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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 271 von 314


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Arbeitsmarktzahlen in Gütersloh in Krisen-Zeiten auch gutes Zeichen

Rund 8.900 Menschen im Kreis Gütersloh waren im März arbeitslos – und damit weniger, als im Monat davor. Die Corona-Krise schlägt sich in der Statistik noch nicht nieder. Dass weniger Menschen ohne Job waren ist laut Thomas Richter von der Bielefelder Arbeitsagentur aber auch mit Blick auf die Krise ein gutes Zeichen.

Im Radio Gütersloh-Gespräch sagte Agenturchef Thomas Richter: „Egal, wie lange das dauert. Wir werden das schon meistern und zwar ähnlich gut und schnell wie bei der Finanzkrise 2008/09“

Gütersloher Kultureinrichtungen stellen auf "digital" um

Im Kampf gegen das Corona-Virus dürfen keine Veranstaltungen mehr stattfindeN: Kinos, Theater und Museen mussten schließen. Kultureinrichtungen der Stadt Gütersloh haben auf digital umgestellt.

Ganz nach dem Motto: Wenn die Menschen nicht zur Kultur kommen können, kommt die Kultur halt in die Wohnzimmer der Menschen. In einem Facebook-Video nennt Andreas Kimpel von der Stadt Gütersloh einige Beispiele.

Unter anderem das Theater stellt gerade eine Eigenproduktion auf die Beine, die über das Internet gestreamt werden soll. Und auch die Stadt-Bibliothek bietet gerade viele Online-Angebote an.

Hygiene-Experte: Mundschutzpflicht hätte auch Nachteile

Im Kampf gegen das Corona-Virus müssen wir momentan neben der Kontaktbeschränkungen auch mit anderen Maßnahmen leben. Und jetzt ganz aktuell wird auch eine Maskenpflicht diskutiert. Die Stadt Jena und der Landkreis Nordhausen in Thüringen haben bereits angekündigt, dass dort in Supermärkten, Bussen und Bahnen künftig Masken zu tragen sind.

Der Hygiene-Experte des Klinikum Bielefeld, Johannes Kleideiter, sagt: Sinnvoll wäre es, wenn Menschen, die einen grippalen Infekt haben, einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie rausgehen.

Eine Mundschutzpflicht habe aber auch Nachteile. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Außerdem sei das Händewaschen nach wie vor sicherer und wichtiger als ein Mundschutz.

Uni Bielefeld stellt Desinfektionsmittel her

Die Uni Bielefeld hilft in der Corona-Krise mit Desinfektionsmittel und Schutzkleidung. Nach eigenen Angaben kann die Fakultät für Chemie mit Lagerbeständen bis zu 2.000 Liter Desinfektionsmittel herstellen. Es werde an Kliniken verteilt. Außerdem gibt die Uni Bielefeld 100 Schutzanzüge und rund 100 Schutzmasken unterschiedlicher Art heraus, die sonst dort in der Biotechnologie eingesetzt werden.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.