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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 267 von 571


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

IHK Ostwestfalen: "Enttäuschung über Lockdown ohne Perspektive"

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen äußert sich enttäuscht:  Hauptgeschäftsführerin Petra Piegerl-Radtke spricht einem Lockdown ohne Perspektive angesichts sinkender Infektionszahlen. Das sei ein herber Schlag für die Unternehmen, die auf eine schrittweise Öffnung gehofft hatten.

 

Meldung der IHK:

"IHK enttäuscht über Verlängerung des Lockdowns ohne Perspektive
Angesichts der aktuell sinkenden Infektionszahlen ist die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) enttäuscht über die gestern Abend nach dem Bund/Länder-Spitzengespräch in Sachen Corona beschlossene Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März 2021. „Diese Entscheidung ist ein herber Schlag für die Unternehmen, die auf eine schrittweise Öffnung gehofft hatten“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke. „Jeder weitere Tag des staatlich verordneten Stillstands belastet die Firmen massiv und lässt das Insolvenzrisiko steigen“, fügt sie besorgt hinzu.
Die Lage sei sehr angespannt, die finanziellen Reserven der Betriebe häufig aufgebraucht. Die Hoffnung auf die angekündigte und vereinbarte Öffnungsstrategie habe sich nicht erfüllt, das Bundeskanzleramt habe diesen Auftrag nicht umgesetzt. „Leider konnten sich die guten und starken Argumente für eine differenzierte und schrittweise Lockerung nicht durchsetzen“, erläutert Pigerl-Radtke, der in den Beschlüssen eine klare Perspektive für eine Öffnungsstrategie für Unternehmen mit nachhaltigem Hygienekonzept fehlt.
Angesichts der kritischen Lage vieler Unternehmen ruhten die Hoffnungen auf der schnellen und substantiellen Auszahlung der diversen Corona-Hilfen. Die IHK begrüßt deshalb, dass ab sofort die von den Lockdown-Maßnahmen betroffenen Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen können.
Leider seien bisher nicht alle Ankündigungen hinsichtlich der Schnelligkeit und des Umfangs der bisherigen Auszahlungen an Corona-Hilfen erfüllt. „Dies darf sich bei der Überbrückungshilfe III nicht wiederholen. Deshalb müssen die Gelder jetzt schnell ausgezahlt werden, es darf keine weiteren Verzögerungen geben“, resümiert die IHK-Hauptgeschäftsführerin."

Inzidenz im Kreis Gütersloh sinkt weiter - niederigster Wert in Versmold (4,6)

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Aktuell liegt sie bei uns im Kreis Gütersloh jetzt bei 40,3. Am höchsten ist der Inzidenzwert aktuell in Steinhagen mit 87,5, gefolgt von Rheda-Wiedenbrück mit 80,7 und Herzebrock-Clarholz mit 77,8. Die niedrigsten Inzidenzen werden aus Versmold: 4,6; Verl: 11,5 und Harsewinkel mit 11,6 gemeldet. Der Kreis meldet innerhalb eines Tages 41 Corona-Neuinfektionen.

 

Meldung des Kreises Gütersloh

"Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 11. Februar, 0 Uhr, 12.955 (10. Februar: 12.914) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 12.351 (10. Februar: 12.333) Personen als genesen und 361 (10. Februar: 339) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 11. Februar laut RKI 40,3 (10. Februar: 47,1). Anzumerken ist, dass die Zahl der neu gemeldeten Fälle deutlich höher ist als am Vortag (41 statt 13). Von den 361 noch infizierten Personen befinden sich 300 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 61 Patienten (10. Februar: 57) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (10. Februar: 5) intensivmedizinisch versorgt und 2 von ihnen auch beatmet werden (10. Februar: 4). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 70-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 243 Personen (10. Februar: 242) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Deutlich nach oben gegangen sind die Infektionszahlen in Steinhagen (24 aktive Fälle, am Vortag 11). Dies ist unter anderem auf einen Ausbruch in einer Wohngemeinschaft für Senioren zurückzuführen.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

237

237

5

5

1

33,2

Gütersloh

3.989

3.979

110

107

87

44,5

Halle (Westf.)

518

517

8

8

18

18,5

Harsewinkel

731

730

15

14

15

11,6

Herzebrock-Clarholz

590

587

24

21

10

77,8

Langenberg

264

263

6

5

4

23,1

Rheda-

Wiedenbrück

2.610

2.601

97

92

31

80,7

Rietberg

1.103

1.101

23

24

11

23,2

Schloß Holte-Stukenbrock

785

784

18

18

26

22,6

Steinhagen

451

438

24

11

13

87,5

Verl

942

942

21

23

16

11,5

Versmold

533

533

5

6

6

4,6

Werther (Westf.)

202

202

5

5

5

26,4

Kreis GT

12.955

12.914

361

339

243

40,1

Davon genesen

12.351

 

12.333

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona"

Forderung: Harsewinkel soll eine eigene Polizeiwache bekommen

Harsewinkel soll eine Polizeiwache bekommen, die rund um die Uhr besetzt ist. Das fordern die CDU, die SPD die Grünen und die FDP im Stadtrat. Die Verwaltung soll bei der Polizei und beim Kreis die entsprechenden Anträge stellen und Gespräche führen. Harsewinkel wächst und ist nun auch offiziell eine mittelgroße Stadt mit über 25.000 Einwohnern, so die Begründung. Da müsse die Polizei mehr Aufgaben bewältigen. Nach Angaben der vier Ratsfraktionen kann der Bezirksdienst die objektive Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl nicht mehr gewährleisten. Ziel sind bessere Öffnungszeiten der Polizeiwache sowie eine schnellere Reaktionszeit bei Notfällen oder telefonischen Anforderungen.

Lockdown bis zum 7. März verlängert - die wichtigsten Regelungen!

Lockdownverlängerung bis zum 7. März

Die Coronazahlen sinken – trotzdem haben Bund und Länder beschlossen, den Lockdown vorerst bis zum 7. März zu verlängern. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte angesichts der Virus-Mutationen vor einer dritten Welle. Deshalb müsse man weiter vorsichtig sein.
Am 3. März kommen die Bund- und Ländervertreter zu neuen Beratungen zusammen.

Das sind die wichtigsten Regelungen:

Schulen und Kitas
Bei der Öffnung von Schulen und Kitas gibt es keine bundeseinheitlichen Regeln. Die Bildungseinrichtungen sollen als Erste wieder schrittweise geöffnet werden. Wann entscheiden die Länder selbst. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigte ab dem 22. Februar eine schrittweise Öffnung von Schulen in einem Wechselmodell an. Er will am Donnerstag eine Öffnungsstrategie bekannt geben.
Lehrer und Erziehern sollen möglicherweise früher geimpft werden – die Gesundheitsminister werden diesen Vorschlag prüfen.

Friseure
Friseure dürfen früher wieder öffnen, nämlich ab dem 1. März. Es gelten strenge Hygienemaßnahmen wie Maskenpflicht und ein geregelter Zugang über Reservierungen.

Lockerungen für Einzelhandel, Museen und Dienstleistungen
Erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 können die Bundesländer Lockerungen für den Einzelhandel, Gastronomie, Museen und körpernahe Dienstleitungen beschließen.
Ist die Sieben-Tage-Inzidenz höher als 50, sollen regionale und lokale Maßnahmen treffen, um die Infektionszahlen zu senken.

Kontaktbeschränkungen
Die bisherigen Kontaktbeschränkungen gelten vorerst weiter. Bei privaten Zusammenkünften dürfen die Mitglieder eines Hausstandes eine weitere, nicht im Haushalt lebende Person, treffen. Nicht notwendige private Reisen und Besuche sind weiterhin zu unterlassen. Es gilt weiterhin der Appell, wenn möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

Schnelltests
Durch Schnelltests für zu Hause sollen die Testkapazitäten gesteigert werden. Wenn Hersteller solcher Tests Zulassungen beantragen, sollen diese schnell geprüft werden. Bei erfolgreicher Prüfung und ausreichender Qualität können die Schnelltests verwendet werden. Offen ist allerdings noch die Frage, wie man damit umgehen will, dass Nutzer der Schnelltest das Ergebnis selbst dem Gesundheitsamt melden sollen.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.