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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 260 von 575


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Inzidenz steigt im Kreis Gütersloh auf 60,3

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. Februar, 0 Uhr, 13.433 (25. Februar: 13.387) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 12.789 (25. Februar: 12.748) Personen als genesen und 387 (25. Februar: 383) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 26. Februar laut RKI 60,3 (25. Februar: 53,2). Von den 387 noch infizierten Personen befinden sich 351 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 36 Patienten (25. Februar: 37) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (25. Februar: 1) intensivmedizinisch versorgt und 1 Person beatmet werden (25. Februar: 0). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 70-jährige Person aus Schloß Holte-Stukenbrock ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 257 Personen (25. Februar: 256) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

260

256

16

14

2

66,4

Gütersloh

4.100

4.089

93

97

93

48,4

Halle (Westf.)

546

544

19

18

18

50,8

Harsewinkel

783

773

50

41

15

154,6

Herzebrock-Clarholz

614

614

24

26

10

77,8

Langenberg

268

268

2

3

5

11,5

Rheda-

Wiedenbrück

2.667

2.663

40

40

34

36,3

Rietberg

1.141

1.138

36

36

11

86,0

Schloß Holte-Stukenbrock

807

807

15

18

27

18,8

Steinhagen

474

473

18

22

14

38,9

Verl

985

979

39

34

17

73,1

Versmold

582

577

31

30

6

87,0

Werther (Westf.)

206

206

4

4

5

26,4

Kreis GT

13.433

13.387

387

383

257

59,0

Davon genesen

12.789

 

12.748

 

 

 

 

 

Miele aus Gütersloh stoppt Produktion in fünf Werken wegen Lieferausfällen

Der Corona-Ausbruch bei Miele in Euskirchen hat für den Gütersloher Hausgerätehersteller weitreichende Konsequenzen. Wegen Lieferausfällen stoppt Miele kommende Woche auch die Produktion in Gütersloh, Bielefeld und Warendorf.

18 Miele-Mitarbeiter in Euskirchen sind mit Corona infiziert. Weil bei den meisten auch die besonders ansteckende britische Varianten nachgewiesen wurde, wurden in dieser Woche mehr als 200 Beschäftigte aus der Fertigung in Quarantäne geschickt.

Weil aus Euskirchen jetzt erstmal keine Motoren mehr an andere Werke geliefert werden können, fährt Miele im Verlauf der nächsten Woche die Produktion in insgesamt fünf seiner Werke runter - drei davon hier in der Region.

22 Prozent der Corona-Fälle im Kreis Gütersloh sind Varianten

Die britische Corona-Variante breitet sich im Kreis Gütersloh weiter unaufhaltsam aus. 100 nachgewiesene Fälle der deutlich ansteckenderen Variante wurden nach Kreisangaben bei uns bisher nachgewiesen. Anfang vergangener Woche waren es noch 28.

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle mit der südafrikanischen Variante ist in dem Zeitraum von 12 auf 16 gestiegen.

22 Prozent von allen Corona-Fällen im Kreis Gütersloh sind mittlerweile Varianten. Der Kreis Gütersloh lässt im Labor alle positiven Befunde auf die Virus-Mutationen untersuchen.

 

3.500 Impfdosen pro Woche: Kreis Gütersloh erhöht beim Impfen das Tempo

Der Kreis Gütersloh will deutlich mehr impfen. Da ab Montag mehr als 2.400 Impfdosen von Biontech zur Verfügung stehen, gibt es im Gütersloher Impfzentrum für über 80jährige deutlich mehr Impftermine. 
Im April sollen alle über 80jährigen im Kreis Gütersloh geimpft sein. In den Seniorenheimen sind die Impfaktionen fast abgeschlossen, nur in drei Häusern finden noch Nachimpfungen statt. Im Gütersloher Impfzentrum startet am Montag der Zwei-Schicht-Betrieb. Dfann wird vormittags und nachmittags geimpft. Donnerstags sind Pflegekräfte und Mitarbeiter der Rettungsdienste an der Reihe. Für sie stehen jede Woche mehr als 1.100 Impfdosen von AstraZeneca zur Verfügung.

Presseinfformation des Kreises Gütersloh:

Rettungsdienst zum Ende der Woche einmal durchgeimpft

Deutlich mehr Impftermine für über 80-Jährige

Mit der Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen, ab dem 1. März (Montag) deutlich mehr Impfdosen des Herstellers BioNTech/Pfizer liefern zu können, weitet das Impfzentrum seine Öffnungszeiten für die über 80-Jährigen aus. Entsprechend mehr Termine zur Corona-Schutzimpfung stehen zur Verfügung. Ein Teil der Termine ist bereits für die 2. Impfungen reserviert. Der andere Teil konnte und kann über die bekannten Anmeldemöglichkeiten der Kassenärztlichen Vereinigung gebucht werden.

 

Vor zweieinhalb Wochen startete das Impfzentrum seinen Betrieb. Nachmittags kamen die Senioreninnen und Senioren, die einen Impftermin hatten ab 14 Uhr in das Impfzentrum Kreis Gütersloh an der Marienfelder Straße 351. Für sie stand nur eine begrenzte Zahl Impfdosen zur Verfügung. Statt 1.423 pro Woche erhält der Kreis Gütersloh ab nächster Woche 2.440 Impfdosen des Herstellers BioNTech/Pfizer für diese Zielgruppe. Das Impfzentrum wird daher ab Montag auf den Zwei-Schichtbetrieb umstellen und auch vormittags für die ältere Zielgruppe öffnen. Jeden Tag wird den ganzen Tag über beides angeboten, vier Impfstraßen BioNTech und zwei Impfstraßen AstraZeneca.

Von dem Impfstoff von AstraZeneca erhält der Kreis unverändert 1.118 Impfdosen pro Woche. Mit ihm werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste, aber auch andere Personen aus Berufsgruppen der Priorität 1 sowie die Kolleginnen und Kollegen der drei Rettungswachenträger (Städte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück und Kreis Gütersloh) geimpft. Bereits vergangenes Wochenende waren über die Hälfte aller Beschäftigten des Rettungsdienstes mit der Erstimpfung versorgt. Bis zum heutigen Freitag (26. Februar) kommen alle drei Rettungswachenträger auf eine Quote von jeweils über 80 Prozent bezüglich der Erstimpfung, das sind 281 Personen. Teilweise ist auch die Zweitimpfung bereits verabreicht.

Laut Dr. Michael Hanraths, medizinischer Leiter des Impfzentrums Kreis Gütersloh, ist eindeutig wiederlegt, dass der Impfstoff von AstraZeneca eine zu geringe Wirksamkeit habe. Die Impfreaktionen, von denen berichtet wird, beschreiben die Immunantwort des Körpers. Und sie kämen bei diesem Impfstoff nur bei der ersten Impfung vermehrt vor, nicht bei der zweiten. Der Wirkstoff sei geeignet, einen schweren Krankheitsverlauf zu verhindern und darum gehe es doch „Jetzt zu sagen, ich lasse mich nicht impfen, empfinde ich als riskant. Den Impfstoff schlecht zu reden, ist völliger Blödsinn“, so Dr. Hanraths. Es gebe außerdem Hinweise, dass der Impfstoff von AstraZeneca besonders geeignet sei, zu vermeiden, dass der Geimpfte weitere Personen anstecke.

Im Kreis Gütersloh sind bisher 12.528 Personen (Stand 25. Februar) mit der Erstimpfung versorgt – plus die Impfungen in den Krankenhäusern, die das in eigener Regie umsetzen. Davon entfallen 5.740 Erstimpfungen auf das Impfzentrum, eine dreistellige Zahl an Personen hat bereits die Zweitimpfung erhalten. Die 34 vollstationären Senioreneinrichtungen sind durch die behandelnden Ärzte und ihre Mitarbeiter fast komplett – also Erst- und Zweitimpfung – geimpft, lediglich in drei Häusern müssen noch einzelne Stationen nachgeimpft werden, in denen es Ausbrüche gegeben hat. In den 70 Pflegewohngruppen und Hausgemeinschaften ist in 67 bereits die Erstimpfung erfolgt, in 52 die zweite Impfung.

Die über 80-jährigen Personen, die noch keinen Termin erhalten haben, können diesen weiterhin telefonisch unter 0800 / 116 117 02 beziehungsweise 116 117 oder online unter www.116117.de vereinbaren. Das Impfzentrum Kreis Gütersloh hofft, angesichts der größeren Liefermenge mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer, die Impfung der über 80-Jöhrigen im April abschließen zu können.

 

Foto: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Rettungswachenträger im Kreis sind inzwischen zu über 80 Prozent mit der ersten Impfung versorgt: Markus Brock (Sachgebietsleiter Rettungsdienst Kreis Gütersloh), Matthias Hillemeyer und Dennis Tanger (beide Rettungsdienst Kreis Gütersloh) mit Dr. Michael Hanraths (medizinischer Leiter des Impfzentrums Kreis Gütersloh) und Bernhard Riepe (Leiter des Impfzentrums Kreis Gütersloh) vor dem Impfzentrum des Kreises Gütersloh. Foto: Kreis Gütersloh


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.