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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 219 von 463


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Radio Gütersloh-Internetseite unterstützt Gütersloher Einzelhändler

Viele Einzelhändler im Kreis Gütersloh halten ihren Betrieb im Lockdown mit Lieferdiensten aufrecht. Auf unserer Internetseite radiogueterslohhilft.de können alle Einzelhändler, Gastronomen und Gewerbetreibende kostenlos über ihr Angebot informieren. 

Weihnachtsdeko oder auch Blumen sind trotz des Lockdowns weiter erhältlich. Blumen Eickhoff in Gütersloh-Spexard und Vier Jahreszeiten Floristik in Versmold bringen die bestellten Artikel beispielsweise bis an die Haustür. Das Gartencenter Brockmeyer in Gütersloh und Halle bietet im Internet Gutscheine zum Ausdrucken an. Viele Einzelhändler und Gastronomen lassen sich jetzt in der Corona-Pandemie etwas einfallen. Radio Gütersloh will das mit seiner Internetseite unterstützen.

Die Informationen der Einzelhändler gibt es im Netz auf www.radiogueterslohhilft.de.
Geöffnet bleiben während des Lockdwons bis zum 10. Januar nur Supermärkte, Drogerien und Apotheken. Trotzdem bieten viele Läden vom Schuhhaus, über Spielwaren bis hin zu Blumen auch weiterhin ihre Waren an. Denn Bestellen und Abholen ist weiterhin möglich und erlaubt.

Die Abholung bestellter Waren ist in NRW zulässig, wenn sie kontaktfrei erfolgt. Das bedeutet, dass zum Beispiel Bücher verpackt sein müssen und das Geld auf einem Bezahlteller übergeben oder das EC-Kartengerät rausgereicht wird. In Rietberg organisiert das Stadtmarketing einen Lieferservice für die Händler - Verl hat just gestern beschlossen, dass es den Lieferservice aus dem Frühjahr zu reaktivieren.Auf der Internetseite der Werbegemeinschaft können sich Interessierte Ladenbesitzer melden.

Besuchsverbote in beiden Gütersloher Krankenhäusern

Am St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh gilt ab morgen ein Besuchsverbot. Ausnahmen gibt es für Geburten und den Besuch von schwerkranken Menschen, in diesen Fällen ist vorher eine Absprache nötig. Das Klinikum Gütersloh hat bereits ab heute ein weitreichendes Besuchsverbot verhängt.

Hier die ganze Pressemitteilung des St. Elisabeth-Hospitals:

 

Angesichts der anhaltend hohen Infektions- und Patientenzahlen hat der Krisenstab des Sankt Elisabeth Hospitals beschlossen aus reinen Vorsichtsgründen vom Mittwoch, 16. Dezember 2020, bis zum Montag, 4. Januar 2020, das Besuchsrecht stark einzuschränken.

„Wir haben uns diese Entscheidung – besonders weil es auch die Weihnachtsfeiertage betrifft - nicht leicht gemacht“, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg und bittet um Verständnis für diese Entscheidung. Um Patienten und Mitarbeiter zu schützen und eine mögliche Eintragung des Corona-Virus durch Besucher zu unterbinden, sei die Beschränkung jedoch der Infektionslage angepasst.

Ausnahmen gelten nach wie vor für schwerkranke Patientinnen und Patienten oder für Patienten in der Klinik für Geriatrie am Sankt Lucia Hospital Harsewinkel, bei denen nur nach Rücksprache mit dem Arzt eine Besuchsmöglichkeit unter den bekannten, strengen Schutzauflagen möglich ist.

Im Sankt Elisabeth Hospital darf der Vater des Kindes oder eine Begleitperson unter der Geburt weiterhin anwesend sein, auch die Belegung eines Familienzimmers ist möglich. Das Team versucht allen Schwangeren und ihrer Familie so viel Normalität wie möglich zu bieten. Der Kreißsaal und die Wochenbettstation sind wie gewohnt geöffnet und rund um die Uhr besetzt.

„Wir appellieren trotz der Beschränkungen eindringlich, bei akuten Erkrankungen einen Arzt oder das Krankenhaus aufzusuchen“, betont Dr. Stephan Pantenburg. Die vergangenen Monate mit dem Virus hätten gezeigt, dass sich die getroffenen Schutzmaßnahmen des Hospitals bewährt haben. Patienten sollten keine Scheu haben, sondern sich vertrauensvoll in die notwendige Behandlung begeben.

 

Großer Ansturm auf kostenlose FFP2-Masken in Gütersloher Apotheken

Die Apotheken im Kreis Gütersloh haben heute einen Besucheransturm erlebt. Corona-Risikopatienten und über 60-jährige können sich dort kostenlos drei FFP2-Masken abholen. Deutschlandweit haben 27 Millionen Menschen Anspruch auf die besonders gut schützenden Masken.

Tausende Masken haben die Apotheken geliefert bekommen, allein für seine Storchen Apotheke in Gütersloh kam ein ganzer LKW voll mit FFP2-Masken vorbei, sagte uns Betreiber Olaf Elsner. Mehr als 500 Menschen haben sich heute bei ihm die ersten Masken abgeholt, in der Gütersloher Rosenapotheke waren es um die 1.000. Trotz der großen Nachfrage seien genug Masken vorrätig. Bis zum 6. Januar können sich Berechtigte ihren ersten Schwung Masken abholen.

Wer hat einen Anspruch auf Schutzmasken? Wir haben es für euch aufgelistet: Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bei ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder einer der folgenden Risikofaktoren vorliegt:

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
  • Chronische Herzinsuffizienz
  • Chronische Niereninsuffizienz Stadium ? 4
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie
  • Stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Risikoschwangerschaft
  • Demenz oder Schlaganfall
  • Trisomie 21

53 Neuinfektionen im Kreis Gütersloh

Die Corona-Zahlen im Kreis Gütersloh steigen an. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist auf 189,3 gestiegen. Außerdem meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW 53 Corona-Neuinfektionen im Kreis Gütersloh und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Wegen technischer Probleme gibt es heute keine detailierten Zahlen vom Kreis Gütersloh.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.