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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 220 von 558


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Gütersloher Polizei warnt im Impfzentrum vor "Pandemie-Betrügern"

Die Polizei im Kreis Gütersloh nutzt die einmalige Gelegenheit, dass Senioren gerade alle im Impfzentrum zusammenkommen.

In dem Raum, wo sich die Geimpften im Anschluss an die Impfung aufhalten, macht die Polizei jetzt mit Info-Screens auf Betrugsmaschen aufmerksam. Viele Betrüger passen ihre Maschen an die Pandemie an. Zum Beispiel geben sie sich am Telefon als infizierte Angehörige aus und bitten um Geld für Medikamente.

In Bielefeld gab es auch schon Fälle von falschen Impfzentrums-Mitarbeitern, die sich nach den genauen Impfterminen der über 80-jährigen erkundigt haben.

Die Polizei sagt es nochmal in aller Deutlichkeit: Bitte am Telefon keine Angaben über Wertgegenstände machen und auch keine Daten weitergeben.

IHK-Frühjahrsumfrage: Die Industrie im Kreis Gütersloh trotzt der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie trifft die Wirtschaft im Kreis Gütersloh ganz unterschiedlich. Während es der Industrie gut geht, leiden der Handel und der Dienbstleistungsbereich. Bei ihrer Frühjahrsumfrage hat die Industrie- und Handelskammer mehr als 450 Unternehmen im Kreis Gütersloh befragt.
Für IHK-Vizepräsident Markus Miele setzt sich das Gesamtbild aus sehr unterschiedlichen Puzzleteilen zusammen. Die Industrie ist dabei der Stabilitätsanker in der Corona-Krise. Seit einem Tief im Sommer geht es mittlerweile deutlich aufwärts. Rund 60 Prozent der Industrieunternehmen bezeichnen ihre Geschäftslage als gut. Im Handel und im Dienstleistungsbereich sind es dagegen nur um die 30 Prozent.

Presseinformation der Bielefelder Industrie- und Handelskammer:

HK-Frühjahrskonjunkturumfrage 2020 im Kreis Gütersloh:

Industrie stabilisiert die Wirtschaftslage

Mit der Industrie als stabilisierendem Faktor befindet sich weiter Teile der Wirtschaft im Kreis Gütersloh wieder auf Erholungskurs. Für viele Handels- und Dienstleistungsbranchen zeichnet sich jedoch ein deutlich schlechteres Bild ab. Nach den Ergebnissen der Frühjahrskonjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) für den Kreis Gütersloh, die heute (23. März) beim Online-Pressegespräch vorgestellt wurden, gibt es kein homogenes Bild in der Wirtschaft. „Die Folgen des Lockdowns sind je nach Branchen – und ich möchte sogar sagen von Betrieb zu Betrieb – sehr unterschiedlich. Das Gesamtbild der Wirtschaft setzt sich aus sehr differenzierten Puzzleteilen zusammen“, erklärte Dr. Markus Miele, IHK-Vize-Präsident.

Die Befragung fand von Anfang Januar bis Mitte Februar innerhalb des zweiten Lockdowns statt. Daran beteiligten sich 453 Unternehmen mit 41.100 Beschäftigten aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung aus dem Kreis Gütersloh. Im Vergleich zur Herbstumfrage des vergangenen Jahres stieg der IHK-Konjunkturklimaindex, der die momentane Lage und die Zukunftserwartungen gleichermaßen berücksichtigt, von 111 auf 132 Punkte an. Für die Industrie, deren Wert noch in der Sommerumfrage 2020 auf 45 Punkten gelegen hatte, stieg der Herbstwert von 116 sogar auf 141 Punkte an. Die 100er-Linie steht dabei für eine ausgeglichene Stimmung. Dabei hätten sich im Verarbeitenden Gewerbe vor allem die Einschätzungen zur momentanen Geschäftslage gegenüber dem Herbst verbessert: Die Zahl derjenigen, die ihre Geschäftslage mit „gut“ bewerten, stieg von 17 auf über 60 Prozent. Nur noch fünf Prozent sprachen von einer schlechten Geschäftslage (Herbst: 16 Prozent). Auch bei der erwarteten Geschäftslage blieb der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen positiv, 36 Prozent rechneten für die kommenden zwölf Monate mit einer Verbesserung, acht Prozent mit einer Verschlechterung der Situation. „Die Erwartungen der Unternehmen sind also wieder gestiegen, auch wenn die tatsächliche Erholung immer noch erheblich von Unwägbarkeiten abhängt, wie die täglichen Diskussionen um Virusmutationen zeigen“, stellte Dr. Miele fest.

Relativ schwach sei das Investitionsniveau gewesen, das sich bei 57 Prozent der Betriebe unter dem Vorjahreszeitraum bewegt habe – Grund dafür sei unter anderem die niedrige Produktionsauslastung gewesen, so waren 28 Prozent der Betriebe nur zu unter 80 Prozent der Kapazitäten ausgelastet. Ausgeglichene Ergebnisse lieferte die Frage nach der Beschäftigungsentwicklung: 17 Prozent der Befragten wollten weitere Mitarbeiter einstellen, 12 Prozent Personal abbauen. „Das sind keine rosigen Aussichten, aber zumindest scheint der negative Trend erstmal gestoppt zu sein“, sagte der IHK-Vizepräsident. Ein sensibles Thema bleibe die Auslandsnachfrage. „Bei Grenzschließungen werden komplexe Wertschöpfungsketten unterbrochen. Das kann erhebliche ökonomische Auswirkungen haben, die oft unterschätzt werden. Eine wirtschaftliche Folgenabschätzung sollte deshalb Bestandteil der Erwägungen über Reisehinweise, Reisewarnungen und Grenzschließungen sein“, forderte er von der Politik.

Im Handel beurteilen rund 33 Prozent mehr Befragte ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“, 27 Prozent sprechen von einer schlechten Situation. Dies sei laut Dr. Miele durchaus etwas überraschend, zeige jedoch auch die Vielschichtigkeit des Handels, der zum Beispiel auch den Großhandel umfasse. Sorgen bereiten weiterhin die andauernden Einschränkungen für den Einzelhandel und die fehlende Perspektive – 37 Prozent erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage.

Auch im Dienstleistungsgewerbe bleibe die aktuelle Geschäftslage angespannt. Insbesondere das Gast- und Reisegewerbe habe hier einen negativen Einfluss auf die Ergebnisse, da diese von der Pandemie am stärksten betroffen seien. 35 Prozent der Dienstleiser bezeichnen ihre Geschäftslage als „schlecht“, demgegenüber stehen 29 Prozent mit einer „guten“ Geschäftslage da. Die Stimmung bleibe zudem weiterhin skeptisch, 29 Prozent rechneten mit einer Verschlechterung der Lage. Großer Beschäftigungsaufbau sei sowohl bei den Dienstleistern als auch im Handel in den kommenden Monaten nicht zu erwarten.

Die vergleichsweise guten Werte der Industrieunternehmen dürften jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Corona-Krise auch beim Verarbeitenden Gewerbe ihre Spuren hinterlassen habe, betonte IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden. So seien die Gesamtumsätze der Industrie im vergangenen Jahr im Kreis Gütersloh auf 18,8 Milliarden Euro zurückgegangen. „Das bedeutet ein Minus von 3,6 Prozent, das jedoch im Vergleich zu NRW und Deutschland noch sehr respektabel ist“. Dort seien die Einbrüche mit -9 Prozent (NRW) und -8,8 Prozent (Deutschland) erheblich stärker gewesen. Das liege vorrangig an der landesweit größeren Bedeutung der Branchen „Kraftwagen und Kraftwagenteile“, „Chemie“ und „Metallerzeugung- und bearbeitung“, die höhere Verluste hätten hinnehmen müssen. Auch bei den Auslands- (-2,3 Prozent) und Inlandsumsätzen (-4,6 Prozent) seien die Rückgänge damit im Kreis Gütersloh noch einigermaßen gemäßigt gewesen. Der Beschäftigungsabbau sei mit -0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eher moderat ausgefallen. Positive Effekte habe die Kurzarbeit erzielt. „Diese hat dem Arbeitsmarkt sehr geholfen“, stellte der IHK-Geschäftsführer heraus. Dennoch hätten sich die Arbeitslosenzahlen Stand Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent erhöht.

Bertelsmann Stiftung Gütersloh: Jugendliche klagen über Probleme

Die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh hat untersucht, wie sich die Corona Pandemie auf junge Menschen auswirkt. Sie klagen vermehrt über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen, inzwischen etwa jeder Dritte. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Die Bertelsmann Stiftung empfiehlt sowohl materielle Unterstützung als auch stärkere Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in der Politik. Schon vor Corona war jedes fünfte Kind in Deutschland von Armut betroffen. Die Stiftung schlägt zum Beispiel ein Teilhabegeld vor, dass alle Leistungen bündelt und gezielt gegen Kinderarmut wirken könnte.

Der harte Oster-Lockdown kommt - die wichtigsten Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz

Lockdown bis zum 18. April verlängert – es gilt ein verschärfter Oster-Lockdown

Die Coronazahlen in Deutschland steigen und auf den Intensivstationen füllen sich die Betten wieder verstärkt mit Covid 19-Patienten.  Bund und Länder haben gestern mehr als 11 Stunden über Maßnahmen beraten, um die Pandemie einzudämmen. Erst gegen 2.30 Uhr trat Kanzlerin Angela Merkel vor die Kameras, um die Ergebnisse zu verkünden.

Hier die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

- der Lockdown wird bis zum 18. April verlängert

- von Gründonnerstag bis Ostermontag gilt ein 5-tägiger „harter“ Oster-Lockdown.  Gründonnerstag und Karsamstag werden einmalig als Ruhetage definiert. Ganz Deutschland soll in dieser Zeit stillstehen. Auch die Wirtschaft. Nur in systemrelevanten Bereichen wird weiter gearbeitet. Auch Gründonnerstag schließen die Läden. Samstag sind die Supermärkte geöffnet.  

- Kontaktbeschränkungen:  Zu Ostern dürfen wir uns mit maximal zwei Haushalten mit maximal 5 Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht eingerechnet. Es gilt aber der Appell: Wir bleiben zu Hause. Von unnötigen Reisen wird abgeraten. Ansammlungen sind verboten.

- Ostergottesdienste: Die Bundesregierung ruft die Religionsgemeinschaften dazu auf, an Ostern  auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Gottesdienste sollten nur Online stattfinden.

- Notbremse in NRW: Weil die Inzidenz in NRW über 100 liegt, will NRW die Corona-Notbremse ziehen. Sprich, die Läden, Museen und Sportanlagen schließen ab Montag  wieder und es wird mit Ausnahme der Geschäfte für den notwendigen Bedarf, wieder nur Click und Collect geben. Kitas und Schulen bleiben bis zum Ferienstart geöffnet.

- Osterreisen: Die Bundesregierung rät weiter dringend von unnötigen Reisen ab. Bei der Einreise oder Rückkehr aus dem Ausland soll eine generelle Testpflicht kommen. Fluggesellschaften wollen Mallorca-Urlauber selbst testen


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.