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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 257 von 425


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Firmen im Kreis Gütersloh reagieren verhalten auf Vier-Tage-Woche

Miele und Beckhoff halten nichts von einer Vier-Tage-Woche zur Rettung von Jobs. Die Arbeitszeitverkürzung hatte die Gewerkschaft IG Metall zuletzt ins Gespräch gebracht, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Der Verler Automatisierungs-Hersteller Beckhoff sagte einer Zeitung, dass die Vier-Tage-Woche zu einem Produktivitätsverlust für das Unternehmen führen werde. Ähnlich sieht das Miele.

Der Hausgerätehersteller glaubt, dass das Ganze maßgeblich von der Frage des Lohnausgleichs abhängt. Lösungen, die zu mehr Kosten je Arbeitsstunde führen würden, seien grundsätzlich kontraproduktiv für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

Landrat Adenauer will 70 weitere Stellen im Gesundheitsamt schaffen

Trotz Corona-Krise sieht Landrat Sven-Georg Adenauer kaum Möglichkeiten für Einsparungen. Er will 70 weitere Stellen im Gesundheitsamt schaffen. Im Glocke-Interview sagt Adenauer, dass sich die Zusammenarbeit mit Studenten in den vergangenen Monaten als sehr hilfreich erwiesen habe. Und beide Seiten davon profitiert hätten – die Kreisverwaltung, aber auch die Studenten.

Außerdem sollen jeweils fünf Ärzte und medizinische Fachangestellte das Gesundheitsamt unterstützen.

Corona-Referenzwert im Kreis Gütersloh weiter gesunken, auf 6,7

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert bei uns im Kreis Gütersloh ist weiter gesunken. Von 7,7 auf jetzt 6,9. Der Wert des Robert-Koch-Instituts stellt die Zahl der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner dar. Infizieren sich weniger Menschen, sinkt der RKI-Wert. Heute meldet der Kreis Gütersloh zwei Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit Anfang der Pandemie auf jetzt 2.835. Das bedeutet trotzdem, dass wir weiterhin vorsichtig sein müssen. Denn der Kreis berichtet nur über die Infektionen, die ihm gemeldet worden sind. Es gelten weiterhin die aktuellen Hygieneregeln.

 

 

Meldung des Kreises

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 28. August, 0 Uhr, 2.835 (27. August: 2.833) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 2.769 (27. August: 2.755) Personen als genesen und 46 (27. August: 58) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. August 6,9 (27. August: 7,7). Von den 46 noch infizierten Personen befinden sich 40 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 6 Patienten (27. August: 6) stationär behandelt. Davon wird 1 Person (27. August: 1) intensivmedizinisch versorgt, muss aber nicht beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Menschen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

36

36

0

0

0

Gütersloh

732

732

7

8

2

Halle (Westf.)

73

73

3

7

5

Harsewinkel

125

125

6

7

1

Herzebrock-Clarholz

141

141

1

1

0

Langenberg

99

99

1

1

0

Rheda-Wiedenbrück

1062

1060

7

9

0

Rietberg

160

160

5

6

0

Schloß Holte-Stukenbrock

82

82

7

7

1

Steinhagen

85

85

2

2

8

Verl

161

161

5

8

0

Versmold

53

53

2

2

0

Werther (Westf.)

26

26

0

0

3

Summe

2835

2833

46

58

20

Davon genesen

2769

2755

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und alle Radio Gütersloh Meldungen zu Corona gibt's hier.

 

 

 

Corona-Ausbruch: Bauern beklagen Millionenschaden durch Schlachtstopp bei Tönnies

Der Schlachtstopp bei Tönnies wegen des Corona-Ausbruchs hat bei den Bauern einen Millionenschaden angerichtet. Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Bezirksverbandes OWL, Antonius Tillmann, beziffert den Schaden auf 150 Millionen Euro, weil Tönnies vier Wochen geschlossen war. Durch die Wartezeit sind die Schweine viel zu schwer geworden. Da die Größen von Schnitzel und Kotelett im Einzelhandel genau festgelegt sind, sinkt der Verkaufserlös, wenn ein Schwein zu dick ist. Nach Angaben von Antonius Tillmann war der Verkaufserlös durch den Tönnies-Stillstand zu gering, um alle Ausgaben zu decken. Tillmann macht sich aber auch Sorgen wegen des Strukturwandels in der Tierhaltung. Mehr Platz im Stall sei nur möglich, wenn die Züchter mehr Geld bekämen.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.