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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 25 von 388


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Aufruf des Kreises Gütersloh erfolgreich: 1.000 freie Impfdosen verabreicht

Der Kreis Gütersloh ist seine 1.000 freien Impfdosen los geworden. Schon am Samstag waren die Termine für die Jahrgänge 1941 bis 45 so gut wie vergeben. Durch die freien Impfdosen kam das Gütersloher Impfzentrum auf 1.900 Impfungen an einem Tag. Viele Bürger haben den Aufruf von Landrat Sven-Georg Adenauer missverstanden und sich ohne Termin auf den Weg zum Impfzentrum gemacht. Deshalb stellte der Kreis Gütersloh noch einmal klar: Es werden keine Impfdosen weg geworfen und auch keine Impfungen ohne Termin gemacht. Die Ausnahme sind vorher angekündigte Sonderaktionen.

Doch kein Wechselunterricht: Schulen im Kreis Gütersloh bleiben im Distanzunterricht

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Kreis erlässt neue Allgemeinverfügung

Schulen bleiben im Distanzunterricht

Dem Kreis Gütersloh ist es doch noch gelungen, mit dem Land NRW eine Einigung bezüglich der Schulfrage zu finden. Der Kreis hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die am 18. April um 0 Uhr in Kraft tritt und die vorsieht, dass in den Schulen der in dieser Woche praktizierte Distanzunterricht beibehalten wird. Hintergrund: Im Kreis Gütersloh ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kreis Gütersloh in den nächsten Tagen die 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner über 200 steigt. Am Freitag lag diese laut RKI bei 190,4. Sie sank zwar am Samstag leicht, aber unter anderem deshalb, weil es im Meldebereich zeitlichen Verzug gab. „Wir haben unser Ziel erreicht“, so Landrat Sven-Georg Adenauer. „Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass wir die Unsicherheit für Lehrer, Schüler und Eltern eher hätten beenden können.“ Die sogenannte Bundesbremse, die voraussichtlich in der übernächsten Woche in Kraft tritt, sieht Distanzunterricht ab dieser Inzidenz vor. Inzwischen hat auch das Land NRW eine eigene Regelung erlassen, bei der aber noch nicht klar ist, ab wann sie für den Kreis Gütersloh greift. Für die Zwischenzeit wieder Schüler abwechselnd in die Schule zu schicken, verursache ein erhebliches Infektionsrisiko, Unsicherheit bei Schülern, Eltern und Lehrern und zudem unnötigen Organisationsaufwand, so Adenauer. „Mit unserer Allgemeinverfügung beseitigen wir jegliche Unsicherheit in dieser Frage.“ Ganz habe man dies in den vergangenen Tagen leider nicht verhindern können, da die Schulen Eltern und Schüler ja bereits vor dem Wochenende informieren mussten. Und zu dem Zeitpunkt mussten sie vom Wechselmodell ausgehen, nachdem die Landesregierung dieses angekündigt hatte.

Ausnahmen gibt es vom Distanzunterricht für die Abschlussklassen und die Notbetreuung/pädagogische Betreuung, also gelten für die die gleichen Regeln wie in der abgelaufenen Woche mit Distanzunterricht.

Ergänzt wird die Allgemeinverfügung in Sachen Schulen durch eine erweiterte Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich: Dort gilt dann auch so wie im öffentlichen Bereich, dass man sich als Haushalt nur mit einer weiteren Person treffen darf, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgerechnet. „Das ist zu verschmerzen“, meint Adenauer. Der Landrat weist im Übrigen daraufhin, dass in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch ein falsches Bild vom Infektionsgeschehen herrsche. Kinder und Jugendliche seien sehr wohl Treiber der Infektionen. Anders als zur Jahreswende, als vor allem die älteren Jahrgänge betroffen waren, sind jetzt die Inzidenzen in den Kohorten von 0 bis 60 Jahren deutlich höher als bei der älteren Bevölkerung. Das liege zum einen an der Impfung, bei der die gefährdeten Personen vorrangig versorgt wurden. Zum anderen aber auch an der einfachen Regel: „Infektionen kommen da vor, wo man sich trifft“, erklärt Adenauer, „also auch in Kitas und Schulen.“

Mit der gleichen Allgemeinverfügung wurde zudem die Allgemeinverfügung zur Regelung der Testoption für den Kreis Gütersloh, die die flächendeckenden Bürgertestungen und die Nutzung bestimmter Angebote mit tagesaktuellem Testnachweis ermöglicht hat, verlängert. Diese Allgemeinverfügung, die an die Coronaschutzverordnung des Landes NRW gekoppelt ist, ermögliche es, symptomlose infizierte Personen zu identifizieren und so die Infektionsketten zu durchbrechen, so der Landrat. Die Zahl der Bürgertests steigt kontinuierlich, ebenso die Rate der positiven Tests. Am vergangenen Donnerstag wurde mit rund 4.000 Tests ein neuer Tagesrekord aufgestellt. Die Zahl der positiven Tests lag in der 15. Kalenderwoche bei rund 0,7 Prozent (14 Kw: 0,55 Prozent, 13. Kw. 0,34 Prozent). Diese Entwicklung entspreche dem aktuellen Infektionsgeschehen, so die Abteilung Gesundheit des Kreises.

Gedenken an die Corona-Toten - Online-Gottesdienst der Martin-Luther-Kirche in Gütersloh

Deutschland gedenkt am Sonntag (18.04) der Menschen, die wegen Corona ihr Leben verloren haben.
Mehr als 70.000 Menschen sind in Deutschland an oder mit Corona gestorben. NRW zählt mehr als 14.800 Todesfälle und im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie bis Freitag (16.04) 287 Menschen im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. Bundespräsident Walter Steinmeier hat die Menschen aufgefordert, an diesem Wochenende Kerzen in Gedenken an die Toten ins Fenster zu stellen. In Berlin gibt es eine zentrale Gedenkfeier.

Aber auch heimische Kirchen machen Angebote. Die evangelische Kirchengemeinde Gütersloh lädt zum Beispiel in die Martin Luther KIrche ein.Die Mitglieder haben vier Stationen im Altarbereich aufgebaut und laden zum Nachdenken, zur Stille und zum Gebet ein – egal, welcher Konfession ihr angehört.

Es gib einen Ort der Trauer – dort könnt Ihr Kerzen für Verstorbene anzünden – auch mit Namen.
Es gibt einen Ort der Klage – dahinter verbirgt sich eine Klagemauer, in der ihr persönliche Botschaften hineinstecken könnt.
Es gibt einen  Ort des Dankes – dort können Ihr unter einem Engel Selfies machen und posten.
Und eine Ort der Hoffnung – dort können Besucher Blütensamen als Zeichen der Hoffnung mitnehmen.

Die Martin-Luther-Kirche ist mittwochs, donnerstags, freitags von 14 bis 17 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr zugänglich. Außerdem wird die evangelische Kirchengemeinde einen coronakonformen Gesprächsbereich einrichten, wo Seelsorger an bestimmten Zeiten bereitstehen. Außerdem zeigt die Evangelische Kirche heute ab Uhr auf ihrem Youtube Kanal einen Online Gottesdienst aus der Martin-Luther-Kirche.

Ab Sonntag 8 Uhr ist der Online-Gottesdienst jederzeit auf dem YouTube Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde und auf der Webseite (www.ekgt.de) zu sehen

www.youtube.com/c/EvangelischeKirchengemeindeGütersloh 

Pfarrer Stefan Prill zum Online Gottesdienst: " Es ist ein Online-Gottesdienst zum Innehalten auf dem Weg. Wir sind immer noch in der Krise. Das Virus ist noch nicht verschwunden. Wir gehen durch ein finsteres Tal. Und manchmal müssen wir anhalten. Unsere Seelen sich ausruhen lassen. Auch der Trauer Raum geben. Das alles tun wir in dem Gottesdienst. Wir trauern um die vielen Menschen, die seit Beginn der Pandemie gestorben sind. Und wir nehmen die in den Blick, die besonders belastet sind und leiden müssen. Wir tun das im Vertrauen auf Gott. Gott geht mit uns. Hoffnung geht mit."

Vor dem offiziellen Fernseh-Gedenkgottesdienst um 13 Uhr wird Posaunenchorleiter Martin Stork um 12.45 Uhr vom Turm der Martin-Luther-Kirche spielen.

Die Online-Andachten der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh können jederzeit (24/7) auf dem YouTube Kanal abgerufen und hochgeladen werden. 

 

Corona-Pandemie im Kreis Gütersloh: Zwei Menschen mit 50 und mit 80 Jahren gestorben

Im Kreis Gütersloh gibt es im Zuge der Corona-Pandemie zwei weitere Todesfälle. Gestorben sind eine 50jährige Person aus Gütersloh und eine 80jährige Person aus Verl. Im Kreis Gütersloh sind damit bisher 287 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Infizierten steigt immer weiter. Mittlerweile sind 1.361 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert – 109 mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 190. 

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 16. April, 8.30 Uhr, 16.235 (15. April: 16.068) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 167 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 14.587 (15. April: 14.531) Personen als genesen und 1.361 (15. April: 1.252) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 16. April laut RKI 190,4 (15. April: 181,7). Von den 1.361 noch infizierten Personen befinden sich 1.315 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 46 Patienten (15. April: 53) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (15. April: 13) intensivmedizinisch versorgt und 10 von ihnen auch beatmet werden (15. April: 13). Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestoben sind eine über 80-jährige Person (Verl) und eine über 50-jährige Person (Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind 287 Personen (15. April: 285) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 8.30 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

325

324

24

23

2

110,6

Gütersloh

4.935

4.892

433

402

103

190,7

Halle (Westf.)

628

620

51

45

18

147,8

Harsewinkel

1.119

1.099

153

139

18

309,1

Herzebrock-Clarholz

781

776

90

87

12

173,5

Langenberg

307

301

24

18

5

161,6

Rheda-

Wiedenbrück

2.971

2.946

202

186

42

268,4

Rietberg

1.380

1.362

105

93

11

221,6

Schloß Holte-Stukenbrock

1.014

999

75

64

29

177,0

Steinhagen

584

577

51

46

15

121,5

Verl

1.187

1.182

65

65

20

100,1

Versmold

699

687

45

39

6

105,3

Werther (Westf.)

305

303

43

45

6

184,5

Kreis GT

16.235

16.068

1.361

1.252

287

189,6

Davon genesen

14.587

14.531

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.