Auch deshalb, weil ein normal ausgestattetes Gesundheitsamt das Kontaktpersonenmanagement bei 50 Fällen so gerade noch stemmen kann. Im Tönnies-Ausbruch lag diese Inzidenzzahl über 300. „Eine Mammutaufgabe. Dass angesichts der Dimension des Ausbruchs keine weiteren Toten und wenig Intensivpatienten zu beklagen sind, dafür dürfen wir dankbar sein“, sagt Wilhelm Gröver in seiner Funktion als Krisenstabsleiter.

Noch 215 Menschen im Kreis Gütersloh mit dem Corona-Virus infiziert

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Quarantänen im Kreis Gütersloh dauern an

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Noch 215 Personen infiziert

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 19. Juli, 0 Uhr, 2.581 (17. Juli: 2.579) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 2.346 (18. Juli: 2.339) Personen als genesen und 215 (18. Juli: 220) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Juli 12,1 (18. Juli: 12,6). Von den 215 noch infizierten Personen befinden sich 208 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 7 Patienten (18. Juli: 7) stationär behandelt. Davon werden 2 Personen (18. Juli: 2) intensivpflegerisch versorgt und eine davon muss beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Menschen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (12. bis 18. Juli) wurden 25 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden zwei Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Zusammenarbeit mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Etwa die Hälfte der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

30

30

0

0

0

Gütersloh

695

692

72

74

2

Halle (Westf.)

55

55

0

0

5

Harsewinkel

112

112

3

3

1

Herzebrock-Clarholz

137

137

13

13

0

Langenberg

85

85

5

5

0

Rheda-Wiedenbrück

1013

1015

103

106

0

Rietberg

147

146

10

9

0

Schloß Holte-Stukenbrock

45

45

4

4

1

Steinhagen

70

70

2

3

8

Verl

118

118

3

3

0

Versmold

51

51

0

0

0

Werther (Westf.)

23

23

0

0

3

Summe

2581

2579

215

220

20

Davon genesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor.

SPD will Corona-Rechnung aufstellen

Die Gütersloher SPD will für die Kosten des Corona-Ausbruchs bei Tönnies eine Rechnung stellen. Es sei an der Zeit, zu klären welche Kosten nicht nur beim Kreis, sondern auch in der Bevölkerung entstanden seien, so Marion Weike, die Landratskandidatin der SPD. Wer die Verantwortung für diese Kosten trage, solle sie auch bezahlen, so Weike weiter.

Sieben-Tage-Inzidenz weiter bei 15

Pressemitteilung des Kreises:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 17. Juli, 0 Uhr, 2.578 (16. Juli: 2.574) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 2.336 (16. Juli: 2.324) Personen als genesen und 222 (16. Juli: 230) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 17. Juli 15,1 (16. Juli: 15,1). Von den 222 noch infizierten Personen befinden sich 217 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 5 Patienten (16. Juli: 5) stationär behandelt. Davon wird 1 Person (16. Juli: 1) intensivpflegerisch versorgt und muss beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

 

In den vergangenen 7 Tagen (10. bis 16. Juli) wurden 19 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden zwei Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden. Kurzbewertung in Zusammenarbeit mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Etwa die Hälfte der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

30

30

0

0

0

Gütersloh

695

697

79

82

2

Halle (Westf.)

55

55

0

0

5

Harsewinkel

112

112

3

3

1

Herzebrock-Clarholz

137

136

12

13

0

Langenberg

83

82

4

5

0

Rheda-Wiedenbrück

1013

1009

107

108

0

Rietberg

145

145

8

8

0

Schloß Holte-Stukenbrock

44

44

3

3

1

Steinhagen

70

70

3

3

8

Verl

120

120

3

4

0

Versmold

51

51

0

1

0

Werther (Westf.)

23

23

0

0

3

Summe

2578

2574

222

230

20

Davon genesen

2336

2324

 

 

 

 

Weitere Infos zur Entwicklung der Corona-Lage gibt es hier.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.